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EBEL

EBEL-Preview: Heute folgen die letzten vier Duelle vor der Weihnachtspause

Vor der kurzen Weihnachtspause wird in der Erste Bank Eishockey Liga am Freitag noch in Bozen, Klagenfurt, Linz und Znojmo um Punkte gekämpft…

Fr, 22.12.2017: HC Orli Znojmo – EC VSV (18:30 Uhr)
Referees: BABIC (HUN), TRILAR (SLO), Soos, Zgonc.

  • Dem HC Orli Znojmo und dem EC VSV steht am Freitag ein weiteres 6-Punkte-Spiel bevor! Beide Teams stecken voll im Kampf um einen Top 6 Platz, liegen derzeit aber außerhalb der begehrten Pick Round Plätze. Die Tschechen halten bei 39 Punkten (13 Siegen) aus 30 Spielen, die Kärntner folgen knapp dahinter mit 37 Punkten (zwölf Siegen). Die Draustädter könnten somit mit einem Dreier am Freitag in Znojmo in der Tabelle an den Tschechen vorbeiziehen; die „Roten Adler“ hingegen könnten ihrerseits mit einem Sieg im Adlerduell einen Gegner im Kampf um die direkte Playoff Qualifikation nach 44 Runden etwas abschütteln.
  • Beide Mannschaften legten seit ihrer letzten Begegnung am 10. Dezember 2017 in Villach, welche die Tschechen mit 3:2 gewannen, die gleiche Serie hin (S/N/S) und gehen somit mit einem Erfolgserlebnis ins Adlerduell. Die Tschechen besiegten am Dienstag daheim den EC-KAC 3:1, Villach am Mittwoch die Dornbirn Bulldogs 2:1.
  • Der HC Orli Znojmo baut auf seine Heimstärke. Die Tschechen punkteten seit dem 05. November 2017 in allen sechs Heimspielen und feierten dabei fünf Siege. Villach hingegen hatte zuletzt in der Fremde ordentlich zu kämpfen. Nikolas Petrik und Company konnten von ihren letzten sechs Auswärtsspielen nur ein Match – vor einer Woche in Dornbirn – gewinnen.
  • Der HC Orli Znojmo war zuletzt ein echter Angstgegner des EC VSV. Die Tschechen gewannen die letzten sechs Adlerduelle.
  • Beide Teams liegen bei den Special Teams – Powerplay und Penaltykilling – nur im hinteren Mittelfeld.

Radim Matus, Stürmer HC Orli Znojmo: „Wir bestreiten das zweite von drei Heimspielen am Stück. Wir wollen in der Tabelle weiter nach oben und dafür brauchen wir weitere Punkte in den beiden Heimspielen rund um Weihnachten gegen Villach und Wien. Der Erfolg gegen Klagenfurt gab uns Selbstvertrauen, nachdem wir zuvor nicht immer unsere beste Leistung abrufen konnten!“

Lukas Herzog, Goalie EC VSV: „Wir zeigten eine gute Teamleistung gegen Dornbirn, die Jungs vor mir haben viele Schüsse geblockt und die Rebounds weggekehrt und alle haben gekämpft bis zum Schluss. Jetzt fahren wir nach Znojmo, dort müssen wir wieder alles geben. Wir brauchen die Punkte.“

Fr, 22.12.2017: EC-KAC – Vienna Capitals (19:15 Uhr)
Referees: KINCSES (HUN), PIRAGIC (CRO), Hribar, Nagy.

