Benjamin Baumgartner steht seit vielen Jahren in einer der besten europäischen Ligen auf dem Eis und liefert dort Topleistungen ab. Derzeit ist der Salzburger aber zum Zusehen verdammt – das Comeback kann er kaum mehr erwarten.
Das letzte Ligaspiel absolvierte der 25-Jährige Pinzgauer Mitte November, beim 4:3 Overtime-Sieg des SC Bern über Langnau. Dort zeigte Baumgartner mit zwei Toren und einer Vorlage mächtig auf. Doch eine Trainingsverletzung bremste den Legionär ein: „Das ist sicher die schwerste Verletzung und längste Ausfallzeit, die ich bisher hatte“, so Baumgartner gegenüber der „Kronen Zeitung„.
Derzeit steht der Nationalteamspieler in seiner vierten Saison für den Traditionsclub aus der Schweizer Hauptstadt – und dort fühlt er sich wohl, hat auch noch bis zum Ende der Saison 2027/28 einen gültigen Vertrag. So lange Weg vom Spielbetrieb zu sein, war eine Herausforderung: „Es war sehr hart, weil man dann weg vom Team ist. Die letzten Wochen habe ich eigentlich nur mit Reha und Aufbautraining verbracht.“ Doch es gibt Licht am Ende des Tunnelns, denn Baumgartner steht wieder im Training und könnte am Freitag gegen Rapperswil-Jona sein Comeback feiern: „Ich freue mich schon sehr darauf endlich wieder dabei zu sein.“
Für den SC Bern läuft es sportlich eher durchwachsen, denn nach 41 Spieltagen rangiert man mit 53 Punkten nur auf Rang 10. Der Abstand auf die Verfolger an den Plätzen 11 und 12 beträgt nur zwei bzw. drei Punkte.
Baumgartner schielt auch schon ein bisschen in Richtung Weltmeisterschaft, die im Mai in der Schweiz stattfinden wird: „Das wird richtig cool, da will ich natürlich unbedingt dabei sein.“ Sollte er fit sein, dann gibt es wohl keine Zweifel daran, dass der Stürmer im Aufgebot von Roger Bader stehen wird.
Bild: facebook.com/SCBern






