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ICEHL: Verlässt Coach Kevin Constantine die Vienna Capitals?

Nach dem überraschenden Saisonaus der Vienna Capitals gegen Fehervar steht beim Wiener ICEHL-Klub eine zentrale Personalfrage im Raum: Bleibt Trainer Kevin Constantine über den Sommer hinaus – oder endet seine Zeit in Wien bereits wieder?

Der 67-jährige US-Coach war erst im Oktober als eine Art Feuerwehrmann verpflichtet worden, nachdem sein Vorgänger Gerry Fleming das Team in einer schwierigen sportlichen Situation übergeben hatte. Constantine stabilisierte die Capitals rasch und führte die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte deutlich nach oben.

Trotz dieser Aufholjagd reichte es am Ende nicht für den Sprung unter die Top-6, die direkt für das Viertelfinale qualifiziert sind. Im Pre-Play-off kam dann das bittere Aus gegen Fehervar – ein 0:1 im entscheidenden Heimspiel beendete die Saison abrupt.

Damit stellt sich nun die Frage nach der Zukunft des Trainers. Laut „Kurier“ lief Constantines Vertrag nur als kurzfristige Lösung und laut Klubführung ist noch offen, ob er überhaupt bleiben möchte. Gleichzeitig muss der Verein entscheiden, ob der erfahrene Coach auch der richtige Mann für einen langfristigen Neuaufbau ist, mit dem Ziel, die Capitals wieder dauerhaft in die Top-4 der Liga zu führen.

Neben sportlichen Überlegungen spielt auch die wirtschaftliche Dimension eine Rolle. Durch das frühe Ausscheiden verpassten die Wiener mehrere lukrative Heimspiele im Viertelfinale – gegen mögliche Gegner wie Graz oder den KAC hätten zumindest zwei Heimpartien mehrere Hunderttausend Euro an Einnahmen gebracht.

 

Photo: HCI / PAPA Productions

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