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EBEL

EBEL-Finale: KAC gewinnt in Wien und holt Matchpuck

Schwache Vienna Capitals wirkten verunsichert und konnten eine 0:2 Führung des KAC nicht mehr ausgleichen.

Die Capitals starteten stark und druckvoll in die Begegnung und kamen zu guten Möglichkeiten. Es dauerte bis zur Minute 4, als Romig eine Strafzeit zog, damit der KAC halbwegs ins Spiel fand. Das Powerplay war aber schwach. Die Gäste übernahmen in weiterer Folge das Kommando, Wien beschränkte sich auf Konter. Strafe für den KAC in Minute 12, Schumnig ging für Haken. Die Caps machten einen guten Job, die grosse Chance hatte aber Liivik im Konter, Wall störte aber erfolgreich beim Abschluss. Tolle Möglichkeit für Desousa, etwas alleine gelassen, in Minute 15, sein Schuss ging aber knapp vorbei. Riesenchance für Schneider in Minute 17, doch er konnte den Puck, von Richter gestört, nicht im leeren Tor unterbringen. Es blieb beim gerechten Unentschieden nach 20 Minuten, auch weil Desousa einen weiteren Sitzer 5 Sekunden vor Ende vergab.

Beide Mannschaften kamen bemüht aus der Kabine, die erste Einschussmöglichkeit hatten die Wiener, Haugen pflückte einen Schuss von Vause aber mustergültig herunter. Strafe in Minute 24, Bischofberger mit der Behinderung, eigentlich hätte es aber noch eine weitere Strafe  wegen Beinstellens gegen den KAC geben müssen. Das Überzahlspiel sorgte erneut für keine Gefahr. Wieder eine vergebene 100%ige in Minute 28, Wall traf aus weniger als einem Meter nur die Stange. Und wenig später die nächste Gelegenheit, Schneider scheiterte an Haugen nach tollem Pass von Desousa. Auch Witting fand in Lamoureux seinen Meister. Spielstand: weiter 0:0. Es wurde etwas hitziger, wie auch in Spiel 4 waren die Wiener vom Schiedsrichterteam nicht gerade übervorteilt. Wie so oft war Liivik der Reibebaum, vor allem für Rotter. Führungstreffer in Minute 31 für die Rotjacken, die Caps verloren auf der gegnerischen blauen Linie die Scheibe und Geier ließ sich die 1 auf 0 Chance nicht nehmen und verlud JPL mit einem präzisen Haken. Wien war sichtlich frustriert und handelte sich in Minute 33 das 0:2 ein. Hundertpfund nutzte einen Abwehrfehler und schob, gut bedient von Petersen, trocken ein. Wien ließ sich provozieren und verlor so den Spielfluß. Ein etwas zerfahrenes Drittel endete mit einer cleveren Führung der Kärntner.

In der 41. Minute Powerplay für die Capitals, ein Hoffnungsschimmer für die Gastgeber. Der Spielaufbau blieb extrem ungenau. Einzig Olden tankte sich Coast to Coast durch – scheiterte aber an Haugen. Der Torhüter der Kärntner war heute ein Fels in der Brandung und stets zur Stelle. Aber auch sein Gegenüber hatte einen guten Tag, so verhinderte Lamoureux Schlimmeres, als er in Minute 47 einen Schuss von Bischofberger blockte. Die Caps wirkten zu diesem Zeitpunkt rat- und mutlos und man hatte nicht das Gefühl, daß der KAC das Spiel aus der Hand geben könnte. So verging die Zeit ohne grosse Möglichkeiten. Strafe in Minute 57 für Witting, wohl die letzte Möglichkeit für die Schwarz-Gelben noch einmal heranzukommen. Lamoureux ging bereits 3 Minuten vor Ende vom Eis um eine 6 gegen 4 Situation zu schaffen. Wien war aber zu kompliziert und die Kärntner kamen ohne grosse Anstrengung über die Zeit. 2:3 in der Serie und in der heutigen Form dunkle Wolken über Kagran.

Erste Bank Eishockey Liga – Finale 5
spusu Vienna Capitals : EC KAC – 0:2 (0:0|0:2|0:0)
Tore:
0:1 Geier (31.),
0:2 Hundertpfund (33.)

www.hockey-news.info , Pic: PSR/Leo Vymlatil

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