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National League

NLA: Heimsieg für Ambri gegen Kloten/Lugano holt sich Playoff-Heimvorteil

Lugano sichert sich in der Resega gegen die ZSC Lions den Playoff-Heimvorteil. Damien Brunner mit dem Doppelpack sowie der Treffer von Bobby Sanguinetti führte zum 3:1 Sieg der Gastgeber.

Die lange Olympia-Pause machte sich bei beiden Mannschaften im Startdrittel bemerkbar. Kaum ein Pass fand den Weg zum gewünschten Abnehmer, Schüsse welche hin und wieder durchkamen stellten die beiden Goalies keine Probleme dar. Das erste Tor der Partie erzielte Petterson für die ZSC Lions im Powerplay. 

Eine Reaktion der Luganesi war im Mitteldrittel gefragt, doch fehlte ihnen bei den Angriffen die nötige Präzision beim Abschluss. Auf Seite der ZSC Lions vergaben Pettersson und Shore weitere Möglichkeiten. Doch dann leisteten die Limmatstädter Aufbauhilfe für die Bianconeri wegen eines Wechselfehler und der darauffolgenden Strafe. Damien Brunner nahm das Geschenkg dankend an und erzielte mit seinem Direktschuss den 1:1 Ausgleich. Eine heftige Reaktion der Lions folgte, doch vergaben Chris Baltisberger und Dave Suter die zwei Grosschancen um die Führung wieder an sich reissen zu können, ausserdem stimmte bei den Lions beim neuerlichen Versuch in der 33. Minute die defensive Zuordnung nicht. Sanguinetti packte die Chance und brachte sein Team nach dem Rückpass von Lapierre in Führung. In der 38. Minute und einem schnellen Konter über Hofmann liess Damien Brunner dem ZSC-Keeper Lukas Flüeler keine Chance und erhöhte auf 3:1.

Im letzten Drittel lag es nun an den ZSC Lions, etwas gegen die drohende Niederlage zu unternehmen. Gelegenheit dazu hatten sie, da Stefan Ulmer eine Strafe fasste, liessen aber diese Möglichkeit ausser acht. Auf der Gegenseite hätte Brunner beinahe sein drittes Tor erzielt, doch Flüeler konnte retten. Eine weitere Chance hatte Kenins, verlor jedoch das Duell gegen Merzlikins. Auch auf Seite des HC Lugano wollten keine Treffer mehr fallen. Lapierre scheiterte nach dem Zuspiel von Fazzini am ZSC Goalie und Bürgler leistete sich einem groben Fehler an der eigenen blauen Linie. Des weiterren scheiterten Pettersson und Suter sn den schnellen Reflexen von Merzlikins. 100 Sekunden vor Spielende nahm ZSC Coach Kossman seinen Torhüter aus dem Kasten, trotzdem funktionierte die dadurch enstandene Überzahl der Gäste nicht und Lugano brachte den Sieg über die Runde. Ärgern dürften sich die Lions, hatten sie doch den möglichen Sieg im 2.Drittel aus der Hand gegeben. Damit sicherte sich Lugano den Heimvorteil für die Playoffs. Will man nun noch den EHC Biel überholen, so muss Lugano in den beiden letzten Spielen zwei Punkte mehr als die Seeländer holen.

Ambri weiter im Hoch besiegt Schlusslicht Kloten mit 5:3
Im möglichen Playout-Duell zwischen Ambri und Kloten, zieht der Tabellenletzte Kloten den Kürzeren und für den HC Ambri-Piotta ist es der fünfte Sieg in Folge. Mit zwei Treffern in der letzten Minute von Lukas Lhotak und Doppeltorschütze Matt D’Agostini holten sich Ambri verdientermassen drei wichtige Punkte. Für den EHC Kloten erzielten mit Roman Schlagenhauf und Daniele Grassi, zwei ehemalige Ambri-Spieler die Tore. 

Bereits nach 21 Sekunden lagen die Leventiner durch Nick Plastino in Front, verpassten es jedoch die Führung höher auszubauen. Die Torumrandung oder Kloten Goalie Boltshauser verhinderten weitere Tore der Nordtessiner, unter anderem auch den Penalty von Dominic Zwerger, welcher Boltshauser parierte,

Im 2. Abschnitt kippte das Geschehen vorübergehend zu Ungunsten der Biancoblu. Ambris tschechischer Olympia-Teilnehmer Dominik Kubalik kassierte wegen eines Checks gegen den Kopf von Matthias Bieber einen Restausschluss. Dabei vermochten die Flughafenstädter in Überzahl auszugleichen und gingen kurz danach gar in Front.

