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HC Innsbruck 'Die Haie'

ICEHL-Review: Das war die Saison des HC Innsbruck:

Der HC TIWAG Innsbruck – die Haie zeigte in der Saison 2020/21 in der bet-at-home ICE Hockey League einmal mehr offensive Durchschlagskraft. Am Ende wurden den Tirolern aber zu viele Gegentreffer und Niederlagen in entscheidenden Spielen zum Verhängnis – ein Saisonrückblick.

Der HC TIWAG Innsbruck – die Haie startete die Saison 2020/21 verheißungsvoll: Zum Auftakt feierten die Tiroler einen 4:1-Derbysieg gegen Dornbirn, es folgte ein 4:3-Erfolg in Villach. Mit jeweils einem Doppelpack hatten Braden Christoffer und Daniel Ciampini großen Anteil an den ersten sechs Punkten.

Das aus Norwegen gekommenen Duo schlug in Innsbruck voll ein, beide beendeten die Spielzeit in den Top-10 der ligaweiten Scorerliste – Ciampini führte sogar einige Zeit die Torschützenliste sowie Scorerwertung an. Zudem knackte der Kanadier als erster Spieler die 20-Tore-Marke, am Ende kam er auf 28 Treffer. Der 30-Jährige wurde von den Fans der bet-at-home ICE Hockey League auch in das Team des Grunddurchgangs gewählt.

Der Höhenflug hielt nicht lange an, zwischen Runde 3 bis 6 musste sich der HCI immer geschlagen geben. Während das Team von Headcoach Mitch O’Keefe Mitte Dezember gleich vier Siege in Serie feierte, folgte – ausgerechnet nach einem 4:1-Triumph in Klagenfurt – eine acht Spiele andauernde Niederlagenserie.

Damit waren die Chancen auf die Top-5 und die damit verbundene direkte Playoff-Qualifikation bereits zum Jahreswechsel zunichte. Im Dreikampf um Rang sieben – und damit sechs Bonuspunkte – zogen die Innsbrucker den Kürzeren. In der vorletzten Runde wurde ihnen eine Heimniederlage gegen den Tabellenletzten aus Linz zum Verhängnis, schlussendlich beendeten die Haie die erste Grunddurchgangsphase auf Rang neun und nahmen zwei Bonuspunkte in die Zwischenrunde mit.

Mit 130 erzielten Toren stellten die Innsbrucker hinter Fehérvár die zweitbeste Offensive. Neben den starken ersten beiden Sturmlinien setzten auch die Verteidiger immer wieder offensive Akzente: Mit Kevin Tansey (10 Tore) und Colton Saucerman (9) stellten die Tiroler über die gesamte Saison den dritt- bzw. viert-torgefährlichsten Defender der Liga. Der HCI kassierte in den ersten 40 Runden aber auch 140 Gegentreffer – so viele, wie kein anderes Team.

In der Qualification Round verloren die Tiroler drei der ersten vier Spiele. Mit einer weiteren Niederlagenserie zu Beginn der Rückrunde waren die Haie das erste Team, das keine Playoff-Chancen mehr hatte. Die Innsbrucker zeigten aber Moral und verabschiedeten sich mit zwei Siegen und damit Rang zehn aus der Saison. Gemeinsam mit Dornbirn erhielten sie die meisten Gegentore (34) in den 10 Spielen der Qualification Round.

www.hcinnsbruck.at, Foto: Kuess-www.qspictures.net

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