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EBEL

EBEL: HCI-Heimkehrer Nick Ross im Interview: „Ich glaube es ist richtig viel möglich!“

„Quick-Stick-Nick“ wurde er einst liebevoll getauft. Und das auch aus gutem Grund, schließlich bringt der ehemalige Erstrunden-Draft-Pick aus der NHL (Nummer 30) auch allerhand Potential und Talent mit. Nach einem überaus erfolgreichen „Auslandsjahr“ kommt Verteidiger Nick Ross nun wieder zurück nach Innsbruck. Der 29-Jährige wagt im Sommerinterview einen Blick auf seine bevorstehende vierte Saison in Tirol.

Nick, vorab herzlich Willkommen zurück. Wie geht es dir derzeit? Die Saison kommt mit großen Schritten näher.

Oh ja, das stimmt. Aber das ist auch gut so, das ganze Sommertraining ist einfach eintönig ab einem gewissen Zeitpunkt. Ansonsten geht es mir und meiner Familie sehr gut, vor allem der Nachwuchs hält mich nun seit gut einem Jahr ziemlich auf Trab.

Wie ist das Gefühl Vater zu sein? Hat sich dein Leben sehr verändert?

Ja natürlich, aber es ist das schönste Gefühl der Welt. Es ist mit nichts zu vergleichen und rückt gewisse Dinge wieder ins rechte Licht. Mein Junge ist nun bald soweit, dass er alleine gehen kann. Wir sind schon richtig aufgeregt.

Sportlich gesehen hast du auch eine tolle Saison hinter dich gebracht. Im Rahmen deines „Auslandsjahres“ wurdest du punktbester Verteidiger in der Slowakei. Wie war das Jahr für dich, wie sehr freust du dich auch wieder hier zu sein?

Natürlich freuen wir uns sehr wieder zurück zu sein. Es ist mittlerweile ein Stück Heimat für uns und nun kann es auch unser Sohn erleben. Die vergangene Saison war prinzipiell sehr gut für mich, wenngleich es natürlich eine andere Art zu spielen und zu leben ist. Innsbruck ist aber etwas ganz Besonderes und die Haie sind wieder eine gute Adresse in der Liga.

Hast du die Transfers und die Kaderbewegungen in den vergangenen Wochen verfolgt? Was ist dein Eindruck von der Mannschaft?

Natürlich verfolgt man alles von Zuhause aus. Vor allem habe ich aber auch die anderen Lineups verglichen und ich glaube für das Team ist richtig viel möglich. Ich glaube wir sind besser aufgestellt (am Papier) als viele unserer Konkurrenten. Aber natürlich müssen im Laufe einer Saison viele Variablen stimmen um dann erfolgreich zu sein. Vielleicht ist in diesem Jahr der große Wurf möglich. Das muss immer unser Ziel sein. Die Basis ist hier wie immer die harte Arbeit.

Wie war bei dir die Offseason, wie sieht ein normaler Trainingstag aus?

Hart (lacht). Normalerweise wache ich in der früh auf, dann wenn mein Sohn glaubt es ist Zeit. Dann stehe ich auf und spiele ca. zwei Stunden mit ihm und gebe meiner Frau damit auch etwas Zeit sich zu erholen. Dann gehe ich ins Fitnessstudio oder auf das Eis und trainiere. Am Nachmittag darf ich dann auf den Kleinen aufpassen während meine Frau arbeitet. Und dann so ca. gegen 20 Uhr fallen wir alle ins Bett. Klingt recht unspektakulär.

Wann triffst du in Innsbruck ein?

Unsere Ankunft ist rund um den 02. August geplant. Also in knapp drei Wochen.

www.haifischbecken.at

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