Der ehemalige VSV-Tormann Andreas Bernard hat den HC Meran mit starken Leistungen ins Halbfinale der Alps Hockey League geführt. Die Südtiroler setzten sich in der Viertelfinalserie gegen HC Asiago mit 4:2 durch und sorgten damit für eine der größten Überraschungen der laufenden Playoffs.
Bernard war dabei ein entscheidender Rückhalt. In den sieben Playoff-Spielen überzeugte der 35-Jährige mit einem Gegentorschnitt von 2,53 sowie einer starken Fangquote von 91,1 Prozent. Bereits im Grunddurchgang hatte er mit konstanten Leistungen aufgezeigt, als er in 41 Einsätzen auf einen Schnitt von 2,68 Gegentoren, eine Fangquote von 91,8 Prozent sowie vier Shutouts kam.
Auch in der ICE Hockey League ist Bernard kein Unbekannter. Er lief für den HC Bozen, den VSV und die Pustertaler Wölfe auf. Speziell seine Zeit in Villach war durchwachsen. In der Draustadt kam er in 30 Partien auf eine Fangquote von 89,7% und strahlte auch nie die gewünschte Sicherheit aus. Insgesamt absolvierte Bernard 109 Spiele in der ICEHL und war zudem jahrelang die unumstrittene Nummer 1 im Tor des italienischen Nationalteams.
Bild: GEPA pictures/ Thomas Bachun









