Sportlich stehen die Innsbrucker Haie nach zwei enttäuschenden Saisonen am Tabellenende unter Druck. Um wieder konkurrenzfähiger zu werden, hat der Verein bei der Liga einen Antrag eingebracht: Die beiden Letztplatzierten – neben Innsbruck die Pioneers Vorarlberg – sollen künftig zwei zusätzliche Importspieler verpflichten dürfen.
Aktuell sind pro ICE-Team zehn Legionäre erlaubt. Während der Österreichische Eishockey-Verband mit Blick auf das Nationalteam eine Reduktion dieser Zahl anstrebt, argumentiert Innsbruck mit wirtschaftlichen Realitäten. „Wir als kleiner Club sind sehr darauf angewiesen“, erklärt Hanschitz gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“ und verweist auf die schwierige Situation, heimische Topspieler finanzieren zu können. Anfang März wird bei einer Liga-Sitzung sowohl über die generelle Importregelung als auch über den Innsbrucker Antrag beraten.
Kaderplanung läuft im Hintergrund
Auch abseits des Eises laufen die Planungen auf Hochtouren. Cheftrainer Ryan Kinasewich deutet Veränderungen an: „Wir haben in der Pause ein bisschen was erledigt, werden es aber erst nach der Saison kommunizieren.“
Personell gibt es bereits erste Entscheidungen: Von den beiden an Zell am See verliehenen Spielern kehrt lediglich Angreifer Kilian Rappold für das Spiel gegen Budapest zurück. Verteidiger Devin Steffler hingegen wird im Innsbrucker Dress wohl keine Rolle mehr spielen – möglicherweise bereits in dieser Saison nicht mehr.
Bild: HCI / PAPA Productions









