Nach der gestrigen letzten Runde der Qualifikation 2017/18 kam es zu Siegen des HC Lugano und Ambri Piotta. Der EHC Kloten verliert. Damit sind die Platzierungen für die Playoffs/Playouts der Saison 2017/18 bekannt, welche am kommenden Samstag den 10.3.2018 beginnen.
Zudem gibt es neue Regelungen betreffend der Overtime. Wie üblich beginnen alle Partien eine halbe Stunde später um 20.15 Uhr. Das Penaltyschiessen wurde verabschiedet daher werden die Verlängerungen wie in Nordamerika, egal wie lange, bis zum nächsten Treffer ausgespielt.
In der Abstiegsrunde sind die Positionen schon länger bezogen und nach den sechs Platzierungsrunden wird jenes Team in einer Best-of-7-Serie ausgemacht, welches gegen den NLB-Meister zur Ligaqualifikation antreten muss.
Begegnungen der 50. und letzten Qualifikationsrunde vom 5.3.2018
Lugano gewint trotz
gewichtiger Ausfälle
Der HC Lugano, trotz Ausfälle der
drei wichtigen Leistungsträger wie Damien Brunner, Alessandro
Chiesa und Dario Bürgler deklassieren den HC Davos gleich mit 5:0.
Der HCD chancenlos, obwohl Lugano-Coach Greg Ireland zugleich noch
Maxim Lapierre und Linus Klasen pausieren liess, stattdessen die
Ersatzausländer Emerson Etem und zum ersten Mal Ryan Johnston
auflaufen liess.
Nach dem ersten Drittel führten die Bianconeri in der Resega bereits mit 2:0 und als man wenige Sekunden vor der zweiten Pause mit 4:0 in Führung lag, war die Entscheidung zugunsten der Luganesi gefallen. Ersatz-Goalie Daniel Manzato durfte dabei seinen zweiten Shutout in dieser Saison feiern.
Der HC Davos verlor das fünfte Spiel aus den letzten sechs Partien und haben beim dem Duell vom vergangenen Samstag, welches sie 4:3 nach Penaltyschiessen gewonnen hatten, ebenfalls den Ausfall eines Spielers zu beklagen. Für Tino Kessler, der am letzten Samstag eine schwere Knieverletzung erlitt ist die Saison zu Ende.
Ambri mit positivem Abschluss der
Qualifikationsrunde
Mit einem 3-2 Heimsieg gegen den
EV Zug starten die Leventiner in die Playouts. Ambri ging bereits
in der 6.Minute in Front, doch die Zuger konterten mit dem
Ausgleich durch Diem. Kubalik im Powerplay und dem Zuspiel von
Zwerger erzielten das 2:1, worauf der erneute Ausgleich für die
Innerschweizer durch McIntyre fiel. Erst Fora mit einem Weitschuss
neun Minuten vor Schluss sicherte den Sieg der Biancoblu.
Somit konnten die Zuger zweimal einen Rückstand wettmachen, aber nach dem dritten Gegentor nicht mehr reagieren. Ambri mit sechs gewonnenen Partien aus den letzten Acht kann sich wieder Hoffnungen machen, in der Platzierungsrunde den Ligaerhalt zu sichern, da der Rückstand zu Lausanne nur noch sechs Punkte beträgt.
Die SCL Tigers feierten zum
Abschluss der Quali den Sieg gegen den EHC Kloten
Nach
dem riesen Frust vom letzten Samstag anhand der Niederlage und dem
Verpassen der Playoffs erlebten die Langnauer ein kleines
Erfolgserlebnis, indem sie zum Abschluss der Qualifikation noch
einen Sieg gegen Schlusslicht Kloten feiern durften. Kloten lag
nach dem ersten Drittel mit 1:2 in Rücklage, danach gerieten die
Tigers im zweiten Abschnitt in Rückstand, siegten aber im
Schlussdrittel dank den Toren von Andreas Thuresson (3:3) und
Pascal Berger (4:3) innerhalb von acht Minuten doch noch. Trotzdem
fehlen den Emmentalern am Ende vier Punkte auf den 8.Platz, welchen
nun die Genfer belegen. Diese fehlenden Punkte verteilen sich auf
die ganze Saison; so verloren sie zum Beispiel in den Heimspielen
gegen die Lions und Lausanne, wo sie ihre 3:0 Führungen preisgaben.
Zudem genügen die Ausländer der Tigers den Ansprüchen nicht, so
belegt beispielsweise ihr Topskorer, der Finne Eero Elo, in der
Skorerliste der NLA nur den 45.Platz.
Der EHC Biel, das
Überraschungsteam
Das Überraschungsteam der
Qualifikation, der EHC Biel, beendet die reguläre Saison mit einem
weiteren Sieg und gewann gegen die kopflos spielenden ZSC Lions im
Hallenstadion mit 4:1. Somit können die Seeländer zum ersten Mal
seit 1990 mit einem Heimvorteil in eine Playoff-Serie starten. Die
ZSC Lions, welche sich scheinbar noch nicht in Playoff-Form
befinden und auch die zweite Begegnung gegen Biel innerhalb von 48
Stunden verloren, treffen damit in den Viertelfinals auf den EV
Zug, dem Zweiten der Qualifikation. Zu überzeugen vermochte bei den
Lions nur Topskorer Fredrik Pettersson, der einzige Gefahrenherd.
Robert Nilsson, der den Zürchern seit dem 20. Januar anhand einer
Hirnerschütterung fehlt und bisher noch nicht einmal mit dem Team
trainieren kann, wird schmerzlich vermisst.
