Die verrückte Partie zwischen Tschechien und der Schweiz wurde erst im Penaltyschiessen entschieden, wobei der Tscheche Repik einziger Schütze war.
Für diese Partie setzte der Schweizer Coach Patrick Fischer auf Goalie Leonardo Genoni. Rückkehrer Sven Andrighetto stürmte zusammen mit Niederreiter und Corvi in einer Linie. Bei den Tschechen hütete diesmal Pavel Francouz das Tor.
Bei einem schnellen Angriff der
Tschechen im ersten Drittel, kam Repik zu einer ersten Möglichkeit,
doch brachte er den Puck nicht am Schoner von Genoni vorbei. Auf
Schweizer Seite versuchte es Hofmann zweimal, sein zweiter
Backhandschuss aber ging knapp am Tor vorbei. Erfolglos verlief das
erste Überzahlspiel der Eisgenossen. Untersander und Diaz
verpassten.
Dann erfolgte das zweite Powerplay der Schweizer, ein Schuss von
Hofmann und Nino Niederreiter vermochte die Scheibe erst beim
zweiten Versuch über die Linie zu stochern. Cervenka mit einem
dummen Foul in der Offensiv-Zone, dabei hatte der tschechische
Goalie hatte viel Glück, als er einen Schuss von Genazzi nicht
festhalten konnte und der Puck auf dem Tordach landete. Bei einer
Strafe gegen gegen Mirco Müller, landete die zuvor blockierte
Scheibe genau vor dem Stock von Dominik Kubalik und dieser den
Ausgleich zum 1:1 erzielte.
Dann folgte ein verrücktes Mitteldrittel. Goalie Francouz kassierte
eine Strafe wegen Spielverzögerung und die Schweizer konnten in
Überzahl agieren. Andrighetto mit dem Zuspiel auf Hofmann, welcher
mit einem Direktschuss nach 47 Sekunden zur 2:1 Führung der
Schweizer-Nati traf.
Und es kam noch besser für das
Fischer-Team. Vermin, der sich durchtanken konnte, legte einen
Querpass zu Simon Moser auf, der zum 3:1 traf. Danach war das
Mitteldrittel durch viele Strafen und einige Gehässigkeiten
geprägt.
Bei einer 4:4 Situation brach der Stock von Hofmann und er sich auf
den Weg befand einen neuen zu holen, kamen die Tschechen zu einer
kurzen Phase
mit vier gegen drei, wobei Verteidiger Michal Moravcik zum
Anschlusstreffer zum 2:3 kam. Kaum waren beide Mannschaften in
Vollbestand, musste Jaskin eine Strafe absitzen. Doch Untersander
mit seinem Nachschuss nach dem Zuspiel von Diaz, scheiterte am
tschechischen Torhüter.
Simon Moser mit dem Nachsetzer bediente Niederreiter mit einem
Querpass und dieser schoss zum 4:2 ein. Doch die Tschechen gaben
keineswegs auf. Verteidiger Moravcik mit viel Platz, sein Schuss
konnte Jaskin, der von der Strafbank her kam zum 3:4 ablenken. Nun
ging es hin und her, diesmal aber liefen die Eidgenossem in einen
Konter der Tschechen. Kubalik bediente Repik per Querpass und
erzielte den Ausgleich zum 4:4 und alles war wieder offen.
Eine erste Möglichkeit im
Schlussdrittel vergab Kousal, Genoni war auf der Hut. In der 48.
Minute die Chance für Haas, aber auch Francouz war auf
dem Posten. Anschliessend wurde Genoni von Necas geprüft und vier
Minuten später vergaben die Schweizer die Möglichkeit wieder in
Führumg zu gehen.
Nach zwei Weitschüssen von Untersander und Genazzi hatte
Niederreiter den Treffer auf dem Stock, brachte den Puck aber nicht
über die Linie. Bei einer Strafe von Moser, kam Vermim kam zum
Break, wurde gefoult, doch er vergab den Penalty, da Francouz seine
Absicht erahnte.
In der Overtime kassierte Müller eine Strafe, doch Genoni wehrte
die Schüsse von Hronek, Cervenka und Jaskin allesamt ab.
Im Penaltyschiessen traf als einziger Michal Repik fügte den
Eisgenossen die erste Niederlage an dieser WM zu.
IIHF Weltmeisterschaft 2018 – Gruppe
A
Tschechien – Schweiz 5:4
(1:1|3:3|0:0|0:0|1:0) n.P.
Tore:
12. Niederreiter (Hofmann/Ausschluss Sulak) 0:1.
17. Kubalik (Necas/Ausschluss Müller) 1:1
21. Hofmann (Andrighetto, Diaz/Ausschluss Kubalik) 1:2
23. Moser (Vermin, Müller) 1:3
25. Moravcik (Sklenicka, Hyka/Ausschlüsse Krejcik; Baltisberger)
2:3
28. Niederreiter (Moser, Untersander/Ausschluss Jaskin) 2:4.
28. (27:43) Jaskin (Moravcik, Nestrasil) 3:4
35. Repik (Kubalik) 4:4 (Strafe angezeigt).
Penaltyschiessen: Jaskin -, Rod -; Hyka -, Andrighetto -; Necas -,
Niederreiter -; Nestrasil -, Corvi -; Repik 1:0, Hofmann -.
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