Trotzdem sicherte sich Ambri zuletzt den fünften Sieg in Serie. Eine solche Siegesserie hatte Ambri zuletzt 2004 gegen Kloten geschafft. Dank den drei gewonnenen Punkten reduzierte Ambri gleichzeitig auch den Rückstand auf das zehntplatzierte Lausanne bis auf sechs Punkte. Rang zehn bedeutet nach der Abstiegsrunde den Ligaerhalt.

Weitere Begegnungen:

Die SCL Tigers verlieren Direktduell gegen Genéve-Servette
Eine erste Vorentscheidung am Tabellenstrich fiel zu ungunsten der Langnauer aus. Sie verloren das Direktduell gegen Genéve-Servette, welches sie nach einer 1:0 Führung hätten gewinnen müssen. Dennoch hoffen die Emmentaler weiter auf zweite Playoff-Qualifikation nach 2011, müssen aber die beiden letzten Partien gegen den EHC Kloten in 60 Minuten gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Genf gegen Bern zweimal keine Punkte holen. Doch vorerst haben die Servettien mit fünf Punkten Vorsprung zwei Runden vor Ende der Qualifikation, die Trümpfe in der Hand.

Tragisch endete die Partie für Langnau Goalie Punnenovs, welcher gegen die Genfer vorerst tadellos parierte, dann aber in der den Puck vor seinem Gehäuse etwas gar fahrlässig verlor. Stéphane Da Costa, welcher das Tor umrundete erzielte mittels eines Bauerntricks das siegbringende 2:1.  Die Partie verloren die Tigers im letzten Drittel, obschon sie fast zehn Minuten lang Powerplay spielen konnte. Eine Wende wie gegen Gottéron oder Davos gelang diesmal nicht, auch weil sich die Tigers im Finish der 43 sekunden dauernden doppelten Powerplay-Minuten äusserst ungeschickt agierten. Tanner Richard, der Genfer Tioskorer machte für Genf mit dem Schuss ins leere Tor alles klar.

Fribourg-Gottéron dank Sieg gegen Biel definitiv in den Playofffs
Fribourg-Gottéron holte gegen die Seeländer einen 0:1-Rückstand auf und beendete die Partie mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung. Damit schaffte es Gottéron definitiv in die Playoff-Qualifikation. Bereits nach vier Sekunden in der Overtime erzielte Andrej Bykow das Siegtor. Nach dem Bully nutzte der Stürmer den etwas unverhofften Freiraum eiskalt zum Siegestreffer aus. Für die Drachen war es der fünfte Sieg aus den letzten sieben Spielen. Bei beiden Teams leisteten die beiden Goalies Barry Brust und Biels Jonas Hiller grossartige Arbeit.

Lausanne verpasst wegen der Niederlage gegen den EV Zug die Playoffs
John Fust’s Einstand als Lausanne-Interims-Coach misslungen. Lausanne unterliegt im Heimspiel gegen den EV Zug mit 3:4 nach Penaltyschiessen und müssen somit den Gang in die Platzierungsrunde antreten.

Der Kanada-Schweizer John Fust, welcher in der Olympia-Pause Yves Sarault ablöste, arbeitete mit dem LHC zuletzt im Training intensiv am Unterzahl- und Defensivspiel, wobei die Anstrengungen aber vorerst keine Wirkung zeigten. Nach etwas mehr als acht Minuten lag der EV Zug bereits mit 2:0 vorne. Das 2:3 nach 34. Minuten durch Garrett Roe kassierte Lausanne im Boxplay. Dennoch rettete Joël Vermin Lausanne 19 Sekunden vor Ende der regulären in die Verlängerung welche torlos endete. Im Penaltyschiessen trafen Dominic Lammer, Viktor Stalberg und Garrett Roe für den EVZ, bei den Waadtländern traf nur Nicklas Danielsson. Dadurch schmolz der Vorspung Lausannes Vorsprung auf den Tabellenvorletzten Ambri-Piotta auf sechs Punkte.

