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National League

NLA: 16-jähriger Austro-Schweizer feierte sein NLA-Debüt!

Der EHC Biel muss in den Pre-Playoff gegen die Rapperswil-Jona Lakers antreten. Der erst 16-jährige österreichisch/schweizerische Doppelbürger Jonas Taibel feiert sein NLA Debüt mit den Lakers.

Die Qualifikationsrunden der NLA gehören seit Ostermontag der Vergangenheit an. Abschied nehmen hieß es auch von der alten Valascia, wo gestern das letzte Spiel stattgefunden hatte. Für Ambri und die SCL Tigers endete die Saison vorzeitig.

EV Zug verweist den HC Biel in die Pre-Playoffs
Biel verpasste anhand der 1:3 Niederlage gegen die Innerschweizer die direkte Viertelfinal-Qualifikation und fiel auf den 7. Platz zurück. Schuld an der Niederlage ist die schwache Chancenauswertung der Seeländer. Nach der Aufholjagd in Genf vom Ostersamstag machte Biel das Rennen um die Top 6 nochmals spannend, stand aber am Ende mit abgesägten Hosenbeinen da.

Lange war der EHC Biel in der Bosshard-Arena in Zug auf Kurs. Doch die überlegenen Qualifikationssieger wollten sich nicht ein zweites Mal in Folge veräppeln lassen. Nach 45 Minuten und einem schnellen Konter brachte Carl Klingberg sein Team 2:1 in Front.

Zuvor aber zeigten die Seeländer, dass es für sie um mehr ging als bei den Einheimischen. Schon im Startdrittel erspielten sich Toni Rajala, nach seiner Covid19-Erkrankung wieder einsatzfähig, mit Yannick Rathgeb und Fabio Hofer eine Serie erstklassiger Chancen. Im gleichen Stil ging es auch im 2.Drittel weiter, bevor es Yanick Stampfli (der die letzten fünf Jahre in der Organisation des EVZ spielte) in der 26. Minute gelang, Zugs starken Goalie Leonardo Genoni zu bezwingen.

Am Ende aber schlugen sich die Seeländer selber, weil beim Ausgleich zum 1:1 durch Sven Senteler ein Fehlpass im eigenen Drittel von Petteri Lindbohm voraus ging. Biel setzte am Ende alles auf eine Karte und ersetzte dreieinhalb Minuten vor Spielschluss ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Das Resultat war, dass Biel einen weiterer Gegentreffer in Kauf nehmen musste und den Gang in die Playoff-Achtelfinals, welche bereits morgen Mittwoch starten werden.

Ciao Valascia hieß es gestern nach der Partie zwischen Ambri-Piotta gegen Fribourg-Gottéron
Ambri führte zuerst mit 1:0 und 2:1, verloren das letzte Spiel in der alten Valascia letztlich mit 2:3. Das Siegtor und letzte Tor erzielte Nathan Marchon nach 45 Minuten. Mit dem Auswärtssieg verbesserten sich die Fribourger auf den dritten Platz und sicherten sich zudem noch einen Fixplatz in der Champions Hockey League.

Kurz nach Beendigung der Partie wurde die Eismaschine in der Valascia abgestellt, der Umzug in die neue Halle hatte bereits am Ostermontag begonnen, obwohl die neue Arena bis zum Start in die neue Saison im Herbst wahrscheinlich noch nicht ganz fertig sein wird. Für die Valascia plant Ambri-Piotta im Sommer, sofern es die Corona-Pandemie zulässt, ein würdiges Fest in der alten Halle, welche 1959 erbaut und 1979 renoviert wurde. Damit endete die Saison 2020/21 für Ambri am gestrigen Ostermontag vorzeitig.

Mit dem Rücktritt und seinem letzten Spiel endete auch die Karriere des Verteidigers Michael Ngoy. Ngoy bestritt in der NLA über 1.000 Spiele und gehört somit dem exklusiven „1.000er-Club“ an.

