Die win2day ICE Hockey
League erlebt am Sonntagabend das Spitzenspiel zwischen dem Zweiten
und dem Ersten der aktuellen Tabelle, der EC-KAC gastiert bei den
Graz99ers in der Steiermark.
In seinem 45. Saisonspiel in der win2day ICE Hockey League tritt der EC-KAC (31 Siege, 13 Niederlagen) am Sonntag, dem 22. Februar 2026, auswärts bei den Graz99ers (30 Siege, 14 Niederlagen) an. Die Steirer sind der erste Verfolger der Rotjacken in der Tabelle, vor dem Gipfeltreffen in der Murstadt trennen die beiden Teams bei noch vier ausständigen Partien im Grunddurchgang vier Zähler. Spielbeginn im ausverkauften Merkur Eisstadion ist um 18.30 Uhr, Sporturope.TV
Der EC-KAC fuhr rund um
die lange Olympiapause zwei Shutout-Heimsiege gegen Linz
(4:0) und Ljubljana (2:0) ein und ist damit seit knapp 140
Spielminuten ohne Gegentreffer. Der Erfolg gegen die Slowenen am
Freitagabend sicherte den Rotjacken das Heimrecht im
Playoff-Viertelfinale und schob für die Partie am Sonntag gleich
zwei weitere Meilensteine in den Bereich des Möglichen: Jeder
Punktgewinn in Graz ist gleichbedeutend mit
dem Pickrecht im Viertelfinale, jeder
Sieg (auch erst nach Verlängerung oder Penaltyschießen) würde
für den Rekordmeister die dritte Teilnahme an der Champions
Hockey League hintereinander und die siebte insgesamt
fixieren. In der Steiermark setzen die Klagenfurter wieder auf
ihre Auswärtsstärke, aktuell haben sie in der Fremde mit
47 exakt gleich viele Zähler zu Buche stehen wie aus Heimspielen.
Die gute bisherige Saisonbilanz fernab der Heimat basierte vor
allem auf einer stabilen und zuverlässigen Defensive: Die Anzahl
der tatsächlich kassierten Gegentore in Auswärtsspielen lag in
18 von 22 Fällen unter dem jeweiligen Expected Goals Against-Wert,
insgesamt verhinderte Klagenfurt 2025/26 in Road Games bereits 15,4
erwartbare Verlusttreffer.
Zwei Comebacks in der Defense
Der EC-KAC erhält für die Partie in
Graz Zuwachs in der Abwehr: Maximilian Preiml kehrt nach
seiner Zwei-Spiele-Sperre wieder in das Lineup zurück, ebenso
ist Jesper Jensen Aabo wieder mit von der Partie. Der
Kapitän der dänischen Nationalmannschaft war am Donnerstag von den
Olympischen Winterspielen in Milano/Mailand nach Klagenfurt
zurückgekehrt, seine Ausrüstung wurde jedoch am Airport in Zürich
nicht rechtzeitig umgeladen, sodass er das Spiel am Freitagabend
verpasste. Der Verteidiger absolvierte am Samstag das optionale
Eistraining, den Rotjacken stehen damit mit Ausnahme der
Langzeitverletzten Thomas Hundertpfund und Luka
Gomboc alle Kaderspieler zur Verfügung.
www.kac.at, Bild: Rantanplan2910









