Dornbirn Bulldogs

EBEL: Schneider schießt Dornbirn mit Viererpack im Alleingang ab!

Was für ein Auftritt von Peter Schneider! Der Caps-Stürmer egalisierte Ende des Startdrittels einen 0:2 Rückstand mit einem Doppelschlag, glich im Schlussdrittel den abermaligen Rückstand aus und markierte in der Overtime mit seinem vierten Treffer den Gamewinner. Für den DEC war es die 13. Niederlage aus den letzten 15 Spielen…

Den kriselnden Vienna Capitals war die Unsicherheit auch im Heimspiel gegen Dornbirn anzumerken. Die Vorarlberger präsentierten sich deutlich stärker als die Hausherren, was sich auch schon nach 48 Sekunden bezahlt machte. Da war Michael Parks nach einem O’Donnell-Schuss vor dem Tor zur Stelle. Wien fand nur selten Chancen vor, der DEC zeigte sich weiter effizient. Nach zwölf Minuten baute Juuso Pulli die Führung mittels platziertem Schuss aus dem Slot aus. Doch wer die Heimischen abzuschreiben vermochte, der irrte. Eine Solovorstellung von Peter Schneider brachte nämlich noch bis zur Pause den Ausgleich. Zuerst machte er Parks die Scheibe im Mitteldrittel abspenstig und wuchtete das Spielgerät ins Kreuzeck (18.), 44 Sekunden vor der Sirene überlistete er Dornbirn-Keeper Rasmus Rinne mit einem Flachschuss durch dessen Beine.

Im zweiten Drittel nahm die Partie an Härte zu, je eine Keilerei mit mehreren Beteiligten gab es zu Beginn und am Ende zu sehen. Die Torausbeute litt darunter allerdings. Den einzigen Treffer erzielte Jerome Leduc 74 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss ins kurze Eck, Caps-Keeper JP Lamoureux sah dabei nicht sonderlich gut aus. Die Wiener hätten aber auch gut und gerne zwei bis drei Treffer erzielen können, Rinne war aber bei den Sololäufen von Rafael Rotter (29.) und Chris DeSousa (32.) auf dem Posten.

Der Ausgleich für die Wiener, bei denen Patrik Kittinger (22) sein Liga-Debüt gab, fiel in doppelter Überzahl. Und es hätte an diesem Abend wohl kein anderer sein können als Peter Schneider, der die Scheibe zum Hattrick in die Maschen jagte. Ansonsten gab es außer Härteeinlagen wenig Nennenswertes. Die einzige Großchance hatte Stefan Häußle, der die Scheibe von hinter dem Tor kommend nicht an Lamoureux vorbeibrachte (47.). Und weil auf der Gegenseite Schneider der Vierpack aus kurzer Distanz vorerst verwehrt geblieben war (52.), musste die Verlängerung herhalten. Schneider sollte seinen letzten großen Auftritt an diesem Abend noch bekommen: In der Overtime waren 47 Sekunden gespielt, da fand ein Querpass von Benjamin Niessner den Wiener, der souverän zum 4:3-Sieg einnetzte.

EBEL:
Vienna Capitals – EC Dornbirn 4:3 n.V. (2:2|0:1|1:0|1:0)
Tore:
0:1 Parks (1.)
0:2 Pulli (12.)
1:2 Schneider (18.)
2:2 Schneider (20.)
2:3 Leduc (38./PP)
3:3 Schneider (42./PP)
4:2 Schneider (61.)

Pic: fodo.media/Harald Dostal

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