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Europa

Exporte: Benjamin Baumgartner trifft und Dominic Zwerger scort doppelt!

Der SC Bern gibt rote Laterne ab
Die SCL Tigers kassierten am vergangenen Dienstagabend die bereits siebte bittere Niederlage und stehen nun auf dem letzten Tabellenplatz. Obwohl die Berner gewannen, überzeugten aber keinesfalls und werden Mühe bekunden, sich in dieser Form für die Pre-Playoffs zu qualifizieren.

Das Score eröffneten die Gastgeber in der 15. Minute anhand eines schlimmen Fehlpasses von Henauer direkt vors gegnerische Tor, welcher als Vorlage für Loic In-Albon diente und den Puck ins hohe Eck versenkte. Dabei musste Karhunen ohne Stock agieren, diesen hatte er in einer vorherigen Szene hinter dem Tor verloren. Der Ausgleich erfolgte schnell, indem Beat Gerber von der blauen Linie abzog und mit ein wenig Glück getroffen hatte.

Die Tigers starteten in Überzahl ins zweite Drittel. Maxwell mit zwei guten Möglichkeiten, doch Karhunen parierte. In der 26.Minute ging der SC Bern in Front und erneut zog Gerber von der blauen Linie ab, doch Cory Conacher hatte seinen Stock dazwischen und lenkte unhaltbar ab. Wenig war die Partie für Grossniklaus wegen eines Crosschecks ins Gesicht von Kyen Sopa beendet und Langnau mussten fünf Minuten in Unterzahl spielen, Torchancen aber konnte der SCB keine kreieren. Kaum hatten die Tigers das lange Powerplay überstanden, gelang ihnen der Ausgleich. Freude aber währte nicht lange, denn bei einem Gegenstoß der Berner vermochte sich Olofsson auf der linken Seite durchzusetzen und bezwang den Langnauer Goalie mit einem Schuss ins hohe Eck.

Im Schlussdrittel wurde der SCB aggressiver. Die Tigers hatten Mühe im Aufbau und liessen sich selten im Drittel des SC Bern sehen. Zur Mitte des Drittels gestaltete sich das Spielgeschehen ausgeglichener, trotzdem vermochten die Gastgeber die Partie nicht zu drehen oder auszugleichen. Durch einen Schuss ins verlassene Gehäuse war die siebte Niederlage der Emmentaler besiegelt und der SCB konnte die rote Laterne der Liga an seinen Kantonsrivalen abgeben.

Nach der Davoser Gala-Vorstellung kam das große Zittern
Die Bündner konnten sich am Mittwochabend zuhause gegen Ambri-Piotta mit 5:3 durchsetzen mussten aber im Schlussdrittel doch noch um den Sieg zittern. Vor allem im zweiten Drittel trumpften die Davoser mit entschlossenen Kontern und zwingenden Spielzügen auf und erhöhten den 1:0 Vorsprung auf ein 5:0. Interessant sind bei den Davosern in dieser Saison die Aufstellungen, kaum eine Partie ohne Veränderungen im Vergleich zum vorangegangenen Spiel, so auch in dieser Partie. Mit David Ullström (Grippe) und Teemu Turunen fehlten zwei Ausländer. Eine erfreuliche Nachricht für den HCD war die Rückkehr von Corvi.

Ambri spielte zu Beginn des Spiels initiativer und spritziger und machten den frischeren Eindruck. Sie hatten eine längere Ruhepause, hatten sie doch ihren letzten Ernstkampf am vergangenen Samstag bestritten, für den HCD war es das vierte Spiel innerhalb von sechs Tagen. Eine Davoser-Chance vergab Simon Knak, bei der an Ambri-Goalie Ciaccio scheiterte. Mit einem aggressiven Konter gingen die Davoser in der 14.Minute dennoch in Führung. Dabei stiess Marc Wieser auf der rechten Seite vor und legte den Puck dann von hinter dem Tor schussbereit für Benjamin Baumgartner auf. Dreimal konnten die Bündner in den ersten 20 Minuten in Überzahl spielen, zu einem krönenden Abschluss kam es aber nicht.

