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Nach Murray-Kollaps: „In unserer Kabine war der Schock riesig“

Der dramatische Zwischenfall rund um Verteidiger Jordan Murray hat die Eishockey-Playoffs der ICE Hockey League überschattet. Nachdem der Spieler des Klagenfurter AC während des Viertelfinalspiels gegen Fehervar AV19 auf dem Eis einen Herzstillstand erlitt und wiederbelebt werden musste, war die Betroffenheit in der gesamten Liga groß.

Auch beim HC Pustertal sorgte die Nachricht für Bestürzung. Dabei hatten die Wölfe zuvor allen Grund zur Freude: Zum Auftakt der Viertelfinalserie gegen Red Bull Salzburg gelang den Südtirolern ein viel umjubelter Overtime-Auswärtssieg.

Doch als die Spieler nach dem Spiel vom medizinischen Notfall in Klagenfurt erfuhren, rückte der sportliche Erfolg schnell in den Hintergrund. „Der Schock in unserer Kabine war riesig, als wir das erfahren haben“, erklärte Stürmer Matthias Mantinger gegenüber „Sportnews“. In solchen Momenten werde klar, dass Sport nur eine Nebenrolle spiele: „Hier geht es um ein Menschenleben, das ist 100.000-mal wichtiger als der Sport.“

Mittlerweile gibt es jedoch positive Nachrichten: Murray befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der 33-jährige Kanadier ist stabil, zudem soll er aus dem künstlichen Tiefschlaf erwacht und ansprechbar sein.

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