Lugano mit einem klaren 4:8
Auswärtssieg in Lausanne
Die Nationalmannschaftspause scheint dem HC Lugano gut getan zu
haben und spielen wie verwandelt. Nachdem sie zuvor fünfmal
hintereinander verloren und dabei nur fünf Tore erzielt hatten,
feierten sie nach dem 5:2 Sieg im Tessiner-Derby einen weiteren
klaren Sieg auswärts in Lausanne. Die ersten drei Treffer sowie
auch das 7:2 erzielten die Bianconeri in Überzahl. Nach dem
zweiten Treffer von Arcobello nach etwa 24 Minuten führten die
Luganesi 4:0, damit gelang den Südtessiner die Revanche für die
1:4-Heimniederlage im ersten Saisonduell gegen die Romands. Raphael
Herburger erzielte zwei Skorerpunkte in dem er Fazzini beim 0:3 mit
einem Assist bediente und in der 42. Minute das 2:7 gleich selber
schoss. Auf der anderen Seite kam Baumgartner zu seinen ersten
beiden Saisontore. Der Doppeltorschütze erzielte in der 45. Minute
das 3:7 und zwei Minuten das 4:7 für Lausanne.
Ambri verschenkt drei
Punkte
Nach einer 2:1 Führung verschenkte Ambri drei wertvolle Punkte.
Genéve-Servette hingegen beendet seine Serie von drei Niederlagen
und kehrten zum Erfolg zurück. Dabei lagen die Rhonestädter in der
50. Minute noch mit 1:2 zurück, bevor ihnen dank den Toren von
Filppula und Pouliot noch die Wende gelang.
Die recht unterhaltsame, chancenarme jedoch technisch kaum hochstehende Partie ging torlos in die erste Pause. Beide Teams kamen zu je einem Powerplay, das jedoch nicht genutzt wurde. Im zweiten Drittel blieb das Spiel wohl spannend und auch die Tore fielen. In der 24. Minute erzielte Tömmernes in Überzahl das Führungstor, doch Ambri kämpfte weiter und profitierte von einem katastrophalen Fehler von Le Coultre, indem er links vor dem eigenen Tor einen Rückpass versuchte welcher aber von Pestoni abgefangen und zum Ausgleich verwertet wurde. Noch besser für die Biancoblu kam es nach 36 Minuten, als McMillan nach einem gewonnenen Bully sofort reagierte und sein Team aus der Drehung heraus erstmals in Führung brachte.
Ausgeglichen verlief das Schlussdrittel und weder Ambri noch Servette konnten das Spieldiktat an sich reißen. Der Ausgleich der „Grenats“ kam nach 51 Minuten, als Tömmernes im Powerplay von der blauen Linie abdrückte und Filppula im Nachschuss traf. Vier Minuten vor dem Spielende traf Marc-Antoine Pouliot und wieder war es Tömmernes, der von der blauen Linie abzog und Pouliot den Rebound zum 2:3 Sieg verwertete.
Genéve-Servette feierte mit seinem neuen Trainer Jan Cadieux den ersten Sieg im 2.Spiel, nachdem sie am Freitag im Heimspiel gegen den EV Zug 3:4 nach Verlängerung verloren hatten.
Ajoie dient den SCL Tigers
als Kanonenfutter
Im Kellerduell zwischen Langnau und Ajoie gehen die Tigers als
Sieger vom Eis. Die beiden Tabellenletzten lieferten sich eine
spannende und intensive Partie mit dem besseren Ende für die
Emmentaler. Für den HC Ajoie war es nach dem Sieg vom Freitag gegen
den HC Davos eine bittere Niederlage und harte Landung. Langnau
hingegen beendet seine Negativserie mit einer Galavorstellung.
Allerdings boten die Jurassier auch nicht wirklich viel
Gegenwehr.
Davos scheitert an Fribourg
Gottéron trotz Überlegenheit und muss die Tabellenführung
abgeben
Im hochstehenden Spitzenspiel scheiterte der HCD im Heimspiel gegen
Fribourg-Gottéron. Dies vor allem an Fribourger Goalie Reto Berra,
welcher die Angriffe der Davoser teilweise mirakulös zunichte
machte. 45x schossen die Bündner erfolglos auf den
Gottéron-Schlussmann Reto Berra. Mit dem 2:0-Sieg löst Fribourg den
HC Davos von der Tabellenspitze ab und sind wieder Leader.
79 Treffer hatte Davos in den ersten 22 Partien dieser laufenden Meisterschaft erzielt, so viel wie kein anderes Team in der NLA. Doch in den beiden letzten Partien kam die Tormaschinerie der Bündner jedoch gewaltig ins Stocken. Nachdem sie am Abend zuvor in der Ajoie nur ein Tor erzielt hatten und am Samstagabend gegen Gottéron ohne einen Treffer blieben.
