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EC Red Bull Salzburg

ICEHL: Ehemalige Red Bull Salzburg-Cracks erwerben die C-Trainerlizenz!

Nicht für jeden Nachwuchsspieler erfüllt sich der Traum von einer langen Spielerkarriere. Einige der ehemaligen Spieler, die im Nachwuchs der Red Bulls groß geworden sind, wollen dem Eishockeysport dennoch treu bleiben und entscheiden sich schon früh für eine mögliche Trainerlaufbahn – zumindest legen sie mit entsprechenden Ausbildungen den Grundstein dafür. Mit den gebürtigen Salzburgern Alex Oberhuber (29 Jahre), Gerald Lackner (25), Martin Barth (21), Christoph Kitzenegger (24), Raoul Valtiner (22) oder André Flatscher (26), die allesamt bei den Red Bulls im Nachwuchs ihre Schlittschuhe erstmals geschnürt haben und teilweise später an der Akademie weiter ausgebildet wurden, zählt das Nachwuchs Trainerteam der Red Bulls sechs Coaches, die genau wissen worauf es in Salzburg ankommt.

Mit Raoul Valtiner (im Bild mit Tommi Rouvali und der U11/ U12-Mannschaft) und André Flatscher, haben dieser Tage wieder zwei Burschen die C-Trainerlizenz erworben. Bei einem 3-Tages-Lehrgang in Salzburg unter der Leitung von Andreas Brucker, [Sport Manager Academy Youth], haben sie die Ausbildung zum Übungsleiter des Österreichischen Eishockeyverbandes abgeschlossen. Diese berechtigt die Trainertätigkeit bis zur Altersklasse U14 als Head Coach auszuüben.

Der in Schwarzach geborene André Flatscher hat bis 2016 im Salzburger Nachwuchs gespielt und wurde zum Abschluss mit den Red Bulls Champion der U20-Liga. Im selben Jahr wechselte der frühere Stürmer ins Trainerfach und wurde gleich Assistant Coach der U14-Mannschaft. Dort gibt er an der Seite von Head Coach Toni Walch auch heute noch sein Wissen weiter, wenn gleich im Moment als Nebenbeschäftigung. Dennoch setzt Flatscher mit ungebrochener Leidenschaft für den Sport seine Tätigkeit auch in der kommenden Saison bei den Red Bulls fort und ist nicht abgeneigt, irgendwann die B-Lizenz zu erwerben. Sollte es sich in der Zukunft einmal ergeben, doch hauptberuflich als Trainer einzusteigen, dann am liebsten bei den Red Bulls, so der studierte Jurist.

Finnische Ausbildung für Salzburger Trainer
Sich der Ausbildung hingegen komplett verschrieben hat Raoul Valtiner, der 2019 aus dem aktiven Leistungssport – in seiner Vita stehen zwei U18- und ein U20-Titel – ausschied. Letztes Jahr ergab sich für den gebürtigen Salzburger nach geleistetem Zivildient die Möglichkeit, im Nachwuchs der Red Bulls zu arbeiten – und das kam einer Initialzündung gleich. „Ich bin an der Seite von Tommi Rouvali [Director of Development Youth] für die U11/ U12-Mannschaft verantwortlich und es hat mir von Beginn richtig Spaß gemacht. Mir ist da erst klargeworden, wie schwierig es ist, Eishockey zu erlernen bzw. jemandem beizubringen. Ich wollte auf jeden Fall weiterhin mit Eishockey zu tun haben und hätte mir alles Mögliche vorstellen können. Aber dass es jetzt so gekommen ist, ist einfach cool.“

Und der 22-jährige frühere Verteidiger macht gleich Nägel mit Köpfen. „Ich habe viel mit Tommi gesprochen und über Eishockey philosophiert“, sagt Valtiner. „Im Januar dieses Jahres empfahl er mir, mich in Finnland für das ‚Degree Program in Sports Coaching and Management‘ zu bewerben und ich wurde dort prompt aufgenommen.“ Der renommierte Olympia-Campus liegt etwa eineinhalb Stunden nördlich von Helsinki, die Ausbildung dauert zwei Jahre mit anschließendem einjährigem Praktikum. „Ich freue mich riesig darauf. Als Spieler hatte ich nicht die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen. Das hole ich nun auf diese Art nach.“

Im Sommer verlässt Raoul Valtiner die Red Bulls Richtung Finnland und ist ihnen, im Speziellen Tommi Rouvali, sehr dankbar für die Perspektive, die sich ihm über die Arbeit im Salzburger Nachwuchs eröffnet hat. Vielleicht wird er eines Tages nach Salzburg zurückkehren und finnisches bzw. internationales Know-How in die Ausbildung der Red Bulls einbringen.

www.redbulls.com

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