Was im vergangenen Sommer als echter Coup gefeiert wurde, endet wohl ohne Happy End: Jon Blum steht beim HC Pustertal offenbar vor dem Abschied – ein neuer Vertrag dürfte für den Routinier ausbleiben.
Große Erwartungen – enttäuschende Realität
Als „Königstransfer“ wurde der 37-jährige US-Amerikaner im Pustertal präsentiert. Mit seiner Vita – inklusive NHL-Erfahrung und starken Jahren beim EHC München – sollte Blum vor allem als Leader und Spielmacher von der blauen Linie fungieren.
Doch diese Rolle konnte er nur bedingt ausfüllen. Zwar brachte er offensive Impulse ein, blieb jedoch insgesamt hinter den hohen Erwartungen zurück.
Zahlen solide, Einfluss überschaubar
Ein Blick auf die Statistiken zeigt ein gemischtes Bild: Mit 26 Punkten in 42 Spielen lieferte Blum eine ordentliche Saison. Zudem stellte er mit +23 die beste Plus-Minus-Bilanz im Team.
Dennoch täuschen diese Zahlen etwas über seinen tatsächlichen Einfluss hinweg. Vor allem im Powerplay, wo er als Dirigent eingeplant war, fehlte häufig die entscheidende Kreativität und Durchschlagskraft. Auch körperlich wirkte der Routinier nicht immer auf der Höhe.
Kein neuer Vertrag in Sicht
Genau diese Faktoren dürften letztlich ausschlaggebend sein: Blum konnte die in ihn gesetzten Erwartungen als Führungsspieler nicht erfüllen.
Daher deutet laut „Sportnews“ aktuell vieles darauf hin, dass der Verteidiger keinen neuen Vertrag beim HC Pustertal erhalten wird und den Klub nach nur einer Saison wieder verlässt.
Bild: Domen Jancic