Berner Sieg trotz Schongang
Im vierten Duell gegen den HC Davos feierte der SCB den dritten Sieg und Goalie Leoonardo seinen achten Shutout der Saison.

In einer Partie mit wenig Emotionen und Härte setzte sich mit Bern das effizientere Team durch. Eröffnet hatte das Skore Thomas Rüfenacht nach 25 Minuten mit seinem 100. Treffer in der NLA, indem er einen Schuss von Verteidiger Calle Andersson ablenkte. Zum Schluss markierte Andersson nach dem Puckverlust des HCD-Verteidigers Fabian Heldner, den 2:0-Endstand.

In der Aufstellung konnten es sich der SCB als Qualifikationssieger leisten, mit nur zwei Ausländer anzutreten. Neben dem Finnen Mika Pyörälä gab sein Landsmann Juhamatti Aaltonen sein Debüt im SCB- Tenue und liess sich beim 1:0 gleich seinen zweiten Assist notieren. Die Berner Mark Arcobello und die drei Olympia-Bronze-Gewinner Andrew Ebbett, Maxim Noreau und Mason Raymond wurden alle geschont, da sie erst am Montag aus Südkorea zurückgekehrt waren.

Telegramm: 48.Spielrunde

Lugano – ZSC Lions 3:1 (0:1, 3:0, 0:0)
Tore: 13. Pettersson (Geering/Ausschluss Ronchetti) 0:1. 29. Brunner (Sanguinetti, Cunti/Ausschluss Pestoni) 1:1. 33. Sanguinetti (Lapierre) 2:1. 38. Brunner (Hofmann) 3:1.
Bemerkungen: Lugano ohne Riva, Vauclair (beide verletzt), Bertaggia (überzählig), Etem (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren (alle verletzt), Künzle (krank), Korpikoski und Pelletier (überzählige Ausländer) sowie Marti, Guerra, Hinterkircher (alle überzählig).

Ambri-Piotta – Kloten 5:3 (1:0, 1:2, 3:1)
Tore: 1. (0:21) Plastino (Zgraggen, Kostner) 1:0. 31. Bozon (Abbott, Sallinen/Ausschluss Kubalik) 1:1. 36. Schlagenhauf (Santala, Praplan/Ausschluss Kostner) 1:2. 37. D’Agostini (Emmerton, Kostner/Ausschluss Marchon) 2:2. 41. (40:40) Emmerton (D’Agostini, Pinana) 3:2. 43. Grassi (Bader) 3:3. 60. (59:14) Lhotak (Zwerger) 4:3. 60. (59:40) D’Agostini 5:3 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Ambri ohne Stucki und Berthon (beide verletzt), Taffe und Karhunen (überzählige Ausländer) sowie Monnet (überzählig), Kloten ohne Lemm, Bircher und Weber (alle verletzt) sowie Egli (krank) und Poulin (überzähliger Ausländer. 22. Boltshauser hält Penalty von Zwerger. – 28. Bieber verletzt ausgeschieden.

Lausanne – Zug 3:4 (1:2, 1:1, 1:0, 0:0) n.P.
Bemerkungen: Lausanne ohne Walsky und Trutmann (beide verletzt), Kneubuehler (überzählig), sowie Pesonen und Frattin (überzählige Ausländer), Zug ohne Morant (verletzt), Diaz (geschont) und Holden (überzähliger Ausländer).

Fribourg-Gottéron – Biel 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) n.V.
Bemerkungen: Gottéron ohne Abplanalp, Fritsche, Rathgeb (alle verletzt), Cervenka und Birner (geschont), Biel ohne Lofquist (überzähliger Ausländer) und Tschantré (verletzt).

Bern – Davos 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Bemerkungen: Bern ohne Arcobello, Ebbett, Noreau und Raymond (alle geschont), Davos ohne Little (krank), Jörg und Lindgren (beide verletzt), Aeschlimann und Forrer (überzählig). National-League-Debüt des Finnen Juhamatti Aaltonen. 500. NL-Spiel von Scherwey.

SCL Tigers – Genf-Servette 1:3 (1:1, 0:0, 0:2)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Barker, Stettler (beide verletzt) und Erkinjuntti (rekonvaleszent), Genf-Servette ohne Almond, Descloux, Giovannini, Mercier, Schweri (alle verletzt) und Keränen (überzähliger Ausländer).

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