Am Sonntagvormittag fand
der Viertelfinal-Pick in der Alps Hockey League statt. Dabei
wählten die Top-3-Teams der Master Round ihren Gegner aus. Die
Viertelfinalserien werden im best-of-7-Modus ausgetragen und nach
dem Rhythmus A-B-A-B-A-B-A gespielt. Alle Serien beginnen am
Dienstag, 10. März.
Die Viertelfinal-Paarungen im Überblick:
EK Die Zeller Eisbären (1) – Wipptal Broncos Weihenstephan (5)
Red Bull Hockey Juniors (2) – HC Gherdeina valgardena.it (8)
HC Migross Asiago (3) – HC Meran/o Pircher (7)
KHL Sisak (4) – S.G. Cortina Hafro (6)
EK Die Zeller Eisbären (1)
– Wipptal Broncos Weihenstephan (5)
Mit dem ersten Wahlrecht entschied sich der amtierende Meister für
die Broncos. Während Zell am See alle acht Partien in der Master
Round gewann, konnten die Südtiroler – die sich erst am letzten
Spieltag des Grunddurchgangs für die Top-5 qualifizierten – in der
Zwischenrunde nur einen Sieg feiern. Die Pinzgauer entschieden vier
der fünf Saisonduelle für sich; in der Master Round feierten sie
sogar zwei klare Erfolge (7:2 und 9:2). Damit kommt es bereits zum
dritten Mal in Folge zum Playoff-Duell zwischen den beiden Klubs.
In der Saison 2023/24 setzte sich Sterzing mit einem
Viertelfinal-Sweep durch, in der vergangenen Spielzeit revanchierte
sich Zell am See mit einem 4:0 im Halbfinale.
Statement Head Coach Marcel Rodman (EKZ):„Es ist nicht leicht
zu picken. Je mehr man analysiert, wen man wählen soll, desto
deutlicher treten die Stärken dieser Mannschaften zutage. Letztlich
haben wir uns für Sterzing entschieden. Der Hauptgrund dafür ist,
dass wir in den letzten zwei Jahren am häufigsten gegen sie
gespielt und dabei meist gute Resultate erzielt haben. Es gibt
keine Geheimnisse mehr – wir kennen die Spieler, den Coaching Staff
und ihre Spielsysteme. Zudem ist die Anreise nicht allzu lang. Wir
picken also das, was wir kennen – das ist die Motivation hinter
unserer Wahl. Dennoch erwarten wir einen starken Gegner. Sie
spielen hart, es wird keine leichte Serie, und wir müssen unser
Top-Level abrufen. Ich erwarte sie deutlich stärker als in den
letzten beiden Spielen, in denen wir gegen sie angetreten
sind.“
Statement Head Coach Johan Sjöquist (WSV): folgt zeitnah
Red Bull Hockey Juniors (2) – HC Gherdeina valgardena.it
(8)
Die Red Bull Hockey beendeten den Grunddurchgang auf dem ersten
Platz, rutschten aber in der Master Round auf Platz zwei ab und
hatten somit das zweite Pickrecht. Als Viertelfinal-Gegner haben
die Juniors den HC Gherdeina valgardena.it ausgewählt. Die
Südtiroler mussten in die Pre-Playoffs und entschieden dort die
Serie gegen die Adler Stadtwerke Kitzbühel mit 2:0-Siegen für sich.
Insgesamt ist es die dritte Viertelfinal-Teilnahme für Gröden, das
noch nie den Sprung ins Halbfinale geschafft hat. Salzburg wiederum
stand bereits zwei Mal im Halbfinale (2024, 2023) und zwei weitere
Male im Viertelfinale. In dieser Saison entschieden bislang die
Juniors zwei der drei Aufeinandertreffen für sich.
Statement Head Coach Teemu Levijoki (RBJ): „Wir erwarten
harte Spiele. Es sind die Playoffs, also wird jedes Spiel intensiv
und körperbetont sein. In dieser Phase sind alle Teams stark, aber
wir müssen an unser Spiel glauben und unserem System treu bleiben.
