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Europa

International: Ehemalige EBEL-Legionäre dominieren die slowakische Liga!

In der slowakischen Liga endete am Freitag die Hauptrunde, nun geht es in die Zwischenrunde. Banska Bystrica, Slovan Bratislava, Kosice, Zvolen, Poprad und Trencin – alles Namen mit großer Eishockeygeschichte, aber keine Frage: Die slowakische Extraliga hat in den letzten Jahren einiges an Glanz verloren. Dennoch rentiert sich für EBEL-Fans ein Blick auf die Liga. Denn da tummeln sich etliche ehemalige EBEL-Legionäre und sind Großteils sehr erfolgreich.

Es genügt ein Blick auf die CHL-Ergebnisse der slowakischen Vertreter in den letzten Jahren um zu sehen dass die Glanzzeiten der slowakischen Liga vorbei sind. 2016/17 noch mit zwei Teams am Start, stellt die Slowakei seit drei Saisonen nur noch einen Vertreter und das war durchwegs Banska Bystrica, das zuletzt zum Serienmeister avancierte.

Die Ausbeute in der CHL war jedoch spärlich. 2017/18 waren es noch sechs Punkte, ein Jahre später vier Punkte und in der abgelaufenen Saison nur drei Punkte durch einen Shootoutsieg über RB München und eine Overtimeniederlage gegen Färjestad. Das Ergebnis: Der Rückfall im CHL-Ranking auf Rang 10 hinter der weißrussischen, britischen und der französischen Liga…

Nichts desto trotz ist die Liga für viele Spieler noch sehr attraktiv und lukrativ. Ein Blick auf die Scorerwertung zeigt dass vor allem viele Legionäre aus der EBEL den direkten oder indirekten Weg in die Tipsportliga finden. Nicht weniger als sieben aus den Top 15 sind in den letzten Jahren in der EBEL aufgelaufen.

Führender der aktuellen Scorerwertung ist Allan McPherson. Der 28-jährige Kanadier erzielte in 48 Einsätzen für Zvolen 21 Treffer und legte 39 weitere vor. McPherson stand in der Vorsaison für Znaim auf EBEL-Eis und sammelte 59 Punkte aus 48 Einsätzen.

Auf Rang 5 liegt Brock Trotter mit 52 Punkten. Auch er ist bei Zvolen unter Vertrag und stand letzte Saison noch in der EBEL am Eis, damals für die Dornbirn Bulldogs (55 Punkte).

Ebenfalls in den Top 10 der aktuellen Scorerwertung findet man Jordan Hickmott. Der 29-jährige Kanadier schlug vor zwei Jahren beim VSV ein, ging dann nach Linz, fiel aber lange verletzungsbedingt aus und fand dann nicht mehr den Anschluss. Heuer läuft es wieder, wie man an 47 Punkten aus 48 Spielen für Bystrica sieht.

Zwischen Rang 11 und 15 tummeln sich gleich vier ehemalige EBEL-Stürmer. Brandon Alderson stürmt für Trencin und das höchst erfolgreich. 26 Tore erzielte er bereits und legte 16 weitere auf. Letzte Saison beim VSV waren es nur 29 an denen er beteiligt war.

Brock Trotter war nur ein Jahr ind er EBEL, aber dennoch sehr erfolgreich (Pic: EC Dornbirn/cdMediateam)

13. ist derzeit CJ Stretch. Der Amerikaner stand letzte Saison wie McPherson für Znaim am Eis und ging zum ungarischen Vertreter der slowakischen Liga, zum MAC Budapest. Dort traf er bereits 22 mal und hält bei aktuell 41 Punkten.

Auch Chris Langkow ist in der EBEL bekannt, auch wenn es schon etwas länger her ist. Der vor Kurzem ligaintern von Budapest nach Litvinov gewechselte Stürmer war 2016/17 bei Laibach, ehe er über Schweden und Nordamerika in der slowakischen Liga landete.

Auch der 15. in der Scorerliste direkt hinter Langkow ist ein Bekannter. Istvan Sofron braucht man wohl nicht näher vorstellen, er sammelte für Fehervar, Villach und den KAC in 432 EBEL-Spielen 253 Punkte. Aktuell steht er für MAC Budapest am Eis und ist hinter Stretch teaminterner Topscorer.

Kyle Beach polarisierte (Pic: fodo.media/Harald Dostal)

Auch in den hinteren Reihen gibt es noch genügend Spieler die man aus ihrer EBEL-Zeit kennt. Marek Zagrapan (Dornbirn, Graz), Nick Ross (Laibach, Innsbruck), Janos Vas (Fehervar), David Rodman (Linz, Jesenice, Wien, Graz), Judd Blackwater (Fehervar, Laibach), Colton Yellow Horn (Fehervar, Znojmo, Graz), oder Kyle Beach (Salzburg, Graz, Villach) um nur einige zu nennen.

Und auch auf den Goaliepositionen sind mit Patrik Nechvatal (Znojmo, Innsbruck) und Miklos Rajna (Fehervar) zwei Namen die man noch aus ihrer EBEL-Zeit in Erinnerung hat unterwegs.

Pic: fodo.media/Harald Dostal

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