  • Der EC-KAC ruft im letzten Spiel vor Weihnachten wieder zum Teddy Bear Toss auf! Alle Fans sind am Freitag dazu aufgerufen möglichst viele Teddybären oder andere Stofftiere in die Eishalle mitzubringen und beim ersten Treffer der Rotjacken auf das Eis werfen. Sämtliche Stofftieren werden dann eingesammelt und kommen einem guten Zweck zu Gute. 
  • Mit dem EC-KAC (3) und Tabellenführer EV Vienna Capitals (1) treffen am Freitag in Klagenfurt die Defensivkünstler der Erste Bank Eishockey Liga aufeinander. Wien kassierte in 29 Spielen erst 57 Gegentreffer (top), die Rotjacken in 30 Spielen auch erst 68 „Bummerln“.
  • Beide Teams strauchelten zuletzt etwas, holten aus ihren letzten vier Runden nur einen Sieg. Zuletzt kassierten beide Teams 1:3-Niederlagen und wollen sich daher in der Neuauflage des Finales von 2016/17 drei Punkte unterm Christbaum legen. Die letzten sechs Duelle gewann jedenfalls Wien. Die Rotjacken waren zuletzt am 19. Feber dieses Jahres daheim gegen den Meister erfolgreich.
  • Heimstärke trifft Auswärtsmacht: Der EC-KAC punktete in seinen letzten fünf Heimspielen (vier Siege). Leader Vienna Capitals ist (auch) auswärts die klare Nummer 1, die Wiener holten in der Fremde bereits 32 Punkte (zehn Siege) aus 14 Spielen und punkteten in ihren letzten vier Auswärtsspielen (drei Siege).  
  • Vienna Capitals Goalie Jean Philippe Lamoureux wird am Freitag in Klagenfurt sein 340. Spiel in der Erste Bank Eishockey Liga bestreiten. Damit wird der Amerikaner zum alleinigen Rekordhalter an absolvierten Spielen eines Torhüters. Seit Mittwoch liegt der 33-Jährige gleichauf mit Gert Prohaska (339 Liga-Spiele für den EC VSV) auf Platz 1. Die meisten Siege (197) gehen bereits auf das Konto von Lamoureux, dahinter folgen Gert Prohaska (182), Alex Westlund (179) und Mike Ouzas (169).  

Martin Schumnig, Verteidiger EC-KAC: „Es ist schon eine Zeit lang her, seit wir uns das letzte Mal gegen die Capitals durchsetzen konnten. Allerdings haben die ersten 40 Minuten im letzten Duell in Klagenfurt gezeigt, dass wir über sehr probate Mittel verfügen, um gegen Wien erfolgreich zu sein. Daran müssen wir auch in dieser Partie anknüpfen, im Vordergrund stehen Konsequenz und Kompromisslosigkeit in den Zweikämpfen und eine bessere Struktur in unserem Angriffsspiel. Draußen ist es kalt, Weihnachten steht vor der Türe, der Tabellenführer ist zu Gast – jetzt beginnen die Eishockey-Feiertage.“

Andreas Nödl, Kapitän Vienna Capitals: „Wir haben gegen Innsbruck zuletzt gut ins Spiel gefunden, bei der Chancenauswertung sind die Probleme aber klar ersichtlich. Hinten stehen wir aber eigentlich sehr gut. Klagenfurt ist immer ein toller Gegner für uns, sie sind zur Zeit eines der besten Teams der Liga, das wird eine große Herausforderung. Wir müssen uns definitiv steigern, wenn wir vor Weihnachten noch drei Punkte holen wollen.“

Fr, 22.12.2017: EHC LIWEST Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr, SKY Sport Austria HD und Streaming-Dienst SKY Ticket live)
Referees: GRUBER (AUT), K. NIKOLIC (AUT), Seewald, Verworner.

  • Der Schlager EHC LIWEST Black Wings Linz (2) vs. EC Red Bull Salzburg (4) verspricht viele Tore, kommt es doch zum Duell der besten Offensiven! Die Black Wings erzielten in dieser Saison in 30 Runden bereits 104 Treffer, die Mozartstädter durften sogar schon 105 Mal jubelnd abdrehen. Außerdem stellen die Oberösterreicher mit Brian Lebler den Top-Torschützen der Liga, der ÖEHV-Stürmer traf heuer bereits 23 Mal. Bester Torjäger der Red Bulls ist Thomas Raffl mit 14 Goals. 
  • Mit dem EHC LIWEST Black Wings Linz und dem EC Red Bull Salzburg kreuzen nicht nur die zwei offensiv stärksten Teams der Erste Bank Eishockey Liga die Schläger, sondern auch die beiden Vereine mit dem besten Powerplay. Die Black Wings halten bei einer Powerplay-Effizienz von 25,7% bzw. 29 Tore aus 113 Überzahlspielen und die Red Bulls bei einer Powerplay-Effizienz von 25,2% bzw. 32 Treffer aus 127 numerischen Überlegenheiten.
  • Der EC Red Bull Salzburg schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle. Die Mozartstädter sind als einzige Team im Dezember noch ohne Niederlage, die Red Bulls gewann in diesem Monat alle sechs Spiele! Aber auch die Black Wings haben zuletzt eine beeindruckende Serie hingelegt, sie behielten in sechs ihrer letzten sieben Partien die Oberhand! Damit treffen am Freitag in Linz auch die beiden besten Teams der letzten fünf Runden aufeinander: Der EC Red Bull Salzburg holte in dieser Phase gleich 13 Punkte (fünf Siege), der EHC LIWEST Black Wings Linz immerhin elf Punkte (vier Siege).
  • Die Black Wings werden in ihrem letzten Match vor dem Heiligen Abend in speziellen Weihnachtsdressen auflaufen. 
  • In den letzten acht Aufeinandertreffen wechselten sich die beiden Teams beim Gewinnen stets ab. Die letzte Begegnung am 30. November 2017 in Salzburg konnten die Black Wings für sich entscheiden. Sollte diese Serie weiter gehen, dann müssten Brian Lebler und Company am Freitag zum ersten Mal im Dezember zuhause als Verlierer das Eis verlassen… Bisher gewannen die Oberösterreicher nämlich in diesem Monat alle vier Heimspiele.

