Im fünften Anlauf hat es für Nürnberg mit den Sieg geklappt: Die Franken setzten sich am Sonntagnachmittag mit 4:1 gegen die Augsburger Panther durch, die ihrerseits nach vier Partien keine Punkte auf dem Konto haben. Die Grizzlys Wolfsburg gewannen unterdessen eine spannende Partie mit 5:4 nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG und ziehen in der Tabelle an den Rheinländern vorbei. Ebenfalls erfolgreich waren die Kölner Haie, die im Derby gegen die Krefeld Pinguine ein deutliches 7:2 einfuhren.
Ice Tigers schlagen Panther
4:1
Augsburg hatte gegen Nürnberg im ersten Durchgang mehr vom Spiel,
verpasste es jedoch, einen Treffer vorzulegen. Die Ice Tigers
konnten dank einer starken Leistung von Goalie Niklas Treutle ohne
Gegentreffer in den zweiten Abschnitt und übernahm das Kommando.
Luke Adam (24.) sorgte für die Führung und nachdem die Panther die
große Chance auf den Ausgleich hatten, erhöhte Adam (26.) im
direkten Gegenzug auf 2:0. Dane Fox (29.) erhöhte noch vor der
zweiten Pause auf 3:0. Damit schoss Nürnberg im zweiten Drittel so
viele Tore wie in den ersten vier Saisonspielen insgesamt. Daniel
Schmölz (57.) machte schließlich den Sack für die Ice Tigers zu,
bevor Michael Clarke (57.) Nürnbergs Torwart Niklas Treutle noch
das Shutout wegnahm.
Wolfsburg gewinnt in
Düsseldorf
In Düsseldorf legten die Grizzlys einen Traumstart hin und gingen
durch Valentin Busch nach nur 19 Sekunden in Front. Jordan Boucher
(17.) legte für die Gäste nach, ehe die DEG nach der Pause eine
Antwort parat hatte. Marco Nowak (23.) und Alexander Karachun (25.)
glichen mit einem Doppelschlag aus, aber Phillip Bruggisser (40.)
nutzte für die Niedersachsen ein Powerplay Sekunden vor dem zweiten
Seitenwechsel. Düsseldorf ließ sich jedoch nicht abschütteln. Eugen
Alanov (50.) egalisierte und nachdem Phil Hungerecker (57.)
Wolfsburg erneut in Führung brachte, sorgte Daniel Fischbuch bei
sechs Feldspielern auf dem Eis für die Verlängerung. Hier sicherte
Garrett Festerling den Grizzlys nach nur 32 Sekunden den
Extrapunkt.
Haie feiern klaren
Derbysieg in Krefeld
Nach nur 47 Sekunden kam Köln in Krefeld in Überzahl und nur zehn
Sekunden später traf Maurice Edwards zur Führung für die Gäste.
Krefeld reagierte jedoch nicht geschockt und kam durch Martins
Karsums (5.) zügig zum Ausgleich. Die Pinguine agierten in der
Folge auf Augenhöhe mit de, KEC, doch waren es die Domstädter, die
durch Jonathan Matsumoto (12.) wieder vorlegten. Nach dem
Seitenwechsel übernahm der KEC das Kommando in der Yayla Arena.
Frederik Tiffels, Marcel Barinka (37.) und Marcel Müller (40.)
sorgten für die Vorentscheidung. Dabei konnte auch der
zwischenzeitliche Anschluss durch Laurin Braun (37.) etwas ändern.
Im Schlussdrittel sorgten Dominik Tiffels (43.) und Lucas Dumont
(49.) für den 7:2-Endstand.
Vorschau auf die Spiele am Dienstag
Schwenninger Wild Wings –
Straubing Tigers
Schwenningen startete mit drei Siegen
in die Saison 2020/21, bekommt es am Montagabend jedoch mit
Straubing zu tun. Die Niederbayern wurden in ihren ersten beiden
Partien gegen München (3:4) und Mannheim (0:3) trotz starker
Auftritte noch nicht belohnt, doch im dritten Anlauf gelang ein 3:1
gegen den ERC Ingolstadt. Daran wollen die Tigers anknüpfen, doch
die letzten drei Duelle in Schwenningen verlor Straubing.
ERC Ingolstadt – Adler
Mannheim
Nach drei Siegen zum Auftakt reist Mannheim mit viel
Selbstvertrauen nach Ingolstadt. Der ERC holte nach seiner
Auftaktniederlage gegen Schwenningen sechs Punkte gegen Nürnberg
(4:1) und Augsburg (5:1) doch dann gab es ein 1:3 gegen die
Straubing Tigers. Ein Blick in die Historie dieses Duells lässt ein
knappes Spiel erwarten: Neun der letzten elf Partien zwischen den
Schanzern und den Adlern in Ingolstadt endeten mit nur einem Tor
Unterschied.
www.del.org, Foto: von Moritz Eden/City-Press GmbH








