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EC KAC

ICEHL: KAC weist Red Bull Salzburg bei Salute in die Schranken!

Mit einem 4:0-Erfolg gegen den Veranstalter EC Salzburg schaffte der EC-KAC am Samstagabend in Kitzbühel den Sprung in das morgige Finale des Red Bulls Salute.

In einem zunächst chancenarmen Startdrittel hatten die Rotjacken mehr vom Spiel, bereits in Minute drei gaben sie einen ersten Warnschuss ab: Einen in den Rückraum zurückspringenden Puck feuerte Michael Kernberger aus dem Handgelenk sofort auf den Kasten, Goalie J.-P. Lamoureux war zur Stelle. Die größte Möglichkeit im ersten Abschnitt leitete Samuel Witting ein, der an der Bande in der eigenen Verteidigungszone die Scheibe abfing und damit einem „Drei-gegen-Eins“-Konter einleitete. Diesen schloss er nach finalem Doppelpass mit Manuel Ganahl auch selbst ab, Salzburgs Schlussmann rettete jedoch in der Grätsche und sehenswert (9.).

Auf der Gegenseite hatte Daniel Jakubitzka nach einem Block 30 freie Meter vor sich, wurde bei seinem Vorstoß aber so weit nach links abgedrängt, dass sein Abschluss schon aus recht ungünstigem Winkel kam, Sebastian Dahm ließ in der kurzen Ecke nichts anbrennen (10.). Nachdem die Hundertpfund-Deflection eines Ganahl-Schusses am Pfosten vorbeigeflogen war (12.), eröffnete ein Haudum-Chip einen „Zwei-gegen-Eins“-Konter der Geier-Brüder, Stefan setzte seinen Schuss allerdings nur an die Schulter von Lamoureux (13.). In der Schlussphase des ersten Durchgangs ergab sich eine zweite gute Gelegenheit für Samuel Witting: Am Torraum noch bedrängt, brachte er aber von Thomas Hundertpfund angespielt zu wenig Richtung auf seinen Rückhandversuch (19.).

Ein in den mittleren Abschnitt mitgenommenes Unterzahlspiel überstanden die Rotjacken recht problemlos, danach kam der EC Salzburg dem Führungstreffer aber einige Male recht nahe: Ein gezogener Wristshot von Nico Feldner aus dem Slot wurde noch geblockt (23.), John Hughes verzog von den linken Hashmarks aus (25.). Im zweiten Powerplay der Bullen war bei einem Blueliner von Taylor Chorney Sebastian Dahm mit der Fanghand zur Stelle, ein Heinrich-Fernschuss landete neben dem Gehäuse (jeweils 31.).

Als die Klagenfurter wieder mit voller Mannstärke am Eis standen, erhöhten sie das Tempo: Der über links vorgestoßene Daniel Obersteiner brachte den Puck, obwohl von zwei Gegenspielern bedrängt, über die Linie, das Schiedsrichterteam verweigerte dem Treffer nach Beratung jedoch die Anerkennung, Sekunden später verzog Marcel Witting den Abschluss eines „Zwei-gegen-Eins“-Angriffs (jeweils 33.), Manuel Ganahl drückte einen Abpraller aus spitzem Winkel nur ans Außengestänge (35.).

Eine Rochade nach Offensivzonen-Faceoff brachte schließlich den Führungstreffer für den EC-KAC: Blaž Gregorc tippte die Scheibe zurück an die blaue Linie zu Manuel Geier und dessen Schlagschuss flog – von einem Salzburger leicht abgefälscht – in die Maschen (35.). Nur 30 Sekunden später schrieb die gleiche Formation erneut an: Nach seinem Zoneneintritt brachte sich Gregorc nach feinem Doppelpass mit Lukas Haudum schön in Position und sendete von den linken Hashmarks aus in die lange Kreuzecke ein (36.).

In den finalen Minuten des zweiten Durchgangs kamen die Rotjacken zu ihrem ersten Überzahlspiel: Nach schöner Passstafette traf Haudum im Zentrum bei einer Direktabnahme den Puck nicht richtig, gegen den am Torraum von Hundertpfund bedienten Manuel Geier machte Lamoureux unten alles zu (jeweils 40.).

Drittel drei brachte zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Überzahlspiele für die Mozartstädter, in denen die Rotjacken aber einmal mehr eine gute Figur machten: Thomas Raffl stocherte das Spielgerät aus kurzer Distanz am Kasten vorbei (42.) und scheiterte im nächsten Angriff freistehend vor und an Sebastian Dahm (43.). Nach einem tiefen Querpass traf Rick Schofield aus spitzem Winkel nur die Maske des KAC-Goalies (46.), in einem weiteren Powerplay für die Bullen wischte der Kanadier am Torraum über ein Zuspiel von der Seite (48.).

Als wieder bei Even Strength gespielt wurde, klärte Dahm im Nachfassen gegen Jakubitzka (51.), dann baute der EC-KAC seinen Vorsprung aus: Nick Petersen eroberte im Forecheck die Scheibe, steckte auf Thomas Koch durch, dieser sah den noch besser postierten Rok Tičar und der Slowene, der unter der Woche in Klagenfurt zum zweiten Mal Vater geworden war, hatte aus zentraler Position keine Probleme, einzusenden (54.).

Nur knapp schrammte Rot-Weiß wenig später am vierten Treffer vorbei: Ein toller Unterweger-Diagonalpass durch die Angriffszone fand den am Crease ungedeckten Manuel Ganahl, der jedoch an Lamoureux Scheiterte (54.). Nachdem sich Marcel Witting stark in einen Feldner-Schuss aus aussichtsreicher Position geworfen hatte (57.), brachte Salzburg einen sechsten Skater, anschreiben konnten aber nur die Klagenfurter: Manuel Geier sprintete einer Haudum-Befreiung aus der eigenen Zone nach, hob damit das Icing auf und steckte den Puck über die Linie des verwaisten Bullen-Gehäuses (59.).

Petri Matikainen (Head Coach EC-KAC):
„Das war insgesamt eine runde Vorstellung, wobei man sagen muss, dass wir uns mit Verlauf der Partie gesteigert haben. Wir haben in dieser Woche in Theorie und Praxis viel an unserem System gearbeitet, ich bin sehr erfreut, wie es heute jedem unserer Spieler gelungen ist, dies auch sauber umzusetzen. Das war eine solide Leistung gegen einen spielstarken Gegner, unterm Strich eine Begegnung mit vielen positiven Teilaspekten.“

Red Bulls Salute 2020
EC Salzburg – EC-KAC 0:4 (0:0,0:2,0:2)
Sportpark Kitzbühel, 400 Zuschauer, Schiedsrichter Ruetz (AUT), Smetana (AUT)

Tore EC Salzburg:
Keine

Tore EC-KAC:
Manuel Geier (34:55/Blaž Gregorc, Lukas Haudum)
Blaž Gregorc (35:25/Lukas Haudum)
Rok Tičar (53:06/Thomas Koch, Nick Petersen)
Manuel Geier (58:34/Lukas Haudum/EN)

www.kac.at, Photo: GEPA pictures/ Thomas Bachun

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