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CHL

ICEHL: War die Vorgehensweise der CHL im Fall Bozen doch korrekt?

Gestern wurde bekannt gegeben, dass der HC Bozen im Achtelfinale der CHL ausschied. Und das ohne das Rückspiel bestritten zu haben, wofür die Südtiroler aber keine Schuld traf. Doch war das Ganze von der CHL-Führung vielleicht doch völlig regelkonform abgehandelt worden?

Das CHL-Achtelfinal-Heimspiel verlor der HC Bozen gegen Lukko Rauma mit 1:3. Das Rückspiel, das gestern hätte stattfinden sollen, musste auf Grund von positiven COVID-Fällen im Team der Finnen seitens der Behörde gestern kurzfristig abgesagt werden.

Der HC Bozen reiste wieder in die Heimat zurück und erfuhr gestern dass nur das Ergebnis aus dem Hinspiel gewertet wird und man somit ausgeschieden ist.

Ein Urteil der Schiedskommission das niemand nachvollziehen konnte, da den HCB keine Schuld an der Nichtaustragung traf und man nun ohne eine sportlich faire Chance vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde.

Präsident Dieter Knoll meinte vor der Entscheidung gegenüber „Sportnews.bz“: „Meines Wissens steht im Reglement der CHL nichts, was im Falle einer coronabedingten Spielabsage in der K.o.-Phase passiert.“

Die „Kleine Zeitung“ berichtete jedoch heute, dass dies sehr wohl fixiert sei. Und zwar hätten sich die Klubs vor Saisonstart darauf verständigt, dass in solchen Fällen das Ergebnis aus einem Spiel reicht um einen Aufsteiger zu ermitteln.

Der Auslöser für die Problematik ist, dass auf Grund des engen Terminkalenders kein Nachholtermin möglich ist. Auch wirtschaftlich wäre eine neuerliche Anreise nach Finnland für die Südtiroler eine immense Zusatzbelastung, denn die Spesen beliefen sich auf rund 20.000€. Letztendlich kann man sagen: Außer Spesen nichts gewesen..

Pic: Vanna Antonello

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