Fribourg tankt
Moral
Selbstvertrauen für die anstehenden Playoffs tankte
Fribourg-Gottéron dank dem 3:2-Sieg gegen Lausanne und werden in
den Playoff-Viertelfinals auf den HC Lugano treffen.
Die Fribourger „Drachen“ investierten viel Energie, damit sie die Qualifikation mit einem Erfolgserlebnis abschliessen konnten. Nach einem eher verhaltenem Start feuerte Gottéron im Mittel-und Schlussdrittel 31 Schüsse auf das Lausanner Tor und Sandro Zurkirchen (34 Paraden) ab. Das Siegtor erzielte Fribourgs Mottet aber erst 63 Sekunden vor dem Spielende. Lausanne hingegen verpasst das Playoff erstmals seit dem Aufstieg, während Gottéron ins Grande Finale der Saison zurückkehrt
Der SC Bern beendet die
Saison mit einer 3:4 Niederlage n.P.
Es war quasi die Hauptprobe zwischen dem SCB und Genéve-Servette,
welche auch in den Playoff-Viertelfinale aufeinander treffen
werden. Der Vorgeschmack auf diese Serie startete mit einem
beidseitigem Geplänkel, wobei sich Genéve nach dem Penaltyschiessen
mit 4:3 durchsetzen konnte, obschon sie alle vier Stammausländer
pausieren liessen. Der Viertelfinal gegen Servette wird für
Titelverteidiger Bern kein Selbstläufer. Obwohl die Berner
souveräner Qualifikationssieger sind und die Genfer den Einzug in
die Playoffs erst am vergangenen Samstag geschafft hatten. Nach
einem ruhigen ersten Drittel stieg die Intensität, wobei es die
„Grenats“ phasenweise übertrieben. 14 Zweiminutenstrafen und zwei
zehnminütige Disziplinarstrafen (gegen Noah Rod und Tim Traber)
kassierte das Woodcroft-Team. Doch das Berner Powerplay
funktionierte nicht wie gewünscht, möglicherweise deshalb, weil der
SC Bern nicht mit der letzten Konsequenz spielte, denn während der
total 3:34 Minuten gelang ihnen kein einziger Treffer.
Telegramm: 50. und letzte Runde der Qualifikation:
Lugano – Davos 5:0 (2:0,
2:0, 1:0)
Tore: 8. Sannitz (Walker) 1:0. 18. Sanguinetti
2:0. 36. Walker (Wellinger) 3:0. 40. (39:28) Sanguinetti (Lajunen)
4:0. 58. Fazzini (Bertaggia) 5:0
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Chiesa, Riva, Vauclair
(alle verletzt), Lapierre und Klasen (beide überzählige Ausländer),
Davos ohne Lindgren, Kessler (beide verletzt), Sciaroni und
Schneeberger (beide überzählig).
Ambri-Piotta – Zug 3:2
(1:1, 1:1, 1:0)
Tore: 6. D’Agostini 1:0. 14. Diem (Lammer) 1:1.
26. Kubalik (Zwerger/Ausschluss Zehnder) 2:1. 29. McIntyre
(Klingberg) 2:2. 51. Fora (Gautschi) 3:2.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Stucki, Trisconi, Berthon (alle
verletzt), Taffe und Karhunen (beide überzählige Ausländer), Zug
ohne Roe, Morant (beide verletzt) und Stephan (überzählig).
Kloten – SCL Tigers 3:4
(1:2, 2:0, 0:2)
Tore: 10. Kuonen 0:1. 16. Marchon 1:1. 19.
Dostoinow (Elo, Huguenin) 1:2. 21. Grassi (Trachsler,
Ramholt/Ausschluss Praplan!) 2:2. 36. Leone (Obrist) 3:2. 43.
Thuresson (Johansson/Ausschluss Grassi) 3:3. 51. Pascal Berger
(Johansson) 3:4.
Bemerkungen: Kloten ohne Back (krank), Abbott, Bieber, Bircher,
Lemm und Weber, SCL Tigers ohne Barker, Müller, Neukom, Stettler
(alle verletzt) und Erkinjuntti (überzähliger Ausländer).
ZSC Lions – Biel 1:4 (1:2,
0:1, 0:1)
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Nilsson, Sjögren und
Marti (alle verletzt) sowie Pelletier und Shore (überzählige
Ausländer), Seger und Hinterkircher (beide überzählig), Biel ohne
Tschantré, Kreis, Valentin Lüthi und Dufner (alle verletzt) sowie
Pouliot (krank).
Fribourg-Gottéron –
Lausanne 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp, Fritsche, Rathgeb
(alle verletzt) und Holös, Lausanne ohne Frattin, Pesonen, Stepanek
(alle überzählige Ausländer), Trutmann und Walsky (beide
verletzt).
Bern – Genève-Servette 3:4
(1:1, 1:0, 1:2, 0:0) n.P.
Bemerkungen: Bern ohne Scherwey (krank), Dubois, Untersander (beide
verletzt), Pyörälä und Aaltonen (beide überzählige Ausländer),
Genève-Servette ohne Mayer (krank), Almond, Descloux, Mercier,
Schweri (alle verletzt), Spaling, Fransson, Rubin, Loeffel,
Richard, Tömmernes und Da Costa (alle überzählig).
National League.
Playoff-Viertelfinals (best of 7) Beginn Samstag
10.3.2018:
Bern – Genève-Servette
Zug – ZSC Lions
Biel – Davos
Lugano – Fribourg-Gottéron
Playouts:
Ambri – Kloten
SCL Tigers – Lausanne
Spieldaten: 10., 13., 15., 17. und evtl. 20., 22. und 24. März.









