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International

Gefährdet die Omikron-Variante den Spengler-Cup 2021?

Für den 3G-Anlass in der Altjahreswoche hatte der HC Davos bereits Anfang November die Bewilligung erteilt. Nun steht das Traditions-Turnier möglicherweise auf der Kippe. Fehlen am Turnier könnte mit Sparta Prag zumindest ein Team.

Seit dem vergangenen Sonntag werden durch das BAG (Bundesamt für Gesundheit) anhand der neuen Virusvariante Omikron immer wieder neue Länder auf die Quarantäneliste gesetzt. So muss sich das Spengler-Cup OK darauf vorbereiten, dass wegen der verschärften Einreisebestimmungen einige Teams nicht am Turnier teilnehmen können.

Zurzeit befindet sich Tschechien auf der Quarantäneliste, was bedeutet, dass Sparta Prag nach der Einreise in die Schweiz für mindestens 10 Tage in Quarantäne müsste. Wegen des Spielplans der tschechischen Extraliga ist dies aber unmöglich, weil in Tschechien sowie in der Schweiz Meisterschaftsspiele anstehen.

Marc Gianola, OK-Präsident und CEO des HC Davos soll gemäß Medienberichten eine Entscheidung von Sparta Prag bis Ende der Woche erhalten. Im Falle einer Absage des tschechischen Teams ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass das OK ein Ersatz-Team suchen.

Derzeit werden mehrere Optionen diskutiert, da es aber in den anderen Ligen keine Weihnachtspause gibt, ist neben Davos und Ambri ein drittes Schweizer Team aus der NLA eine Option. Auch eine Reduktion auf fünf Teams, die Rückkehr zum ursprünglichen Modus oder eine Teilnahme der Nationalmannschaft wird geprüft.

Laut Gianola werden alle Möglichkeiten in Betracht gezogen. Wichtig sei es  vor allem, dass man das Traditions-Turnier in irgendeiner Form durchführen kann. Mit Davos und Ambri-Piotta nehmen bereits zwei Schweizer Teams teil.

Die verschärften Einreisebedingungen in die Schweiz bereiten dem HC Davos Sorgen. Sollte der 94. Spengler-Cup 2021 dem Corona-Virus oder der Omikron-Variante zum Opfer fallen, hätte dies für den HCD schwerwiegende finanzielle Folgen.

Da bereits der Spenglercup 2020 wegen Corona abgesagt werden musste, würde eine weiterer Ausfall des Turniers anhand der fehlenden Einnahmen dem HCD ein Loch von zwei bis drei Millionen Franken in die Kasse reißen. Noch aber gibt sich Gianola optimistisch, eine Absage stehe derzeit noch nicht im Raum, außer der Bund würde seine Richtlinien ändern.

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