Mit Andreas Kristler beendet ein echter Liga-Dauerbrenner seine Karriere. Insgesamt bestritt der Osttiroler über 800 Spiele auf höchster Ebene und wurde zwei Mal Meister.
Saison 2006/07 und der damals 16-jährige Andreas Kristler debütiert in der Erste Bank Eishockey Liga. Für den Villacher SV sollte er bis zum Ende der Saison 2011 auflaufen und erste wichtige Erfahrungen sammeln.
Erfolgreiche Jahre an der Salzach
Zwischen 2011 und 2017 stürmte der gebürtige Lienzer für den EC Red Bull Salzburg und konnte mit den Mozarstädtern zwei Meistertitel bejubeln. 246 Saisonspiele bestritt er für die Salzburger, ehe man sich mit Ende der Saison 2016/17 voneinander trennte.
In Linz eine Heimat gefunden
Seit 2017 stürmte Kristler für die Black Wings Linz und konnte im Dress der Oberösterreicher auch seine punktbesten Spielzeiten einfahren. 2018/19 und auch 2023/24 kam er auf jeweils 27 Scorerpunkte. 2018/19 noch dazu sein trefferreichstes Jahr, als er 14 Mal netzte.
Wie der Osttiroler nun gegenüber den „Oberösterreichischen Nachrichten“ bekanntgab, wird er seine Karriere nach nicht weniger als 20 Saisonen beenden. Zwar hatte er nach dem Ende der Saison noch über eine Fortsetzung seiner aktiven Spielerkarriere nachgedacht, doch daraus ist schlussendlich nichts geworden: „Es waren ein paar Gespräche, da ist nichts Konkretes draus geworden. Somit haben wir den Entschluss getroffen mit der Familie, dass ich meine Karriere beenden werde.“
Mit etwas Abstand kann Kristler nun auf schöne Zeiten in der Stahlstadt zurückblicken: “ ich habe eine super Zeit gehabt in Linz, neun Jahre. Und ich habe jeden einzelnen Moment genossen. Ich kann mich nur bedanken bei allen Fans, Betreuern, beim Verein, beim Präsidenten. Bei jedem, der für den Verein arbeitet. Dieser Verein ist einfach einzigartig. Es macht mich sehr stolz, dass ich hier neun Jahre spielen konnte.“ Mit 349 absolvierten Spielen rangiert Kristler auf Platz 10 der BWL-internen Wertung, die von Headcoach Phil Lukas mit nicht weniger als 780 Spielen angeführt wird. In seinen 20 Ligajahren kam Kristler auf 743 Spiele und 299 Scorerpunkte.
Berufliche Zukunft völlig offen
Wie es nach der Karriere weitergeht, ist vollkommen offen. Laut eigenen Angaben haben Kristler in den letzten Jahren Immobilien interessiert, auch ein Engagement im Eishockey ist nicht ausgeschlossen: „Aber mal schauen, wo die Reise hingeht. Jetzt kann ich noch nichts wirklich Konkretes sagen.“
Bild: GEPA pictures/ David Geieregger