Die letzte Partie der Qualifikation 2020/21 endete im Rapperswiler Lido mit einem Torspektakel.
Zu einem Torspektakel zwischen den Lakers und Lausanne kam es im Schlussdrittel. Nach acht Treffern im letzten Drittel fielen acht Tore, wobei die Rapperswiler mit 7:5 gegen Lausanne gewannen.

Mit dem Sieg tankten die Lakers Selbstvertrauen und Morak für die Pre-Playoffs Achtelfinals gegen den EHC Biel. Rapperswil-Jona führte 2:0, 3:2 und 5:3, verspielte diese Führungen alle. 174 Sekunden vor Schluss glich Bertschy für Lausanne zum 5:5 aus. Mauro Dufner (59.) und Andrew Rowe (60.) antworteten mit zwei Goals innerhalb von 54 Sekunden und führten die Lakers doch noch zum Sieg.

Zudem kam es zu drei Premieren bei den Lakers. So hütete der 20-jährige Torhüter des HC Thurgau Bryan Rügger mittels einer B-Lizenz das Lakers-Tor und feierte gleichzeitig seine Premiere in der NLA. Dasselbe gilt auch für den Verteidiger Joël Scheidegger.

Auch der talentierte Jonas Taibel, seit der Saison 2017 bei den Rapperswiler-Junioren, sammelte bei seinem gestrigen Einsatz für erste Erfahrungen in der NLA. Der erst 16-jährige österreichisch-schweizerische Doppelbürger hatte am Samstag zuvor noch mit der Rapperswiler U17 gespielt und dabei die Bronze-Medaille gewonnen. Mit seinen drei Treffern sorgte er dafür, dass die jungen Rosenstädter in den letzten sechs Minuten aus einem 2:5 ein 7:6 herausholten. Obwohl Taibel körperlich noch nicht ganz mit den Großen mithalten kann, spielte er eine sehr gute Partie und es ist davon auszugehen, dass ihm diese Leistung viel Moral im Hinblick auf die kommende U18-WM mit Team Schweiz geben wird.

Die ZSC Lions setzten sich in Langnau problemlos mit 5:2 durch
Für die SCL Tigers war es das letzte Spiel in dieser Saison. Dabei vermochten sie über kurze Strecken mit den Zürchern mitzuhalten, verloren jedoch in dieser Saison zum 42.Mal. Die Lions hingegen erledigten ihren Pflichtsieg, blieben aber unter den Erwartungen und müssen sich in den Viertelfinals massiv steigern.

Genéve-Servette dank Sieg über Lugano auf den 6.Platz
Nachdem Genf am vergangenen Samstag gegen Biel bis zu 58.Minute nur mit 1:0 führte, am Ende innerhalb von 112 Sekunden noch fünf Gegentreffer kassierte, liessen die Calvin-Städter gestern im Heimspiel gegen Lugano nichts mehr anbrennen und führten nach sechs Minuten bereits mit 3:0 und setzte sich am Ende mit 5:2 durch.

Primär schielten die Genfer Spieler Richtung Totomat, wo es eine Zeit lang schlecht für sie aussah. Weil die Lions im Emmental einen ungefährdeten Sieg feierten, Biel in Zug führte drohte den Grenats trotz Sieg gegen Lugano eine Achtelfinal-Serie gegen die Lakers. Erst als die Bieler im Finish in Rückstand geriet, beruhigten sich die Genfer Gemüter wieder.

Linus Omark erzielte für die Genfer die beiden ersten Tore, Lugano aber kämpfte nicht mehr gross gegen die Niederlage an, hatten sich die Biancoblu bereits am Ostersamstag den Platz unter den ersten drei und die Qualifikation für die Champions Hockey League von nächster Saison auf sicher.

In den Achtelfinals von morgen Mittwoch bis am Sonntag kommt es zu den Duellen Biel (7.) gegen die Rapperswil-Jona Lakers (10.) und Davos (8.) gegen Bern (9.). Auch stehen die ersten Viertelfinal-Serien fest: Fribourg (3.) trifft auf Servette (6.) und Lausanne (4.) auf die ZSC Lions (5.). Qualifikationssieger EVZug trifft auf Davos oder Bern, Lugano bekommt es mit Biel oder den Lakers zu tun.

