Bereits vor wenigen Tagen haben wir berichtet, dass Gianluca Vallini den HC Bozen verlassen und sich den Rittner Buam anschließen wird. Nun hat der 32-jährige Torhüter in einem Interview mit SportNews ausführlich über seine Beweggründe gesprochen – und dabei überraschend offen über seine letzten Monate bei den Füchsen gesprochen.
Gebürtiger Bozner
Für den gebürtigen Bozner ging mit der Rückkehr zum HC Bozen im Jahr 2023 ein Kindheitstraum in Erfüllung. „Als Bozner für den HCB spielen zu dürfen, ist natürlich eine große Ehre“, erklärte Vallini gegenüber SportNews. Besonders sein erstes Heimspiel gegen die Vienna Capitals werde er nie vergessen.
Enttäuscht von wenigen Einsätzen
Sportlich verliefen die vergangenen drei Jahre für Vallini jedoch nicht immer nach Wunsch. Obwohl der Schlussmann in seinen Einsätzen starke Leistungen zeigte und Bozen mit ihm zwischen den Pfosten einen Großteil der Spiele gewann, blieb ihm die Rolle als Stammkeeper verwehrt. Vor allem in der vergangenen Saison musste sich Vallini häufig mit der Zuschauerrolle begnügen.
Lust ging verloren
„Ich habe mich oft gefragt, warum ich nie spiele, obwohl ich gute Leistungen abliefere“, sagte der Südtiroler. Die fehlenden Einsatzzeiten hätten ihn zunehmend belastet. „Egal, ob ich gut oder schlecht gespielt habe, es änderte nichts.“ Laut Vallini habe darunter sogar seine Leidenschaft für den Sport gelitten: „Die Lust und die Freude waren weg. Noch so eine Saison wollte ich nicht machen.“
Neues Kapitel
Trotz der schwierigen Situation blickt Vallini positiv auf seine Zeit beim HCB zurück. Mit den Weiß-Roten erreichte er zwei Halbfinals und ein Viertelfinale in der ICE Hockey League. Auch den Teamzusammenhalt hebt der Torhüter hervor. Nun beginnt für Vallini auf dem Ritten ein neues Kapitel. Die Entscheidung für die Rittner Buam sei ihm leicht gefallen, da er bereits viele Spieler und Verantwortliche kenne. „Jetzt kann ich wieder mehr Verantwortung übernehmen und die Freude und Leidenschaft für den Sport neu aufleben lassen“, betonte der ehemalige HCB-Goalie.
Bild: HCB/Vanna Antonello









