Die ICEHL hat in den letzten Saisonen wieder einige Leistungsträger verloren, die ihre Karriere nun in anderen Ligen fortsetzen. Manche Spieler haben sofort eingeschlagen, andere brauchen ein bisschen Anlauf, aber alle zeigen: Die Liga ist ein guter Nährboden für Talente und erfahrene Profis. In den kommenden drei Teilen schauen wir uns die spannendsten Abgänge an – von Topscorern über Verteidiger bis hin zu Torhütern – und verfolgen, wie sie sich in ihren neuen Teams schlagen. Nach dem ersten und zweiten Teil blicken wir nun erneut auf drei ehemalige ICEHL-Cracks.
Nick Pastujov (ehemals Pioneers Vorarlberg / KAC – nun Herning Blue Fox)
Nick Pastujov sammelte in zwei ICEHL-Saisonen 83 Punkte in 113 Spielen und war ein zuverlässiger Scorer. Nach der Saison wechselte er nach Dänemark zu Herning Blue Fox. Dort explodierte seine Offensive: 54 Punkte in 39 Spielen, darunter 24 Tore. Pastujov überzeugte sofort und gilt in Herning auch als Publikumsliebling. Im ligaweiten Vergleich zählt der russisch-amerikanische Doppelstaatsbürger zu den absoluten Topspielern.
Jason Akeson (ehemals HC Pustertal – nun HC Servette Genève)
Jason Akeson spielte zwei überragende Jahre beim HC Pustertal und sammelte in 112 Spielen 119 Punkte. Er war einer der produktivsten Offensivakteure der Liga. Sein Wechsel zu Servette Genf in die Schweizer Topliga versprach eine neue Herausforderung. Durch Verzögerungen beim Schweizer Pass kam Akeson jedoch erst im Januar zum Einsatz. Seitdem konnte er in 14 Spielen nur drei Assists verbuchen, musste sich also zunächst an das neue Umfeld gewöhnen. Dennoch bleibt er ein Spieler mit hoher Klasse und internationaler Erfahrung.
Evan Buitenhuis (ehemals HC Innsbruck – nun Jukurit)
Evan Buitenhuis war knapp zwei Spielzeiten der Rückhalt der Innsbrucker Haie und zeigte in 70 Spielen eine Fangquote von über 91 %. Nach der vergangenen Saison wechselte er in die finnische Topliga zu Jukurit. Dort bewies er erneut seine Klasse: 41 Spiele, Fangquote knapp über 90 % und das bei einem Nachzügler-Team. Wie es mit dem Keeper nach der Saison weitergeht, ist noch offen. Klar ist: In Finnland wird er mit Jukurit wohl kein Playoff-Hockey sehen, denn dort begann bereits der Ausverkauf.
Bild: VSV/Krammer