Jetzt haben wir etwas Zeit, um uns vorzubereiten und auf die Serie
einzustellen. Die Entscheidung über den Gegner wurde gemeinsam mit
dem Trainerstab und der Mannschaft getroffen. Wir sind überzeugt,
dass es die richtige Wahl war, und jetzt liegt der Fokus darauf,
bereit zu sein, wenn die Serie beginnt.“
Statement Head Coach Marcel Skokan (GHE): „Es wird eine
sehr harte Serie gegen eine junge Mannschaft, die zwischen den
Spielen sicherlich schneller regeneriert als wir. Die nächsten Tage
werden wir dazu nutzen, um uns perfekt darauf einzustellen. Um zu
bestehen, müssen wir aggressiv, hart und schnell spielen, geduldig
bleiben und unsere Chancen konsequent nutzen.“
HC Migross Asiago (3) – HC Meran/o Pircher
(7)
Der HC Migross Asiago hat sich in seiner Premierensaison souverän
für das Viertelfinale qualifiziert. Als Dritter der Master Round
pickten die Italiener den HC Meran/o Pircher. Die Südtiroler
mussten in die Pre-Playoffs und entschieden dort die Serie gegen
den EC Bregenzerwald mit 2:0-Siegen für sich. Für Meran ist es in
der fünften AHL-Saison die dritte Viertelfinal-Teilnahme, ein
Halbfinal-Einzug blieb ihnen bislang verwehrt. Gegen Asiago
kassierten die Adler in dieser Saison bislang zwei
Overtime-Heimniederlagen, zudem feierte Meran einen
5:2-Auswärtssieg.
Statement Head Coach John Parco (HCA): „Playoffs sind immer
eine ganz besondere Zeit im Jahr. Unsere Serie gegen Meran wird mit
Sicherheit spannendes Eishockey für alle bieten. Wir freuen uns
darauf, endlich loszulegen, und ich wünsche allen Teams viel
Glück.“
Statement Head Coach Christian Borgatello (HCM): folgt zeitnah
KHL Sisak (4) – S.G. Cortina Hafro (6)
Nach Platz drei im Grunddurchgang fiel Sisak mit einer
durchwachsenen Master Round (nur zwei Siege aus acht Spielen) auf
Rang vier zurück und trifft im Viertelfinale auf Cortina, das von
den Top-3 beim Pick nicht gewählt wurde. Die Italiener blieben in
dieser Saison lange hinter den Erwartungen zurück: Nach Rang neun
im Grunddurchgang qualifizierte sich das Team von Headcoach Gaber
Glavič erst am letzten Spieltag der Zwischenrunde für die
Pre-Playoffs – dort folgte dann ein 2:0-Erfolg über den zweifachen
AHL-Champion Ritten. Die bisherigen drei Saisonduelle zwischen
Sisak und Cortina waren hart umkämpft und endeten jeweils mit nur
einem Tor Unterschied – zweimal ging es sogar ins Shootout. Cortina
– stand 2023 im AHL-Finale – entschied zwei der drei Begegnungen
für sich.
Statement Head Coach Josh Siembida (SIS): „Ich glaube, das
wird ein tolles Duell. Wenn man sich alle Spiele anschaut, die wir
in dieser Saison gegen sie gespielt haben, dann waren das alles
Ein-Tor-Partien. Daher denke ich, dass diese Serie in beide
Richtungen gehen kann. Der Heimvorteil hilft uns natürlich, vor
allem mit unseren Fans im Rücken. Ich denke, die Halle wird voll
sein, wir werden daraus viel Energie ziehen, und da es unsere erste
Playoff-Serie ist, werden wir natürlich besonders motiviert und
begeistert sein.“
Statement Head Coach Gaber Glavic (SGC): „Wir befanden uns
in einer Situation, in der wir einfach auf unseren Gegner warten
mussten – es gab nichts, was wir dagegen tun konnten. Sisak war in
dieser Saison für jede Mannschaft ein sehr starkes und gefährliches
Team. Natürlich kann die lange Anreise beide Teams beeinflussen,
aber wir freuen uns wirklich sehr auf das erste Playoff-Spiel in
Sisak. Sie haben großartige Fans, und es wird wahrscheinlich eine
volle Halle und eine tolle Atmosphäre zum Spielen geben. Wir können
es kaum erwarten, dass die Serie beginnt und der Puck in Spiel 1
eingeworfen wird“.
Alle Spiele live auf Valcome.tv im Playoff-Pass für nur 50
€
Alle Playoff-Spiele werden wie gewohnt im Livestream auf
www.valcome.tv übertragen. Mit dem Playoff-Pass gibt es ein
besonderes Angebot: Damit können alle Spiele vom Viertelfinale über
die Halbfinals bis hin zum entscheidenden Finalspiel für nur 50 €
gestreamt werden.
icehl.com Bild: EKZ / Radlwimmer









