All for Joomla All for Webmasters
National League

NLA: Bern vs. Biel: Showdown in Spiel 7 am kommenden Dienstag

Finaleinzug vertagt: Der SC Bern erkämpft sich Spiel 7 und gleicht die Serie zum 3:3 aus.

Für den SC Bern und dem EHC Biel geht es weiter und müssen am kommenden Dienstag zum siebten Spiel antreten. Mit dem 1:0-Sieg in Biel erkämpfte sich der SC Bern das 7. Spiel und hält die Möglichkeit auf den Final-Einzug intakt.

Die wichtige und entscheidende Szene für die Berner fiel bereits in der 9. Minute, als sich der Bieler Verteidiger Forster sich zu weit nach vorne locken liess und dabei in der Vorwärtsbewegung die Scheibe verlor. Bei seinem Rettungsversuch stürzte Mike Künzle gleich zweimal, was zu einer Berner Drei-gegen-eins-Überlegenheit vor dem Bieler Gehäuse führte und Bern’s Verteidiger Untersander sein zweites Playoff-Tor erzielte.

Solche grobfahrlässige Fehler leistete sich der SCB in dieser Partie keine und hatten dennoch Glück: Biel mit dem unbedingten Siegeswillen und der Leidenschaft mit der sie kämpften, hätten eigentlich mehr als ein Tor verdient. Doch scheiterten sie immer wieder am Berner Goalie Leonardo Genoni, der mit seinen 38 Paraden und nach über zwei Monate wieder einmal einen Shutout feiern konnte.

Den Seeländern fehlte das am nötign Glück, was bei der Spielhälfte am besten zum Ausdruck kam, als Pedretti im Alleingang auf Genoni losziehen konnte, der Goalie aber parierte. Sein Abpraller fiel genau auf den Stock von Künzle und sein Abschlussversuch mit Bestimmheit das offene Tor nicht verfehlt, wenn da nicht der Stock von Verteidiger Almquist den 1:1 Ausgleich verhindert hätte.

Zu vielen grossen Möglichkeiten kamen die Bieler, wie beispielsweise Marc-Antoine Pouliot in der ersten Startminute. Auch Damien Brunner hätte nach 14 Minuten den Ausgleich erzielen müssen, zudem Biel viermal ein Powerplay aufziehen konnte. Auch vergaben erneut Pedretti (46.) und Verteidiger Janis Moser (59.), zweimal Toni Rajala und Brunner die letzten Grosschancen, da sich Leonardo Genoni nicht mehr bezwingen liess.

Die Powerplay-Effizienz der Bieler eher negativ, vier Überzahlsituationen reichten nicht für ein Tor. Ausserdem konnten die Seeländer aus den letzten zehn Powerplays nur einmal reüssieren, was viel zu wenig ist. Bern hingegen konnte in dieser ausgeglichenen und immer noch völlig offenen Serie bereits sechs Powerplay-Tore erzielen.

Somit kommt es am Dienstagabend zur „Belle“ in Bern, wobei der Ausgang der letzten Halbfinal-Partie völlig offen ist.

Bisher aber glänzten die Berner in allen Playoff-Auswärtsspielen, vor dem eigenem Publikum aber fanden sie den Qualifikations- Rhythmus noch nie und kamen aus den letzten neun Playoff-Heimspielen im heimischen Stadion zu nur drei Siegen, einer gegen die ZSC Lions in der Halbfinalserie 2018, gegen Genéve- Servette im Viertelfinal 2019 und gegen den EHC Biel im diesjährigen Halbfinal.

Biel – Bern 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)
Tor: 9. Untersander (Sciaroni, Scherwey) 0:1.
Bemerkungen: Biel ohne Paupe (verletzt) und Kärki (überzähliger Ausländer), Bern ohne Andersson, Haas, Kamerzin (alle verletzt), Boychuk (überzähliger Ausländer).

To Top
error: Content is protected !!