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EBEL

EBEL-Playoffs/SF: Linz zieht durch Heimsieg gleich

Die EHC LIWEST Black Wings Linz gewannen Halbfinale Nummer 2 gegen den EC Red Bull Salzburg zu Hause mit 3:1 und stellten in der Best-of-seven-Serie auf 1:1.

Die Fans beider Mannschaften bekamen im zweiten Aufeinandertreffen dieser Halbfinal-Serie von Beginn an ein schnelles Spiel mit zahlreichen guten Möglichkeiten zu sehen. Bei den Salzburgern sorgte überwiegend die Linie rund um Brant Harris für gefährliche Augenblicke. Die beste Chance bei den Gastgebern in der Anfangsphase hatte Fabio Hofer. Der Österreicher scheiterte nach einem Bauerntrick an einer sensationellen Parade von Bernhard Starkbaum. In der achten Spielminute erzielten die Black Wings dann den ersten Treffer des Spieles. Corey Locke bediente Brian Lebler im Slot, der Starkbaum mit einem platzierten Handgelenkschuss keine Chance ließ. Und die Hausherren legten in der 15. Spielminute in Überzahl nach. Andreas Kristler verstellte dem Salzburger Goalie gekonnt die Sicht und Sebastian Piche traf mit einem sehenswerten Schlenzer aus der Distanz ins kurze Kreuzeck zum 2:0. Nach dem zweiten Treffer übernahmen die Oberösterreicher klar die Kontrolle in diesem Spiel. Vor allem defensiv ließen die Black Wings wenig zu und in der Offensive strahlten die Linzer stets Gefahr aus.

Auch im zweiten Drittel lieferten sich beide Teams ein packendes Playoff-Duell. Gleich zu Beginn hatte Raphael Herburger den Anschlusstreffer auf der Schlägerschaufel. Er fand aber seinen Meister in Michael Ouzas, der den Schuss auf das leere Tor noch spektakulär mit dem Schoner entschärfen konnte. Auf der anderen Seite konnte sich kurz danach Starkbaum mit einer starken Parade gegen Piche auszeichnen. Die Linzer hatten dann unmittelbar hintereinander zwei Möglichkeiten in Überzahl zu erhöhen. Zuerst nutzten sie ein Powerplay nach einer Strafe gegen Matthias Trattnig nicht, gleich danach verhinderten die Salzburger nach einer Strafe gegen Martin Stajnoch den nächsten Gegentreffer in Unterzahl. Gegen Ende des zweiten Abschnittes hatten die Salzburger dann in Überzahl die beste Phase im bisherigen Spiel. Die Linzer hatten bei zwei Aluminiumtreffern innerhalb weniger Augenblicke Glück. Drei Minuten vor Drittelende stellten die Oberösterreicher dann nach der starken Phase der Gäste auf 3:0. Nach einem Konter über Andreas Kristler verwertete Patrick Spannring den Nachschuss aus kurzer Distanz über den Schoner von Starkbaum.

Im Schussdrittel kamen die Gäste aus der Mozartstadt mit viel Schwung aus der Kabine. Zu Beginn hatten gleich Mario Huber und John Hughes zwei gute Möglichkeiten. Die Linzer verteidigten aber weiterhin konsequent und zwangen die Salzburger zu vielen Schüssen aus spitzem Winkel, die allesamt in den Fängen von Ouzas landeten. Der Torhüter der Black Wings erwischte einen Traumtag und zeichnete sich mit zahlreichen starken Paraden aus. In der 51. Spielminute musste er sich dann aber erstmals geschlagen geben. In doppelter Überzahl traf John Hughes aus spitzem Winkel mit einem perfekten Schuss ins Kreuzeck und hauchte seiner Mannschaft somit noch einmal Hoffnung ein. Es war das 200. Tor in der Erste Bank Eishockey Liga für den Kanadier. Die Salzburger versuchten weiterhin alles, um im Schlussdrittel noch einmal ranzukommen. Drei Minuten vor Schluss ersetzten die Gäste ihren Torhüter in Überzahl durch einen zusätzlichen Feldspieler. Die Hausherren warfen aber in der Defensive alles rein und brachten den 3:1-Vorsprung über die Zeit. Die Black Wings glichen somit in der Halbfinal-Serie im zweiten Spiel aus.

Erste Bank Eishockey Liga
EHC Liwest Black Wings Linz : EC Red Bull Salzburg – 3:1 (2:0|1:0|0:1)
Tore:
1:0 Lebler (8.)
2:0 Piche (15./PP)
3:0 Spannring (37.)
3:1 Hughes (51./PP2)

www.hockey-news.info , Bild: GEPA pictures/ Matthias Hauer

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