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EC KAC

ICEHL: Dem KAC droht ein langfristiger Ausfall!

Im zweiten Spiel der Viertelfinalserie in der win2day ICE Hockey League zwischen dem EC-KAC und den Vienna Capitals genießen die Rotjacken am Freitag, dem 11. März 2022, erstmals Heimrecht. Aufgrund der mittlerweile nahezu vollständig aufgehobenen Be- und Einschränkungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ist von der größten Zuschauerzahl bei einem Heimspiel der Klagenfurter seit mehr als zwei Jahren auszugehen. Über live.ice.hockey bzw. tv.kac.at wird die Partie zudem im TV-gerecht produzierten Livestream ausgestrahlt, Spielbeginn ist um 19.15 Uhr.

Basierend auf einer über weite Strecken stabilen Defensive konnte der EC-KAC das erste Viertelfinalduell am Mittwoch auswärts mit 2:1 nach Verlängerung (Spielbericht) für sich entscheiden, für die rot-weißen Treffer sorgten dabei Paul Postma und Matt Fraser, die damit in sämtlichen drei Spielen der laufenden Post Season punkten konnten.

Eine 1:0-Führung in einer „Best-of-Seven“-Serie war für Klagenfurt in den vergangenen Jahren in der Regel ein gutes Omen, in jedem der jüngsten neun Fälle entschied man die Serie im Anschluss auch für sich, zuletzt nicht der Fall war dies im Finale 2012 gegen die Black Wings Linz (1:4 nach 1:0). Der Auftakterfolg in der Bundeshauptstadt war saisonübergreifend bereits der 14. Sieg des EC-KAC in seinen letzten 16 Playoff-Partien, seitdem Petri Matikainen beim Rekordmeister an der Bande steht, wurden von 36 ausgetragenen Spielen in der KO-Phase der Meisterschaft satte 27 gewonnen.

Martin Schumnig:
„Spiel eins am Mittwoch hat schon gezeigt, dass wir in einer sehr engen und vermutlich auch torarmen Serie stehen, weil beide Teams viel Wert auf die Defensive legen. Unser Unterzahlspiel war sehr in Ordnung, im Powerplay haben wir aber sicher noch einigen Raum für Verbesserung. Ich denke auch, dass unser Forecheck giftiger werden muss, damit wir Wien besser unter Druck setzen können. Die Capitals sind eisläuferisch gut und verfügen über viele Spieler mit Routine, die wissen, wie man mit solchen Situationen umgeht. In der ersten Partie gaben sie viele Schüsse auf unser Tor ab, wir brachten zum Glück die Rebounds meist sauber weg, das muss uns auch am Freitag wieder gelingen.“

Beim EC-KAC zeichnet sich hinsichtlich der personellen Situation keine Änderung gegenüber dem Spiel am Mittwoch ab. Neben den bereits seit längerem fehlenden Jakob Holzer, Niklas Würschl und Johannes Bischofberger kam nach einer im Abschlusstraining vor Spiel eins erlittenen Oberkörperverletzung zuletzt auch Rok Tičar auf die Liste der Ausfälle, er wird mit großer Wahrscheinlichkeit längerfristig nicht zur Verfügung stehen. Das KAC-Lineup wird also auch im zweiten Viertelfinalspiel nur 46,25 Kaderpunkte umfassen.

www.kac.at, Photo: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber

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