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Graz99ers

ICEHL-Review: Das war die Saison der Graz99ers:

Die Moser Medical Graz99ers beendeten ihre Saison in der bet-at-home ICE Hockey League, trotz eines starken Saisonstarts, auf dem elften und letzten Tabellenplatz. Folgend ein Rückblick auf eine durchwachsene Spielzeit der Steirer.

Dabei starteten die 99ers äußerst erfolgreich in die Saison. Zehn Siege aus den ersten dreizehn Saisonspielen ließen die Grazer auf eine erfolgreiche Spielzeit hoffen. Bis zum 29. November lagen die Steirer sogar an der Tabellenspitze. Doch dann kam der Einbruch, eingeleitet von einer herben 2:10-Klatsche gegen den EC Red Bull Salzburg. Elf Niederlagen aus zwölf Spielen folgten. Am 27. Dezember zogen die Verantwortlichen der 99ers schlussendlich die Notbremse und trennten sich von Head Coach Doug Mason. Der zu diesem Zeitpunkt längst dienende Coach der Liga wurde durch Co-Trainer Jens Gustafsson ersetzt. „Es war definitiv eine schwere Entscheidung, aber nach elf Niederlagen aus zwölf Spielen unausweichlich,“ kommentierte General Manager Bernd Vollmann damals den Trainerwechsel.

Unter dem neuen Head Coach spielten die Steirer nur unwesentlich erfolgreicher. Von den übrigen 15 Spielen des Grunddurchgangs Phase 1 feierten sie sechs Siege, was am Ende Tabellenplatz acht bedeutete. In der anschließenden Qualifikationsrunde rutschten sie mit lediglich drei Erfolgen aus zehn Spielen auf den letzten Tabellenplatz ab. Für die 99ers war es das vierte Mal seit Ligazugehörigkeit der Fall, dass sie eine Saison als Tabellenschlusslicht beendeten. Bislang hatten sie nur in den Spielzeiten 2005/06, 2006/07 und 2017/18 die „rote Laterne“ inne.

Die Achillesferse in der abgelaufenen Saison bei den Graz99ers war unter anderem die Special Teams. Mit einer Erfolgsquote von 16,1% lagen sie im Powerplay nur auf dem letzten Platz. Lediglich 23 Tore aus 143 Überzahl-Situationen hatten sie zu Buche stehen. Darüber hinaus kassierten sie 41 Gegentore aus 181 Unterzahl-Situationen (77,3% – Platz 10). Nur Hydro Fehérvár AV19 (43) und der HCB Südtirol Alperia (51) kassierten mehr Gegentore in Unterzahl. Beide Teams absolvierten allerdings auch deutlich mehr Spiele als die 99ers.

Auch auf individueller Ebene war Graz mit den Top-Teams der Liga nicht auf Augenhöhe. Mit Anthony Cameranesi (40 Punkte) und Oliver Setzinger (29 Punkte) schafften es gerade einmal zwei Spieler in die Top-70 der Scorerwertung. Beide Top-Scorer der 99ers werden in der kommenden Saison jedoch nicht mehr im Jersey der Grazer auflaufen.

www.ice.hockey, Photo: Werner Krainbucher

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