Exportcheck-Damen

Austro-Export Theresa Schafzahl: „Die Saison läuft wirklich sehr gut für uns!“

Mit einem 4:1 gegen Norwegen beendeten Österreichs Eishockey-Damen die Wörthersee Trophy auf Platz drei und holten sich damit Selbstvertrauen für die erste A-Weltmeisterschaft im November in Dänemark.

Dort wartet unter anderem Weltmeister USA. PWHL-Legionärin Theresa Schafzahl fiebert dem Highlight bereits entgegen: „Österreich ist ja erstmals bei einer A-WM dabei. Und das Duell gegen die Amerikanerinnen wird eine schöne Herausforderung“, so die gebürtige Steirerin gegenüber der „Kronen Zeitung„.

Die 25-jährige Stürmerin aus Weiz spielt in der nordamerikanischen Profiliga PWHL und liegt mit Boston Fleet derzeit an der Spitze. „Die Saison läuft wirklich sehr gut für uns, wobei im Vierer-Play-off alles passieren kann. Die Liga ist ja äußerst eng“, sagt Schafzahl. Die Liga wächst weiter, eine Expansion um zusätzliche Standorte ist geplant, und auch das Interesse der Fans steigt stetig.

PWHL-Level nicht vergleichbar

Das Niveau in Nordamerika beschreibt die Österreicherin als deutlich höher als in Europa: „Das Damen-Eishockey in Nordamerika bewegt sich auch dank der besten Spielerinnen aus Europa auf einem anderen Level als bei uns.“ Besonders beeindruckt zeigt sie sich von Kanadas Superstar Marie-Philip Poulin: „Sie ist eine Legende! … Ihr Level ist unglaublich!“

Derzeit sind mit Schafzahl und Nationalteam-Kapitänin Anna Meixner nur zwei Österreicherinnen in der PWHL aktiv. Durch die geplante Liga-Erweiterung, um zwei bis vier Teams, hofft Schafzahl jedoch auf weitere heimische Spielerinnen: „Aber durch die geplante Liga-Erweiterung hoffen wir auf heimischen Nachschub.“

12 Teams bis 2031

Der Plan der Liga ist es, bis 2031, wenn der Rahmenvertrag ausläuft, auf zwölf Teams zu kommen. Vor allem der kanadische Markt zeigt sich sehr interessiert an weiteren PWHL-Clubs, allen voran Halifax. Ebenso im Kreis der möglichen neuen Standorte sind Quebec City, Hamilton, Calgary, Edmonton, Winnipeg und womöglich aus Saskatoon. In den USA dürften Denver, Washington oder auch Kansas City die größten „Anwärter“ sein.

Bild: Nicolas Zangerle/NZ Photos

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