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EHC Black Wings Linz

ICEHL: Daran scheiterte Linz-Manager Gregor Baumgartner

Die jüngste Vergangenheit der Black Wings Linz ist das bislang schwärzeste Kapitel der Vereinsgeschichte. Doch der Neubeginn gelang auf sportlicher Ebene nicht, daher musste nun Manager Gregor Baumgartner den Hut nehmen.

Nach dem Zerwürfnis zwischen Alt-Präsident Peter Freunschlag und Alt-Manager Christian Perthaler übernahm Ex-Linz-Stürmer Gregor Baumgartner den Manager-Posten bei den Black Wings und stand vor einer Mammutaufgabe, insbesondere nach den Turbulenzen abseits des Eises.

Unter ihm verpassten die Stahlstädter jedoch erstmals seit 15 Jahren die Playoffs und schafften auch heuer nicht den Turnaround, stehen erneut vor dem frühzeitigen Saison-Aus!

Viele (fragwürdige) Entscheidungen wurden ihm medial und vor Allem von Fanseite vorgeworfen, der sportliche Misserfolg und keine erkennbare Entwicklung machten ihn schnell zum Sündenbock.

Doch der Neo-Manager war mehr als nur klassischer GM, war auf Grund der fehlenden Mittel auch für etliche andere Bereiche zuständig. Diese Aufgaben waren in besseren Linzer Zeiten auf mehrere Schultern verteilt, die es nun auf Grund der finanziell erschwerten Situation nicht mehr gab.

Keine Frage, Baumgartner versuchte vieles, dennoch scheiterte er. An den Rahmenbedingungen im heutigen Linz, aber auch an sich selbst und seiner Unerfahrenheit. Der 42-jährige hatte einen Mehr-Stufenplan, der sich in der Theorie gut anhörte, jedoch in der Praxis schon an der ersten Phase scheiterte.

Seit gestern ist Baumgartner von seinem Amt enthoben, wird aber weiterhin beratend zur Verfügung stehen, bis der Nachfolger übernimmt. Ein Zeichen dafür, dass man im Guten auseinander geht. Andererseits hat er auch noch einen Vertrag der noch 2,5 Jahre gültig ist und dessen Auflösung nun ausverhandelt werden muss…

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