Zu Beginn des zweiten Drittels durfte der HCAP ein erstes Mal im Powerplay agieren, was jedoch gründlich in die Hose ging. Es dauerte nur zwölf Sekunden bis Corvi einen Shorthander zum 2:0 erzielte. Aber es kam noch dicker für die Leventiner, denn eine Sekunde nach Ablauf dergleichen Strafe erhöhte Frehner auf 3:0 und nachdem Nygren in der 34.Minute das 4:0 erzielte, nahm Ambri-Coach Luca Cereda seinen Goalie Damiano Ciaccio vom Eis und Benjamin Conz übernahm, welcher sich in der 40.Minute Kienzle bezwingen lassen musste.

Ambri versuchte nun alles, sie drückten, sie schossen, trafen aber nur die Pfosten, während der HCD die Tore erzielten. Schon nach dem 3:0 schien bei den Leventinern die Luft draussen zu sein. Im Schlussdrittel konnte Ambri immerhin sein Gesicht wahren und kam nochmals ran. In der 42.Minute startete Ngoy eine Aufholjagd und Nättinen konnte in der 45. Minute nachdoppeln. Nach einem Riesenbock vom Davoser Goalie Aeschlimann in der 55. Minute, erzielte Dominik Zwerger noch das 5:3 und der HCD geriet nochmals so richtig ins Schwitzen. Das Aufbäumen der Biancoblu jedoch zu spät, der HCD konnte seine Führung verteidigen und gewann die Partie mit 5:3.

Entscheidung im ordentlichen Verfahren gegen den Davoser Fabrice Herzog wegen eines üblen Checks gegen den Kopf von Eric Blum (SCB) vom 14. Februar 2021: Herzog wurde für acht Spiele gesperrt und mit CHF 11’150.- gebüsst (inkl. Verfahrenskosten) wurde. Zwei Spielsperren hat Herzog bereits abgesessen.

Lugano verliert das Spiel in der Verlängerung
Der Führungstreffer des Lausanne HC in der 5.Minute löste eine Welle guter Möglichkeiten des HC Lugano aus, doch weder Arcobello, Fazzini, Herburger, Wellinger und Bürgler vermochten die Chancen zu nutzen und scheiterten im Minutentakt.

Als Luganos Lajunen den Lausanne Goalie Tobias Stephan, der nach seiner Corona-Erkrankung wieder zurück im Team ist, vor dem Tor rammte, nachdem der Puck bereits im Tor lag, zählte der Ausgleichstreffer.

Topscorer Malgin, der ebenfalls an Corona erkrankt war und etwas länger für seine Rückkehr gebraucht hatte, traf zum ersten Mal seit dem 2. Januar. Doch den Bianconeri gelang erneut der Ausgleich. Die Waadtländer taten zwar mehr fürs Spiel, dennoch ging es in die Overtime. Dort machten die Lausanner den Sack nicht zu, deshalb eroberten sich die Luganesi den Sieg und den Zusatzpunkt.

Resultate vom 17.2.2021:
Lausanne – Lugano 2:3 (1:0, 1:2, 0:0) n.V.
Tore: 5. Marti (Emmerton) 1:0. 27. Loeffel (PP) 1:1. 38. (37:42) Malgin (Gibbons, Kenins) 2:1. 38. (37:53) Suri 2:2. 61. (60:13) Bödker (Arcobello) 2:3.

Davos-Ambri 5:3 (1:0, 4:0, 0:3)
Tore: 14. Baumgartner (M. Wieser, Palushaj) 1:0. 24. Corvi (Ambühl/SH) 2:0. 26. Frehner (Egli, Stoop) 3:0. 34. Nygren (Corvi, Nussbaumer/PP) 4:0. 40. Kienzle (Aeschlimann, Stoop) 5:0. 42. Ngoy (Kneubuehler) 5:1. 45. Nättinen (Flynn, Zwerger/PP) 5:2. 55. Zwerger 5:3.

SCL Tigers – SC Bern 2:4 (1:1, 1:2, 0:1)

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