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ICEHL: Harte Worte von 99ers-Stürmer Alagic in Richtung Villach: „Beim Heimatverein zählt man nicht viel“

Adi Alagic ist gebürtige Villacher, erlernte in Villach das Eishockeyspielen und absolvierte auch über 200 EBEL-Spiele für die Adler – bis er nicht mehr gebraucht wurde. Nun blüht er in Graz richtig auf und weiß auch warum:

Der 26-jährige Stürmer debütierte bereits 2013 in der EBEL und wurde 2014/15 zum Stammspieler bei den Villacher Adlern. Doch nach der Saison 2015/16, als er in damals bis dato 132 EBEL-Einsätzen 20 Punkte machte, war der Zug in Villach eigentlich schon abgefahren.

Leihen nach Laibach, Zug, Jesenice und Lustenau, unterbrochen mit immer wieder nur kurzen Gastspielen in seiner Heimatstadt waren kein Vertrauensbeweis für den slowenischen Staatsbürger.

Dennoch kam er in der letzten EBEL-Spielzeit nochmal auf 46 Einsätze für die Draustädter, zwei Tore und sieben Assists lieferte er – zu wenig für einen neuen Vertrag.

Die Graz99ers luden ihn zum Try-Out und gaben ihm nach überzeugenden Leistungen in der Pre-Season einen dauerhaften Vertrag. In bisher sieben Einsätzen machte er vier Treffer – soviel wie in den letzten beiden Spielzeiten und 54 Einsätzen für die Villacher…

Warum es so gut läuft? Alagic selbst hat dafür eine einfache Erklärung: „Ich bekomme  einfach das Vertrauen“, so der 26-jährige gegenüber der „Kronen Zeitung“ und kann sich danach einen Seitenhieb in Richtung Villach nicht verkneifen.

Zwar hätte er auch in Villach hin und wieder in der Toplinie gespielt, doch zumeist nur wenn Legionäre ausgefallen sind und wenn diese zurück waren musste er wieder weichen. Auch kleine Fehler führten laut ihm zu Degradierungen.

In Graz sei das anders, „da zählt Leistung“ sagt Alagic und legt dann nach: „Bei einem Heimatverein zählt man als Eigenbau meist nicht viel, da zählen andere – auch wenn sie nicht mehr leisten – immer mehr“, so der aktuelle Toptorjäger der Steirer.

Unterm Strich bleibt: Adi Alagic und auch den Graz99ers hätte nichts Besseres passieren können als dessen Ausmusterung in Villach. Somit sind derzeit alle Seiten glücklich – nur die Gedanken in Villach werden wohl vermutlich nicht öffentlich Preis gegeben…

Pic: VSV-Krammer

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