Nach der längsten
Verletzungspause seiner Profikarriere kehrt Thomas Koch im
Heimspiel am Freitag in das Aufgebot der Rotjacken zurück, mit
kac.at sprach er vorab über sein Comeback.
Über die längste
Verletzungspause seiner Profikarriere
„Es war ein
steiniger Weg, am Anfang ist man sehr down, aber dann rappelt man
sich wieder hoch. Mit der Unterstützung des gesamten Staffs und des
Teams beginnt man dann mit der Therapie und der Aufbauarbeit, damit
man wieder in Form kommt. Diese Phase war für mich keine einfache,
das war eine harte Erfahrung, aber das gehört zum Spitzensport.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich wieder fast völlig fit
bin und glaube, dass ich der Mannschaft helfen und ein paar Minuten
Eiszeit stemmen kann.“
Über die Entwicklung der
KAC-Mannschaft während seiner Abwesenheit
„Die Spiele
haben in den letzten Wochen Playoff-Charakter angenommen, es geht
um die Top-Sechs und die Partien werden immer enger, es sind viel
Emotionen dabei. Gemessen an den vielen Ausfällen, die wir leider
zu verzeichnen hatten, haben wir uns sehr gut verkauft und sind
noch immer unter den ersten Sechs. Jetzt sind noch ein paar Spiele
im Grunddurchgang übrig, da werden wir versuchen, diese Position zu
halten und das Maximum rauszuholen.“
Über den Gegner am Freitag,
Fehérvár AV19
„Fehérvár AV19 verfügt über vier
kompakte Linien, von denen jede Torgefahr ausstrahlt, in allen
Reihen ist Qualität vorhanden. Sie sind auch taktisch sehr gut
aufgestellt, wenn sie über eine Führung verfügen, geben sie diese
nur selten wieder aus der Hand, da stehen sie defensiv stark.
Dementsprechend gilt es, das Spiel lange eng zu halten, nicht in
Rückstand zu geraten, denn dann wird es extrem schwer. Unser Ziel
muss es also sein, selbst den Takt vorzugeben sowie eine gute
Balance zu finden. Vor allem dürfen wir nur wenige Chancen für den
Gegner zulassen, denn da sind die Ungarn meist eiskalt und
brandgefährlich, sie haben einige Sniper in ihrem Team.“
Über die durchwachsene
Heimbilanz der Rotjacken
„Vielleicht erlegen wir
Spieler uns selbst zu viel Druck auf und wollen zu Hause zu viel
zeigen. Das müssen wir auf die Seite schieben und ausblenden, denn
egal, ob auswärts oder daheim, wir brauchen Punkte.“
Über die Wiedervereinigung
in einer Formation mit Matt Fraser und Lukas Haudum
„Ich hoffe, dass mir die beiden ein wenig dabei helfen werden,
wieder in Game Shape und Spielrhythmus zu kommen. Sie müssen mich
unterstützen und ich werde versuchen, smart zu spielen und alles,
was ich kann, zum Gelingen beizusteuern.“
www.kac.at, Pic: fodo.media/Harald Dostal









