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ICEHL

ICEHL: Ausländerregelung: Nun droht ein Rechtsstreit!

Klarheit herrscht nun über die künftige Ausländerregelung in der ICEHL. Doch das sorgt auch für ordentlich Probleme, nun droht sogar eine Klage.

480 Tage muss ein Legionär künftig in einem Land spielen um als Doppelstaatsbürger zu gelten. Damit soll den zahlreichen Italo-Kanadier oder Italo-Amerikaner, die der HC Bozen in den letzten Jahren verpflichtete ein Riegel vorgeschoben werden und die Wettbewerbsverzerrung ein Ende haben.

Problem an der Sache: Zahlreiche Spieler die bereits in der Liga aktiv waren, sind nun wesentlich mehr Punkte wert. Ein Beispiele dafür sind Dylan Di Perna oder Dustin Gazley, die noch keine 480 Tage im Land spielen.

Ein weiteres Beispiel für einen Crack der in dieser Regelung nicht berücksichtig wurde ist Peter Hochkofler. Der italienische Teamspieler besitzt zwar auch den österreichischen Pass und steht seit 2015 in Österreich am Eis und hat sogar in Österreich den Grundwehrdienst absolviert. Doch die Regelung dass man ab 480 Tagen als Inländer gilt, betrifft nur Übersee-Legionäre mit italienischem Pass.

Auch Fehervar ist von dieser Sache betroffen und dafür hätte es eigentlich eine Ausnahmeregelung geben sollen (wir berichteten). Doch mittels Umlaufbeschluss wurde diese nun abgelehnt.

Nun droht der Liga von den betroffenen Klubs eine Klage. Diese Sache ist somit noch lange nicht erledigt.

Photo: GEPA pictures/ Harald Steiner

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