Acht Spiele sind im Viertelfinale der win2day ICE Hockey League Playoffs absolviert. Vier davon endeten mit einem Shutout. In der Derby-Serie – in der sich zwei vergangene MVPs gegenüberstehen – gab es bisher gar ausschließlich Shutouts. Während Sebastian Dahm beinahe in jedem vierten Derby „zu null spielt“, gelang J.P. Lamoureux als erster VSV-Goalie in den Playoffs ein Auswärts-Shutout in Klagenfurt. Für Innsbruck hielt kürzlich der nominelle Zweier-Goalie René Swette seine Weste weiß. Dies gelang in den vergangenen fünf Jahrem – oder 262 Ligaspielen – keinem Goalie der Haie. Vor 263 Spielen war es ebenfalls Swette, der gegen den EC-KAC zuletzt die Null hielt.
Derby-Duell Dahm vs.
Lamoureux
Zwei MVPs im Fokus. In der Derby-Serie
zwischen dem EC iDM Wärmepumpen VSV gegen den EC-KAC spielen sich
zurzeit vor allem die beiden Goalies ins Rampenlicht. Wenig
verwunderlich – wussten die beiden Schlussmänner doch bereits in
der Vergangenheit zu überzeugen. Beide wurden bereits einmal zum
MVP der Regular Season gewählt. Nachdem Jean-Philippe Lamoureux
diese Auszeichnung in der Saison 2019/20 mit Salzburg gewann –
davor gelang dies zehn Jahre lang keinem Goalie – machte es ihm in
der drauffolgenden Saison Sebastian Dahm für den EC-KAC nach.
Dahm – beinahe jedes vierte Derby ein
Shutout
Nun starteten die beiden Routiniers jeweils mit
einem Auswärts-Shutout in die Viertelfinalserie. Sebastian Dahm war
überhaupt der erste Goalie, der in dieser Saison gegen die
Offensiv-Maschinerie des VSV die Null hielt. Für den dänisches
Torhüter war dies bereits der fünfte Shutout-Sieg der Saison. Dahm
hatte aber bereits reichlich Shutout-Erfahrungen in Derbys: In der
vergangenen Saison gelangen dem 36-Jährige gar zwei
„zu-null-Spiele“ gegen die Adler – von in Summe vier
Aufeinandertreffen. In Summe absolvierte Dahm in den vergangenen
drei Saisonen 17-Pflichtspiel-Derbies, in vier davon – also beinahe
in jedem vierten – durfte er am Ende über ein Shutout jubeln.
Lamoureux – erster VSV-Goalie mit Playoff-Auswärts-Shutout
in Klagenfurt
Im zweiten Viertelfinale avancierte dann
Jean-Philippe Lamoureux mit einem Shutout zum Matchwinner für die
Villacher. Er war der erste VSV-Goalie seit Bernhard Starkbaum am
1. März 2011, der in einem Playoff-Auswärtsspiel ein Shutout
verbuchten konnte. Gegen Klagenfurt in der Post Season „zu null“
spielten in der langen Historie dieser Konfrontation bislang erst
zwei Torhüter der Blau-Weißen, beide allerdings auf eigenem Eis:
Gerhard Thomasser im März 1991 und zuletzt – vor mehr als 27 Jahren
– Gus Morschauser im März 1996.
Swette – erstes HCI-Shutout seit 262 Spiele
Am 11. Februar 2018 – vor mehr als fünf Jahren – feierte der HC
TIWAG Innsbruck einen 4:0 Shutout-Sieg über den EC-KAC. Damals
zwischen den Pfosten der Innsbrucker: René Swette. Es blieb der
letzte Shutout für sehr lange Zeit. 262 Saisonspiele lang mussten
die Haie immer zumindest einen Gegentreffer hinnehmen. Bis zum
vergangenen Freitag im zweiten Viertelfinalspiel gegen die spusu
Vienna Capitals. Swette, der nominelle Zweier-Goalie des HC
Innsbruck, bekam den Vorzug vor Tom McCollum und spielte, fünf
Saisonen nach dem letzten Shutout der Innsbrucker, erneut zu
null.
www.ice.hockey, Pic: VSV/Krammer









