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EC VSV

ICEHL-Review: Das war die Saison des EC VSV!

Für den EC GRAND Immo VSV begann es in der bet-at-home ICE Hockey League 2020/21 spät zu laufen. Dazwischen: Personal-Rochaden, Trainerwechsel und das Gastspiel von Michael Raffl. Ein sportlicher Rückblick auf die letzte Saison in Villach.

Nach dem ersten Spieltag lag der EC GRAND Immo VSV am letzten Tabellenplatz. In der Viertelfinal-Neuauflage beim EC Red Bull Salzburg unterlagen die „Adler“ im ersten Pflichtspiel unter Neo-Head-Coach Dan Ceman mit 1:6. Der auf seine Empfehlung gekommene Goalie Tyler Beskorowany bestritt damals sein erstes und zugleich letztes offizielles Spiel. Mit Alexander Schmidt im Tor gelang Villach im dritten Saisonspiel der erste Sieg (3:2 in Linz). Ihn spannten die Verantwortlichen dann mit dem Letten Kristers Gudlevskis zusammen – besser wurde es kaum, fast durchgehend lag Villach auf Rang zehn: „Blau-Weiß“ ließ weitere Spielerwechsel folgen, Jordan Caron und Frederic Allard kamen und dann gab auch Michael Raffl (1-2–3 in 4) ein Kurz-Comeback in der Draustadt.

Anfang Dezember griffen die Verantwortlichen in Villach durch: Mit Rob Daum wurde jener Trainer zurückgeholt, der die „Adler“ bereits in der Saison 19/20 betreute, Verhandlungen im Sommer über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit dann aber keine Einigung brachten. Unter ihm holte Villach bis zum Jahreswechsel vier Siege – trotzdem war das Erreichen der Top-5 früh vom Tisch. Zu keinem Zeitpunkt der Saison hatte der VSV einen Pick-Round-Platz inne.

Vor der Qualification Round nahmen die Kärntner einen weiteren Wechsel auf der Torhüter-Position vor: Gudlevskis wurde von Jakub Sedlacek abgelöst. Daum und seine Truppe startete eine Aufholjagd, vor allem offensiv – mit 38 Toren schossen die „Adler“ die meisten in den Bottom-Six – lief es gut und sie erarbeiteten sich eine Chance auf die Playoffs. Am letzten Spieltag hatten es Villach in der eigenen Hand, Konkurrent Linz musste um zwei Punkte mehr holen. Der VSV gastierte in Dornbirn, lag dort zur Mitte des Spiels bereits mit 1:4 zurück. Doch die Aufholjagd gelang – in der Verlängerung des Shootout sicherte Youngstar Alexander Schmidt den Penalty von William Rapuzzi und die Postseason.

Dort wartete der Lokalrivale EC-KAC – und der spätere Meister ließ seinem Konkurrenten nur einen 6:3-Erfolg in Spiel zwei, beendete die Saison von Villach im Viertelfinale.

Kaum Durchschlagskraft fand das Villacher Powerplay: 16,9% auf die Saison gerechnet scorten sie in Überzahl. Bester Scorer war Scott Kosmachuk (20-26–46), auch Sahir Gill (19-25–45) beendete die Saison unter den Top-20.

www.ice.hockey, Pic: VSV/Krammer

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