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EBEL

EBEL: Trainerwechsel in Linz? – Präsident Freunschlag mit klaren Worten:

Immer wieder stand Linz-Coach Troy Ward in der Kritik, zuletzt machten sogar Gerüchte die Runde dass dieses Wochenende die letzten Spiele sein könnten an denen er hinter der Bande der Oberösterreicher steht. Doch diese Gerüchte dementierte Präsident Freunschlag nun im Sky-Interview.

„An und für sich sind wir sehr treu, müssen aber handeln wenn sich nichts zum Besseren ändert“. Aus dieser Aussage bastelten diverse oberösterreichische Medien eine Galgenfrist für Ward, die aus den beiden Spielen an diesem Wochenende bestehen soll. Doch im Zuge der gestrigen Liveübertragung auf Sky legte Freunschag klar dass dies nicht so sei:

„Wir sind sehr treu. Und wenn wir sehen, dass es schön langsam kommt und, dass da keine Fehler drinnen sind, sondern, dass man einfach noch Zeit braucht, dann sind wir immer treu. Wenn wir analysieren und sagen, dass das System nicht funktioniert oder es ist irgendein Problem mit dem Trainer, dann wäre es was anderes. Es ist aber nicht so, daher sind wir sicher treu. Wir wissen, es sind sehr viele neue Spieler. Es dauert einfach lange.“

Auch Manager Christian Perthaler stand wegen der Personalpolitik zuletzt in der Kritik der Öffentlichkeit. Freunschlag sah sich auch mit der Frage nach der qualitativen Arbeit seines Managers konfrontiert und stellte klar: „Wir arbeiten in einem Team. Wenn das Team einen Fehler macht, dann muss man das ändern. Wenn es Konsequenzen geben muss, weil irgendwas nicht funktioniert, dann wird es mehrere treffen.“

(Pic: fodo.media/Harald Dostal)

Somit wird in Linz nach den Ursachen der bislang enttäuschenden Saison nicht nur in erster Linie am Trainer gesucht. Man erkennt, dass der Kaderumbruch nicht in kurzer Zeit verkraftet werden konnte und wird Troy Ward Zeit geben um sein Team zu formen. Dabei erinnert Freunschlag an den Umbruch im Sommer: „Ich glaube wir haben eine sehr gute neue Mannschaft, die noch viel mehr kann und das auch noch zeigen wird, aber es ist halt ein langer Weg am Anfang, wenn man sechzehn neue Spieler hat, dass man eingespielt ist, Selbstvertrauen bekommt, alles wieder locker geht und das fehlt uns noch ein bisschen. Das wird aber mit der Zeit noch kommen.“

Dass die Black Wings auf einem guten Weg sind zeigte der gestrige 4:2 Sieg über Salzburg. Freunschlag ist sicher dass der Weg stimmt: „Es ist noch lange Zeit bis zum Playoff. Bis dahin glaube ich, dass wir top dabei sind“.

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