Späte Wende für den EV
Zug
Mit zwei Toren in der Schlussphase und innerhalb von 69 Sekunden
drehten die Innerschweizer im Heimspiel gegen den EHC Biel ein 2:3
in ein 4:3. Für die beiden Treffer waren Yannick Zehnder und Carl
Klingberg zuständig. Biels Rajala erzielte im Powerplay mit dem 3:2
die erste Führung der Gäste in dieser Partie. Das 1:1 und 2:2
erzielten Michael Hügli und Tino Kessler 36,3 Sekunden vor dem Ende
der jeweiligen Drittel. Für das 2:1 der Zuger war der erst
20-jährige Luca Andrea De Nisco verantwortlich, welcher am Abend
davor in Genf (4:3 n.V.) zum ersten Mal in der NLA erfolgreich war.
Insgesamt taten die Zuger taten mehr fürs Spiel, der Sieg ging
deshalb in Ordnung. Die Startphase aber hatte den Seeländern
gehört, doch Zugs Goalie Genoni bewies einmal mehr, warum er nach
wie vor der beste Schweizer Torhüter ist.
Bern im Aufwind liess den
ZSC Lions keine Chance
Am 23. Oktober verloren die Berner ihr Heimspiel gegen den HC Davos
noch mit 3:6, die zwölfte Niederlage im 17. Saisonspiel. Daher sah
es erneut ziemlich duster aus für den 16-fachen Schweizer
Meister.
Mit dem 6:1 Sieg gegen die Lions Sieht die Sache nun etwas
entspannter aus. Die ersten beiden Treffer für die Berner erzielte
Scherwey. Dem 1:0 (15.) ging ein Fehlpass von ZSC-Verteidiger Maxim
Noreau voraus, das gleiche Missgeschick widerfuhr auch dem
ZSC-Center Garrett Roe. Timothy Kast erhöhte kurz nach der
Spielhälfte auf 3:0 und die Lions ersetzten ihren Keeper Waeber
durch Flüeler. Doch der erwünschte Effekt blieb aus. Beim SCB
zeichnete sich nun auch noch Christian Thomas als Doppel-Torschütze
aus, indem er zum 4:0 und 5:0 traf.
NLA Resultate vom 20.11.2021:
Ambri-Piotta –
Genève-Servette 2:3 (0:0, 2:1, 0:2)
Tore: 24. Tömmernes (Vatanen/Powerplaytor) 0:1.
30. Pestoni 1:1. 36. McMillan (Grassi) 2:1. 51. Filppula
(Tömmernes/Powerplaytor) 2:2. 56. Pouliot 2:3.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Cavalleri,
Descloux, Mercier, Miranda, Rod, Tanner (alle verletzt) und Winnik
(überzähliger Ausländer).
Lausanne – Lugano 4:8 (0:2,
2:4, 2:2)
Tore: 11. Josephs (Herren, Arcobello/Powerplaytor)
0:1. 17. Arcobello (Josephs, Alatalo/Powerplaytor) 0:2. 22. Fazzini
(Herburger/Powerplaytor) 0:3. 25. Arcobello 0:4. 27. Kenins
(Genazzi, Fuchs) 1:4. 30. Loeffel (Herren) 1:5. 32. Emmerton 2:5.
35. Hudacek (Alatalo) 2:6. 42. Herburger (Boedker,
Fazzini/Powerplaytor) 2:7. 45. Baumgartner 3:7. 48. Baumgartner
(Genazzi) 4:7. 55. Vedova (Riva) 4:8.
Bemerkungen: Lausanne ohne Marti, Riat, Stephan
(alle verletzt) und Barberio (überzähliger Ausländer), Lugano ohne
Carr und Thürkauf (beide verletzt).
Zug – Biel 4:3 (1:1, 1:1,
2:1)
Tore: 10. Martschini (Suri, Kovar/Powerplaytor)
1:0. 20. (19:59) Hügli (Rajala) 1:1. 33. De Nisco 2:1. 40. (39:24)
Kessler (Haas, Fabio Hofer) 2:2. 48. Rajala (Haas/Powerplaytor)
2:3. 57. (56:47) Zehnder (Leuenberger) 3:3. 58. (57:56) Klingberg
(Lander, Gross) 4:3.
Bemerkungen: Zug ohne Senteler, Simion und Stadler
(alle verletzt), Biel ohne Fey, Hischier, Korpikoski, Lööv,
Sallinen und Tanner (alle verletzt).
Davos – Fribourg-Gottéron 0:2 (0:1, 0:0, 0:1)
Bemerkungen: Davos ohne Dominik Egli und
Nussbaumer (beide verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Bougro, Bykow,
Dufner und Sprunger (alle verletzt).
Bern – ZSC Lions 6:1 (1:0,
3:0, 2:1)
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Daugavins, Jeffrey,
Neuenschwander, Pinana, Ruefenacht (alle verletzt) und Praplan
(krank). Joshua Fahrni verletzt sich im Schlussdrittel. .ZSC Lions
ohne Bodenmann, Morant und Riedi (alle verletzt).Denis Malgin im
Mitteldrittel verletzt ausgeschieden.
SCL Tigers – Ajoie 8:2
(3:1, 3:1, 2:0)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Aeschbach, Erni,
Melnalksnis, Stettler, Weibel, Zaetta (alle verletzt) und
Guggenheim (krank).
Pic: https://www.facebook.com/ehcb.ch









