Die Sieg-Niederlagen-Bilanz
nach dem vierten Spiel in der WM-Vorbereitung lautet 2:2.
Donnerstagabend musste sich die ÖEHV-Auswahl dem siebenfachen
Weltmeister Tschechien vor 4.000 Fans in der Wiener Steffl Arena
1:5 geschlagen geben.
Freitag, 17:00 Uhr Jihlava (CZE),
folgt der zweite Test gegen unsere Nachbarn. Ein besonderer Abend
war das Duell trotz Niederlage von Leon Kolarik, der bei seinem
Nationalteam-Debüt das zwischenzeitliche 1:3 (32. Minute) erzielte.
Nach dem Doppel gegen Tschechien trifft man in einer Woche zweimal
auf Deutschland, am 9. Mai erfolgt in Klagenfurt das letzte
Testspiel vor der WM 2026 gegen Slowenien.
Head Coach Roger
Bader: „Das Ergebnis entspricht ungefähr der
Leistungsfähigkeit der beiden Mannschaften. Vielleicht war ein Tor
zu viel, das etwas kurios gefallen ist. Tschechien ist brutal
stark. Sie sind sehr schnell, verfügen über starke Skills. Das war
auch zu erwarten. Ihre Spieler spielen alle in europäischen
Topligen. Sehr beeindruckend war ihr schnelles Umschaltspiel. Wir
sind dann im Verlauf des Spiels besser reingekommen in die
Zweikämpfe. Spiele gegen solche Mannschaften machen uns besser,
auch wenn wir sie verlieren.“
Leon Kolarik: „Das
war ein sehr gutes Gefühl, in der Heimat gleich im ersten Spiel den
ersten Treffer zu erzielen. Wir haben die ersten 20 Minuten etwas
verschlafen, dann rennt man gleich einem 0:2 hinterher gegen
Tschechien mit ihrer Klasse. Wir haben in der Kabine gesagt, dass
wir simpler spielen müssen, die Scheibe tief bringen müssen. Das
ist uns auch ganz gut gelungen.“
eishockey.at , Bild: ÖEHV-Manfred
Szieber