Weil nach zuvor drei
Heimerfolgen im Verlauf der Halbfinalserie der EC Salzburg am
Freitagabend seinen ersten Playoff-Auswärtssieg in Klagenfurt seit
März 2017 feiern konnte, sieht sich der EC-KAC aktuell mit einem
1:3-Rückstand konfrontiert. Am Sonntag, dem 2.
April 2023, wartet auf die Rotjacken damit auf fremdem Eis das
erste von bis zu drei Elimination Games. Die Begegnung in der
Eisarena Salzburg wird erneut von Puls24 im Free-TV übertragen, der
erste Scheibenaufwurf erfolgt um 17.30 Uhr.
Der EC-KAC steht nach
einer 1:3-Heimniederlage gegen den Titelverteidiger am Freitagabend
mit dem Rücken zur Wand und muss nun drei Siege in Folge
einfahren, um die Halbfinalserie noch für sich zu entscheiden.
Trotz ihrer langen Playoff-Historie sahen sich die
Rotjacken in einem „Best-of-Seven“-Duell erst vier Mal mit
einem 1:3-Defizit konfrontiert, in sämtlichen vier Fällen
gelang es in den folgenden Partien nicht mehr, das Ruder
herumzureißen. Zwei Mal – im Finale 1999 und im letztjährigen
Viertelfinale – erzwang der Rekordmeister allerdings durch
einen Auswärtssieg in Overtime in Spiel fünf zumindest eine sechste
Begegnung auf eigenem Eis. Die Klagenfurter stehen nun
vor bis zu drei sogenannten Elimination Games, also Spielen,
in denen eine Niederlage das Saisonende bedeutet. Ihre
Erfolgsbilanz in derartigen Partien ist überschaubar: 13
Niederlagen stehen lediglich fünf Siege gegenüber, zwei davon
gelangen im Vorjahr gegen die Vienna Capitals. Davor konnte
Rot-Weiß im Finale 2009 und im Viertelfinale 2010 Elimination Games
jeweils gegen den EC Salzburg für sich entscheiden.
Beim EC-KAC sind für Halbfinalspiel
fünf keine personellen Änderungen gegenüber der Partie am Freitag
zu erwarten. Mit Ausnahme von Johannes Bischofberger, Matt
Fraser und Fabian Hochegger (alle verletzungsbedingt
mit vorzeitigem Saisonende) sowie Thomas
Koch und Finn van Ee (beide angeschlagen) stehen dem
Trainerstab alle Kaderspieler zur Verfügung.
Thomas Vallant, Verteidiger
EC-KAC:
„Wir haben am Freitag über weite Strecken eine gute Partie gemacht
und waren nicht die schlechtere Mannschaft, entscheidend war aber
das Powerplay, in dem wir zu kompliziert agiert haben, Salzburg
hingegen einmal mehr eiskalt war. Auswärts waren wir bei beiden
bisherigen Begegnungen in dieser Serie nicht auf der Höhe, nicht im
Playoff-Modus, das muss sich am Sonntag sicher ändern. Jetzt stehen
wir mit dem Rücken zur Wand, mir persönlich gefallen solche Spiele,
denn es kann wirklich jeder Shift, jede Aktion entscheidend sein,
da ist das Adrenalinlevel einfach sehr hoch. Es gilt jetzt, unser
bestes Spiel zu machen, wir haben noch in allen Bereichen
Steigerungspotenzial und wenn wir das am Sonntag nicht abrufen,
dann gibt es danach keine Gelegenheit mehr dazu. In der letzten
Saison hat bei 1:3-Rückstand im Viertelfinale kaum jemand an uns
geglaubt, das ist heuer wohl nicht anders, in unserer Kabine ist
der Glaube daran, in dieser Serie zurückzukommen, jedoch
unverändert stark verankert. Es wird Geradlinigkeit brauchen, es
wird Härte brauchen – und vor allem endlich einen soliden
Auswärtsauftritt.“
www.kac.at,Bild: GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber









