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Europa

Export: Lugano verliert trotz Treffer von Raphael Herburger

In einer lauen Partie mit wenigen zwingenden Chancen zwischen den Lions und Biel konnten sich die Zürcher für ihre Niederlage kurz vor dem Jahreswechsel (1:3) gegen die Seeländer mit 2:0 revanchieren.

Nach dem Startdrittel führten die Lions mit 1:0. Pettersson in der 7.Minute mit dem Querpass zu Roe, welcher vor dem Bieler Tor stand, den Puck aber nicht kontrollieren konnte, diesen im Kampf mit zwei Bieler Verteidigern wieder frei bekam und Andrighetto zum 1:0 abstauben konnte. Ansonsten endete das erste Drittel ohne gefährliche Torszenen. Zuvor aber hatte der ZSC seinen rechten Flügel Chris Baltisberger verloren, der sich in der 4.Minute nach einem Check von Pouliot das Knie verdrehte und in die Kabine geführt werden musste und nicht mehr ins Spiel zurückkam. Bei den Bielern erwischte es in der 11. Minute Mike Künzle, der von Phil Baltisberger’s Stock im Gesicht getroffen wurde, mit blutender Nase zusammenbrach und ebenfalls in die Kabine musste. Phil Baltisberger landete auf der Strafbank, wo sich auch noch Reto Schäppi und Roman Wick zu ihm gesellten. Schäppi wegen eines Stockschlags und Wick wegen unerlaubten Körperangriff gegen Biels Cunti, der ebenfalls bestraft wurde.

Im Mitteldrittel spielten beide Teams zwar engagiert, doch kam es nur zu wenigen Torchancen, obwohl beim Gastgeber nur wenig fehlte, um die Führung auszubauen doch die Abschlüsse von Tim Berni und Roman Wick prallten am linken Torpfosten ab. Auch der EHC Biel hätte in der 35.Minute ausgleichen können, als der Zürcher Johan Morant die Scheibe im Verteidigungsdrittel genau auf den Stock von Gilian Kohler schoss, und dieser direkt abdrückte.

In der 45.Minute fiel mit dem Treffer von Roe zum 2:0 die Entscheidung. Eine Strafe gegen Tim Berni war gerade vorbei, als Andrighetto den Puck im eigenen Drittel übernahm und zu Roe passte, Von Pottelberghe den Schuss zwar halten konnte, die Scheibe aber hinter dem Goalie über die Torlinie rutschte. Einen Anschlusstreffer verpasste Biel’s Nussbaumer der Minuten vor Spielende, als er den Puck hinter Waeber knapp am Tor vorbei wischte. Die Niederlage der Seeländer war besiegelt, als Cunti für einen Haken und unsportlichem Verhalten für den Rest des Schlussdrittel die Strafbank hüten musste.
Update:
Der Zürcher Stürmer Chris Baltisberger erlitt in diesem Heimspiel eine Spiralfraktur am Unterschenkel und fällt für den Rest der Saison aus

Misslungene Revanche des HC Lugano in Genf wurde von einer hässlichen Szene überschattet
Die Partie begann mit einer hässlichen Szene des Genfers Riat, der nach 38 Sekunden seinen Gegenspieler Riva in den Rücken und kopfvoran in die Bande stieß. Elia Riva musste vom Eis geführt werden, für Damien Riat war die Partie zu Ende und Lugano zu einem fünfminütigen Powerplay kam. Lugano mit einem druckvollen Überzahlspiel und Lajunen in der 4.Minute nach dem Zuspiel von Heed zum 0:1 traf. Weitere Möglichkeiten hatten Bertaggia und Bürgler, doch es war Raphael Herburger, welcher für Lugano aus einem unmöglichem Winkel die 0:2 Führung erzielte. Dabei prallte die Scheibe via Rücken von Goalie Manzato ins Tor. Die „Grenats“ versuchten sofort zu reagieren und in der 12. Minute führte die Einzelaktion von Winnik im Fallen zum Anschlusstreffer.

Der Start in den mittleren Abschnitt begann für die Luganesi katastrophal, die eine frühe Strafe gegen Traber schadlos zwar überstanden, ihre Chancen nicht nutzen wie Morini, der einen Treffer per Ablenker verzog. Die Genfer Winnik und Völlmin vergaben kurz vor der Spielhälfte Möglichkeiten zum Ausgleich. Lugano wieder im Powerplay, wobei Heed einen Riesenbock schoss, indem er Winnik mit seinem Pass bediente und der zu einem Konter mit Fehr ansetzte. Fehr wiederum versorgte Winnik mit einem Querpass und der Kanadier keine Mühe bekundete, den Shorthander zum 2:2 Ausgleich zu erzielen. Sekunden später tauchte Bertaggia alleine vor dem Genfer Torhüter auf, der den Schuss stoppte. In einem weiteren Überzahlspiel des HC Lugano vergaben Rod für Genéve und der Luganesi je eine weitere Chance.

