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HC Orli Znojmo

ICEHL-REVIEW: Das war die Saison des HC Orli Znojmo

Der HC Tesla Orli Znojmo kann auf eine der erfolgreichsten Spielzeiten in der win2day ICE Hockey League zurückblicken. Die zweitbeste Offensive des gesamten Grunddurchgangs wurde erst im Viertelfinale vom späteren Meister Salzburg gestoppt. Vor allem Radek Prokes und Anthony Luciani wussten in der Offensive zu überzeugen. Folgend ein Saisonrückblick der Tschechen.

Nach einem Jahr in der tschechischen dritten Liga, kehrte der HC Tesla Orli Znojmo zu Beginn der Saison 2021/22 in die multinationale ICE Hockey League zurück. Insgesamt war es bereits ihre zehnte Saison in der ICE. Zum neunten Mal schafften sie den Sprung in die Playoffs.

Von Saisonstart weg zeigten die „Adler“, dass in dieser Saison wieder mit ihnen zu rechnen sein wird. Zwar kassierten sie im ersten Spiel eine knappe 4:5-Auswärtsniederlgage in Bozen, danach folgten aber zwei beeindruckende Siege gegen Wien und dem zu diesem Zeitpunkt amtierendem Meister EC-KAC. In der Folge wechselten sich Siege und Niederlagen regelmäßig ab. Die längsten Siegesserien betrugen drei Spiele (12.12.-18.12. & 04.02.-07.02.). Niederlagen folgten nie mehr als zwei am Stück. Am Ende wurde es im Grunddurchgang der starke siebente Platz. Auf die Top-6 und somit die direkte Playoff-Qualifikation fehlte nur ein Treffer im abschließenden Spiel gegen Pustertal, welches mit 2:3-OT verloren wurde.

Offensive pur
Mit Radek Prokes und Anthony Luciani beendeten gleich zwei Spieler die Scorerwertung nach dem Grunddurchgang auf dem zweiten Platz. Mit 51 Punkten war nur Regular Season MVP Peter Schneider erfolgreicher (52 Punkte). Insgesamt waren die Spiele der Tschechen meist ein Offensivfeuerwerk. Nur in zwei Partien konnten sie keinen eigenen Treffer in regulärer Spielzeit erzielen. Beide Male war der KAC der Gegner.

Mit 168 erzielten Treffern stellte ZNO die zweitbeste Offensive der Liga. Lediglich Villach war mit 180 Toren noch erfolgreicher. Problemzone im Spiel der tschechischen „Adler“ war vielmehr die Defensive. 151 Gegentoren bedeuteten die viertmeisten Gegentore der gesamten Liga. Torwart Pavel Kantor kam auf eine Fangquote von 90.7%, was Platz zwölf im Ligaranking bedeutete.

Erfolg Special Teams
Zu den großen Stärken bei Znojmo zählten in der abgelaufenen Saison die Special Teams. Im Powerplay beendeten sie die Saison mit einer Torausbeute von 25,2% klar an der Spitze. In der Saison 2019/20 zum Vergleich lagen sie mit 10,4% abgeschlagen am Ende des Rankings. Im Penalty-Killing konnten sie in 81,8% einen Torjubel der gegnerischen Mannschaft verhindern (Platz 5).

Playoffs dank Nervenstärke fixiert
Platz sieben im Grunddurchgang bedeutete der Einzug in die neu eingeführten Pre-Playoffs. In diesen bekamen sie es mit den Moser Medical Graz99ers zu tun, die als Zehnter gerade noch den Sprung in die Postseason schafften. Znojmo setzte sich mit 2:0-Siegen durch und fixierte den Viertelfinal-Einzug. Doch beide Spiele waren an Spannung nicht zu überbieten und wurden von den Tschechen jeweils erst in der Verlängerung entschieden.

Im anschließenden Viertelfinale hatten sie gegen den späteren Meister EC Red Bull Salzburg keine Chance. Die Serie wurde mit 0:4 verloren. Doch auch gegen die Red Bulls zeigten sie in allen Spielen eine starke Gegenwehr und mussten sich jeweils mit maximal zwei Toren Differenz geschlagen geben. Am Ende war es bei der neunten Playoff-Teilnahme das siebente Aus im Viertelfinale. 2020 wurden die Playoffs aufgrund der Covid-19-Pandemie abgebrochen. 2016 marschierten sie bis ins Finale, in welchem sie, wie auch heuer, an Salzburg scheiterten.

www.ice.hockey, Bild: Foppa Iwan – HC Pustertal

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