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National League

NLA-Finals: Der EV Zug breakt Bern gleich im ersten Spiel!

Mit viel Tempo legt der EVZ legt mit dem 4:1-Sieg in Bern ein Statement ab. Für viel Zündstoff sorgte vor allem der schwedische Verteidiger Adam Almqvist nach einem hässlichen Check gegen den Kopf von Reto Suri, der verletzt vom Eis musste, sowie Garrett Roe, der zur Reizfigur des Berner Publikums wurde. Roe zog bereits beim Führungstreffer des SCB die Wut der Berner Anhängerschaft auf sich, als er danach den Schützen Jan Mursak attackierte und von da weg laufend ausgepfiffen wurde.

Der EV Zug ist vorerst nicht zu stoppen und gewann das erste Spiel der Finalserie gegen den SCB mit 4:1, obwohl diese in der 12. Minute durch Mursak in Führung gegangen waren. Brian Flynn per Ablenker und Yannick-Lennart Albrecht korrigierten das Resultat im 2.Drittel mit den Ausgleich und dem Führungstreffer zugunsten der Zentralschweizer. Im Schlussdrittel sorgte Roe mit seinem Treffer in Überzahl und Everberg mit dem Schuss ins leere Tor für die Entscheidung.

In der emotionsgeladenen Partie mit Hochgeschwindigkeits-Eishockey wurden alle Register gezogen, vor allem vom EVZ, der seit 21 Jahren auf den 2.Meistertitel warten, zeigte ein eindrückliches Statement. Doch unterliefen ihm in der ersten Spielhälfte immer wieder Fehle. Hätte der SCB vor allem bei der Angriffsauslösung mehr Effizienz gezeigt, hätte dies den Zugern durchaus teuer zu stehen kommen können.

Die Serie ist lanciert und bereits die erste Partie bot spektakuläres Eishockey mit schnellen Kombinationen, schönen Toren und Emotionen. Vor allem im Mitteldrittel überbordete die Stimmung, als sich Roe nach einem Zusammenprall mit Beat Gerber sehr theatralisch fallen liess, die Schwalbe allerdings nicht geahndet wurde. Kurz danach kompensierten die Referee’s Roe’s Schwalbe mit einer unverständlichen Strafe gegen die Zuger. Der EVZ aber lief danach nie mehr Gefahr, ihren 2:1 Vorsprung aus der Hand zu geben und erhielt zudem eine indirekte Hilfe des Berner Verteidigers Adam Almqvist, welcher nach seinem brutalen Check gegen Suri vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde, Niemand wäre überrascht, wenn diese Aktion och Folgen hätte. Auch sind die Berner etwas dezimiert, fehlten im diesem ersten Finalspiel neben den verletzten Andersson, Haas und Kamerzin auch noch Rüfenacht, der anhand familiären Gründen kurzfristig in die USA fliegen musste, aber am Samstag zum zweiten Spiel zurück sein sollte

12 Zuger und 13 Berner standen sich bereits vor zwei Jahren im Playoff-Final gegenüber, ob deswegen die alte Rivalität wieder aufbrachen, wissen nur die Spieler selber. Auf alle Fälle kochten die Emotionen im ersten Finalspiel schnell über und mancher Zweikampf wurde am Rande der Legalität ausgetragen.

Damit startete der SC Bern wie schon im Viertelfinal gegen Genéve-Servette und später im Halbfinal gegen Biel mit einer Heimniederlage in die Serie. Anders noch als gegen Genéve und Biel war der SC Bern den Zugern zwar ebenbürtig, doch um gegen diese Zuger bestehen zu können müssten die Berner 60 Minuten lang eine äußerst konzentrierte Leistung bringen,was ihnen aber nicht gelang. Mit dieser Niederlage gab der Qualisieger den Heimvorteil aus der Hand Zug hingegen brauchte nur gerade 20 Minuten um ins Spiel zu kommen, nachdem sie zuvor kaum Platz zur Entfaltung hatten, sich aber nach einem schwachen ersten Drittel sich massiv konnten.

Telegramm: Spiel 1

Bern – Zug 1:4 (1:0, 0:2, 0:2) Stand 0:1
Tore:
12. Mursak (Moser, Arcobello/Ausschluss Alatalo) 1:0. 24. Flynn (Alatalo, Martschini) 1:1. 36. Albrecht (Zehnder) 1:2. 47. Roe (Martschini/Ausschluss Mursak) 1:3. 59. Everberg 1:4 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Bern ohne Rüfenacht (abwesend/private Gründe), Haas, Kamerzin, Andersson (alle verletzt) und Boychuk überzählig.
Zug ohne McIntyre (beide überzählige Ausländer). Suri verletzt ausgeschieden (48.).

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