Der 21-jährige Thomas Klassek hat sich letztes Jahr aus Klagenfurt verabschiedet und seine erste Saison der College-Liga NCAA hinter sich gebracht. Dabei zeigte der Kärntner gute Leistungen.
34 Spiele hat der ehemalige KAC-Crack für das Rensselaer Polytechnic Institure bestritten und avancierte dort mit 18 Zählern zum drittbesten Scorer. Auf Rang 1 landete Stürmer Luc Wilson mit 22 Punkten. Austro-Kollege und „roommate“ Ian Scherzer, der mit 20 Jahren ebenfalls sein erstes NCAA-Jahr hinter sich gebracht hat, kam auf neun Punkte.
Umstellung und Entwicklung zum Führungsspieler
Für den gebürtigen Klagenfurter war Vieles neu, auch auf dem Eis: „Ich musste mit Gitter spielen. Mit Vollvisier dröhnt es richtig im Kopf, wenn 5000 bis 8000 Zuschauer in der Halle loslegen“, so Klassek gegenüber der „Kronen Zeitung„.
RPI verfolgt mit dem Austro-Defender einen klaren Plan: „Sie sagten, dass sie auf Jüngere wie mich setzen. Und dass ich nächstes Jahr zu einem Führungsspieler werden sollte.“ Schon heuer kam Klassek in vielen unterschiedlichen Spielsituationen zum Einsatz und zeigte dort seine Qualitäten. Seine Performance zog natürlich auch die Blicke von NHL-Scouts auf sich.
Lob vom Teamchef
Auch ÖEHV-Headcoach Roger Bader stellte dem 21-Jährigen ein gutes Zeugnis aus: „Thomas verfügt über ein gutes Spielverständnis, zeigt gute Breakouts und agiert clever in Zweikämpfen. Er spielt ja in den USA eine Riesenrolle.“
Derzeit bereitet sich Klassek mit der ÖEHV-Auswahl auf die bevorstehende Weltmeisterschaft in der Schweiz vor. Er überstand bislang alle drei Cuts und könnte somit kurz vor seinem WM-Debüt stehen. Ob schlussendlich ein Platz für den Youngster bleibt? Vier Plätze dürften an Routinier Bernd Wolf, Thimo Nickl, David Maier und Clemens Unterweger, mit dem Klassek zuletzt zusammenspielte, vergeben sein. Gregor Biber wird noch zum Team stoßen, Rögle steht derzeit im SHL-Finale, wo man gegen Skelleftea mit 0:2 zurückliegt.
Bild: HCI/PAPA Productions