Troy Ward, Headcoach EHC LIWEST Black Wings Linz: „Wir haben Graz am Dienstag nicht viel gegeben und auch lange Zeit keine Strafen genommen. Jetzt wollen wir auch gegen Salzburg zu Hause gewinnen.“

Greg Poss, Headcoach EC Red Bull Salzburg: „Gegen Linz müssen wir noch konzentrierter spielen. Sie haben einige sehr gefährliche Spieler, wie z.B. die Reihe mit Brian Lebler und Corey Locke, die müssen wir irgendwie ausschalten.“

Fr, 22.12.2017: HCB Südtirol Alperia – Moser Medical Graz99ers (19:45 Uhr)
Referees: LEMELIN (AUT), M. NIKOLIC (AUT), Pardatscher, Tschrepitsch.

  • Als letztes Spiel vor Weihnachten wird am Freitag um 19:45 das Match HCB Südtirol Alperia vs. Moser Medical Graz99ers angepfiffen. Die beiden Mannschaften trafen sich in dieser Saison bisher auf Augenhöhe, am Ende behielten beide Male die Steirer nach Überstunden die Oberhand (8:7/SO bzw. 3:2/OT).
  • Schusslicht HCB Südtirol Alperia kam zuletzt auf Touren: Die Italiener gewannen ihre letzten drei Spiele bzw. vier ihrer letzten fünf Matches und schafften damit den Anschluss an die hinteren Tabellenregionen.
  • Die 99ers kämpfen in Bozen gegen ihren Auswärtsfluch. Oliver Setzinger und Co. verloren die letzten vier Auswärtsspiele. Aber Achtung: Ihren letzten Auswärtssieg feierten die Murstädter am 24. November 2017 mit 3:2 nach Verlängerung in Bozen! Damals hatten die Steirer in der Fremde zuvor sogar fünf Mal in Folge verloren. Ihren letzten Dreier in der Fremde holten die 99ers übrigens am 01. Oktober dieses Jahres (in Dornbirn)!
  • In den letzten acht Duellen gab es stets zwei Siege für das eine Team und dann wieder zwei Siege für den anderen Klub (HCB/HCB/G99/G99/HCB/HCB/G99/G99…)! Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dann müssten in den nächsten beiden Aufeinandertreffen die „Foxes“ als Sieger das Eis verlassen. Bisher konnten die Steirer außerdem überhaupt noch nie drei Mal in Folge gegen die Südtiroler als Sieger das Eis verlassen. 
  • Christopher DeSousa (HCB/gesperrt) bzw. Clemens Unterweger (G99) sind die einzigen beiden Spieler, die in den ersten beiden Saisonduellen als Torschützen erfolgreich waren.

Pekka Tuokkola, Goalie HCB Südtirol Alperia: „In unsere Situation ist jedes Spiel wichtig. Wir brauchen weitere Punkte. Wir haben einen guten Lauf, fühlen uns gut und sind bereit für die 99ers!“ 

Doug Mason, Headcoach Moser Medical Graz99ers: „Wir müssen in Bozen wieder mehr Torchancen kreieren und mehr Pucks zum Tor bringen als am Dienstag in Linz.“

www.erstebankliga.at, (Photo: GEPA pictures/ Felix Roittner)

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