Der EC Red Bull Salzburg steht im Viertelfinale der ICE Hockey League mit dem Rücken zur Wand. Nach drei Niederlagen in Serie gegen den HC Pustertal fehlen den Südtirolern nur noch ein Sieg zum Aufstieg – für die Red Bulls geht es hingegen bereits um alles.
Vor Spiel vier der Serie in Bruneck ist die Ausgangslage klar: Salzburg ist zum Siegen verdammt, sonst wäre die Saison des amtierenden Serienmeisters vorzeitig beendet. Ein 0:3-Rückstand in einer Playoff-Serie ist historisch nur äußerst selten aufzuholen.
Ganz abgeschrieben haben sich die Mozartstädter allerdings noch nicht. Stürmer Benjamin Nissner betont laut Klubangaben, dass die Mannschaft weiterhin an die Wende glaubt.
„Wir geben nicht auf. Es steht zwar 3:0 für Pustertal, aber das ist gerade weg aus unseren Köpfen und wir schauen, dass wir wieder unser Spiel bringen. Wir dürfen nicht zu offensiv agieren und müssen noch mehr auf die Defensive schauen. Die Mannschaft ist hungrig, jeder kann noch ein bisschen mehr geben und das motiviert uns nur noch mehr“, so Nissner.
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Salzburg bereits mehrfach Serien drehen konnte, nachdem man mit 0:2 zurückgelegen war. Ein 0:3-Rückstand gelang den Red Bulls allerdings noch nie zu drehen. Einzig im Halbfinale 2021 gegen den EC-KAC konnte Salzburg nach einem 0:3 noch auf 1:3 verkürzen, ehe man schließlich mit 1:4 aus der Serie ausschied.
Bild: EC Red Bull Salzburg