Für die Champions Hockey League qualifizierten sich nach dem EVZ, Lugano und Lausanne auch der HC Fribourg-Gottéron. Der fünfte Startplatz geht an den Schweizer Meister oder an die ZSC Lions (5.), falls einer der bereits Qualifizierten den Playoff-Final gewinnt.

Resultate vom 5.4.2020/21:

Servette – Lugano 5:2 (4:1, 1:0, 0:1)
Tore: 4. (3:01) Omark (Vouillamoz) 1:0. 5. (4:19) Omark (Fehr/bei 5 gegen 3) 2:0. 7. Vouillamoz (Völlmin) 3:0. 13. Lammer (Fazzini, Heed/Powerplaytor) 3:1. 17. Winnik (Guebey) 4:1. 23. Moy (Richard, Tömmernes) 5:1. 53. Nodari (Lammer, Fazzini) 5:2.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Maurer, Mercier (beide verletzt) und Asselin (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Herburger, Wellinger (beide krank), Lajunen, Traber (beide verletzt) und Brennan (überzähliger Ausländer).

Ambri – Fribourg 2:3 (2:2, 0:0, 0:1)
Tore: 4. Perlini (Fora, Zwerger/Powerplaytor) 1:0. 14. Schmid (Bougro, Jobin) 1:1. 17. Trisconi (Fischer) 2:1. 20. (19:59) DiDomenico (Powerplaytor) 2:2. 45. Marchon (Schmid) 2:3.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D’Agostini, Fohrler (alle verletzt) und Nättinen (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Brodin, Jörg und Rossi (alle verletzt).

Lakers – Lausanne 7:5 (2:0, 0:2, 5:3)
Tore: 14. Rowe (Clark, Cervenka/Powerplaytor) 1:0. 16. Cervenka 2:0. 21. (20:23) Malgin (Gibbons, Barberio) 2:1. 31. Kenins (Emmerton) 2:2. 43. Rowe (Cervenka/Unterzahltor!) 3:2. 50. Froidevaux (Kenins, Bertschy/Powerplaytor) 3:3. 54. (53:17) Egli (Powerplaytor) 4:3. 55. (54:43) Lehmann (Wick, Egli) 5:3. 57. (56:30) Gibbons (Grossmann) 5:4. 58. (57:06) Bertschy (Emmerton, Grossmann) 5:5. 59. (58:45) Dufner 6:5. 60. (59:39) Rowe (Lehmann, Eggenberger) 7:5 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Lhotak, und Payr (alle verletzt). Nyffeler geschont. Coach Jeff Tomlinson (krank)

Langnau – ZSC Lions 2:5 (1:2, 0:2, 1:1)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Nolan Diem, Earl, Glauser, Kuonen, Rüegsegger, Salzgeber, Weibel (alle verletzt), Dostoinov und Punnenovs (beide krank), ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher und Pettersson (alle verletzt).

Zug – Biel 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)
Tore: 26. Stampfli (Lindbohm) 0:1. 35. Senteler (Martschini) 1:1. 46. Klingberg 2:1. 57. Leuenberger 3:1 (ins leere Tor). – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Kovar; Cunti.

Bemerkungen: Zug ohne Thürkauf, Wüthrich (beide verletzt), Alatalo (krank), Abdelkader und Shore (beide überzählige Ausländer), Biel ohne Fey, Fuchs, Hügli, Lüthi (alle verletzt) und Hischier (krank).

Schlussrangliste Qualifikation per 5.4.2020/21:
Rangliste:
1. Zug 52/119. 2. Lugano 52/92. 3. Fribourg-Gottéron 51/90. 4. Lausanne 51/89. 5. ZSC Lions 52/90. 6. Genève-Servette 50/84. 7. Biel 48/78. 8. Davos 51/74. 9. Bern 48/56. 10. Rapperswil-Jona Lakers 50/56. 11. Ambri-Piotta 51/50. 12. SCL Tigers 52/34.

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