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David Fischer verabschiedet sich mit offenem Brief! – Wer folgt ihm nach?

Nach zehn Jahren beim EC-KAC, zuerst als Spieler, dann als Trainer, schließt David Fischer das sportliche Kapitel mit den Rotjacken. In einem offenen Brief wandte sich der US-Amerikaner noch einmal an den Verein und die Fans. Nun stellt sich die Frage: wer folgt ihm nach?

Offener Brief von David Fischer:

An die KAC-Community,
Fans, Sponsoren, Funktionäre, Spieler und Kollegen

Nach sorgfältiger Überlegung und eingehender Beratschlagung haben meine Familie und ich entschieden, dass mein besonderes Kapitel beim EC-KAC an seinem Ende angelangt ist. Nach zehn Jahren beim Klub gibt es eine Menge an Erkenntnissen.

Ich bin hier als Spieler und als Mensch gereift.
Ich habe meine Frau hier kennengelernt,
habe hier meine Familie gegründet.
Hier habe ich meine Laufbahn als Spieler beendet und meine Karriere als Trainer gestartet.
Ich habe hier gelernt und mich weiterentwickelt.

Ich kann mit voller Überzeugung festhalten, dass ich für diesen Klub mein Bestes gegeben habe. Ich wollte mit sicherstellen, dass die Großartigkeit dieses Kubs Bestand hat, während ich Teil von Rot-Weiß war.

Im Leben jedes Menschen kommt ein Zeitpunkt, zu dem es nötig ist, einen neuen oder anderen Karriereweg einzuschlagen. Dieser ist für mich jetzt gekommen.

Insbesondere die letzten drei Jahre waren ein wilder Ritt, sie waren voller Siege und Erfolge. Es hat mich gefreut, zu sehen, dass die Tribünen in der Heidi Horten-Arena voll mit Fans waren, die es genossen haben, einer Mannschaft zuzuschauen, die eine erfolgreiche und gewinnende Art von Eishockey spielt, und die darauf auch stolz sind.

An die Spieler und ehemaligen Teamkollegen: Wir haben in unseren gemeinsamen Schlachten große Momente geteilt, wir haben uns in unseren besten und unseren schlechtesten Momenten erlebt. Ich liebe das. Danke, dass ihr mir erlaubt habt, euer Trainer, Teamkamerad und Kollege zu sein.

Ein spezielles Dankeschön richte ich an Kirk Furey: Wir haben gemeinsam verloren, wir haben gemeinsam gewonnen. Wir saßen jeden Tag in unserem „Fuchsloch“, dem Trainerbüro, zusammen. Kirk hat es mir erlaubt, dass ich ich selbst sein konnte, er hat mir Raum geschaffen, damit ich als Trainer wachsen konnte, und war mit Ratschlägen zur Stelle, wenn ich Hilfe gebraucht habe. Er ist ein besonderer Mensch.

An Oliver Pilloni: Danke für den Glauben an mich und die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Ebenso für das Vertrauen in Charakter und die Rolle als Mentor.

An meine Frau Anna Maria: Sie war auf dieser Achterbahnfahrt immer direkt neben mir. Bei Meistertiteln, Misserfolgen und Siegen. Während Verletzung und Gesundheit. Beim Wechsel von der Rolle als Spieler zu jener als Trainer und dann, wenn ein verärgerter Coach nach Hause kommt und ein Ventil braucht, sie ist immer für mich da. Danke, ich liebe dich.

Klagenfurt ist ein besonderer Eishockeyort. Ein führender in Österreich. Verliert diesen Status nie.

Liebe Grüße,
David Fischer

Spekulationen über die Nachfolge

Nun muss man bei den Rotjacken einen Nachfolger für Fischer, der die letzten drei Jahre als Assistenztrainer arbeitete, finden. Die „Kronen Zeitung“ brachte unter anderem den Namen Alexander Mellitzer ins Spiel. Doch dieser wurde schon als möglicher Nachfolger vom derzeitigen General Manager Oliver Pilloni gehandelt. Auch Christoph Brandner, der viele Jahre für den KAC stürmte und nun im Unterbau der Kärntner arbeitet, könnte eine Option sein.

kac.at , Bild: EC-KAC Betriebs GmbH

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