Zu Beginn der letzten Abschnitts kam es zu einer 4 gegen 4 Situation und Lugano Winnik und Tömmernes zu viel Platz ließ, dabei traf Tömmernes in die entfernte Torecke zur erstmaligen Führung der Rhonestädter. Suri, Heed, Herburger vergaben weitere Chancen für die Südtessiner und Berthon für Genf. Sieben Minuten vor Spielende setzte sich Boedker mit einem Querpass zu Bürgler durch, der jedoch an Manzato scheiterte. Eine Minute später fiel dann die Entscheidung zugunsten der Genfer. Nach dem Bruch des Stocks von Wolf kamen die Genfer zu einem Gegenstoß, sie einen Penalty zugesprochen bekamen und Winnik zum 4:2 verwertete. Danach setzte Lugano alles auf eine Karte und spielten ohne Torhüter, wo aber nichts zählbares herausschaute. Genf hingegen traf durch Rod zum 5:2 Schlussresultat.

Eine sehr ärgerliche Niederlage für Lugano, wobei der Knackpunkt der Aussetzter von Heed war, der es Winnik ermöglichte mit einem Shorthander auszugleichen, auch spielten die Bianconeri im letzten Drittel zu wenig aggressiv.

Resultate vom 8.1.2021:

ZSC Lions-Biel 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)
Tore: 7. Andrighetto (Roe) 1:0, 45. Roe (Andrighetto) 2:0

Genéve-Servette HC – HC Lugano 5:2
Tore: 4.Lajunen (Heed, Schlegel) 1:0, 6.Herburger 2:0, 12. Winnik (Miranda, Omark Linus) 1:2, 31. Winnik (Fehr) 2:2, 41. Tömmernes (Winnik, Jacquemet) 3:2, 54. Winnik 4:2, 58. Rod (ins leere Goal) 5:2

EV Zug-Fribourg-Gottéron 6:3 (3:2, 1:0, 2:1)
Die Partie zwischen den SCL Tigers und Lausanne musste verschoben werden

Einzige Partie von Samstag, den 10.1.2021 zwischen den Lakers und Ambri

Ambri-Piotta von den Rapperswil-Jona Lakers zerlegt
Furioser Start der Lakers nach zwei Niederlagen. Sie schossen sich den Frust von der Seele und nahmen die Gäste aus Ambri regelrecht auseinander. Bereits in den ersten zwei Minuten lagen die Rosenstädter durch Rowe und Clark 2:0 in Front. Mit den Toren von Wetter und nochmals Rowe in der 13. und 20. Minute nun war auch klar wer hier am Obersee das Sagen hatte. Die Lakers weiter sehr dominant, dennoch gelang es Nättinen im Mitteldrittel auf 1:4 zu verkürzen, aber im Schlussdrittel machten die Gastgeber den Sack zu als Wetter und Lehmann zum 6:1 trafen. Fohrlers Anschluss zum 2:6 in der 56.Minute war nur noch eine Resultatkosmetik, bevor Cervenka in der 58. mit dem 7:2 den ersten Sieg für die Lakers im neuen Jahr holte. Damit feierten die Rapperswil-Jona Lakers den vierten Sieg in Folge gegen die Leventiner, die am Abend davor die ZSC Lions mit 2:1 n.V. bezwungen hatten.

Telegramm vom 9.1.2021:

Rapperswil-Jona Lakers – Ambri-Piotta 7:2 (4:0, 0:1, 3:1)
Tore: 1. (0:20) Rowe (Profico) 1:0. 2. (1:47) Clark (Wick, Moses/Powerplaytor) 2:0. 13. Wetter (Cervenka) 3:0. 20. (19:39) Rowe 4:0 (Eigentor Hächler). 23. Nättinen (Zwerger) 4:1. 41. (40:50) Wetter (Vukovic, Eggenberger) 5:1. 49. Lehmann (Eggenberger) 6:1. 56. Fohrler (Nättinen, Fora/Powerplaytor) 6:2. 58. Cervenka (Vukovic, Wetter) 7:2.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Egli, Payr und Schweri (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D’Agostini und Incir (alle verletzt

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