Die Saison 2025/26 der win2day ICE Hockey League liegt hinter dem HC TIWAG Innsbruck – Die Haie. Es war eine Saison zum Vergessen, der Blickt richtet sich nach vorne. Eine Personalentscheidungen wurden bereits getroffen, eine davon ist besonders brisant.
48 Spiele, 28 Punkte, Tabellenplatz 13 und nur 118 erzielte Treffer. Über die abgelaufene Saison hüllt man in Tirol wohl lieber den Mantel des Schweigens. Die offensiven Probleme waren offensichtlich, somit ist klar, dass man hier nachbessern muss. Seinen Teil dazu beitragen soll niemand geringerer als Brady Shaw, von dem man sich aber vor einigen Jahren getrennt hatte. Nun jubelt man über das Comeback.
„Jeder soll im Leben eine zweite Chance bekommen und jeder weiß, dass er ein super Spieler ist. Die damalige Vorstands-Entscheidung war aus mehreren Gründen richtig, aber dennoch stehen wir dazu, im Guten wieder zusammengefunden zu haben. Er hat seinen Lebensstil verändert. Wir haben uns öfter und detailliert darüber ausgetauscht, diesen Wunschspieler der Trainer zurückzuholen. Unser Manko war es, dass wir keine Unterschiedsspieler hatten. Mit Owre, Benker und Shaw sind wir wieder gut aufgestellt“, so HCI General Manager Günter Hanschitz gegenüber der „Tiroler Tageszeitung“.
Shaw überzeugte heuer beim ICE-Newcomer FTC-Telekom mit 50 Punkten. Nun will er an seine glorreichen Zeitung bei den Haien anschließen, 2023 wurde er nach einer 69-Punkte-Saison sogar zum „most valuable player“ der Liga gewählt.
Transfers und Ziele
Hanschitz betont auch, dass man bei den Transfers schon recht weit ist, Namen gibt es allerdings keine. Fix ist nur, dass es einen Umbruch geben wird, denn nur wenige Legionäre, die im Vorjahr für die Innsbrucker aufs Eis gingen, bleiben dem Verein auch erhalten. Ebenfalls nicht mehr mit dabei ist Jan Lattner, der viele Jahre bei den Tirolern verbrachte, doch man hatte seine Gründe, warum die Zusammenarbeit nach sieben Jahren endete: „Als Legionär wird es sich nicht mehr ausgehen und zur Einbürgerung hat er keinen Antrag gestellt. Aber wir haben uns im Guten darauf geeinigt, dass er in der Nachwuchsabteilung mitarbeiten soll, und wir werden ihn im Namen des Vorstandes auch anderweitig unterstützen.“
Als realistisches Ziel fasst man die Ränge 7 bis 10 ins Auge. Für mehr fehlt dem HC Innsbruck das nötige Kleingeld: „ Es ist ein leidiges Thema, aber wir haben jedenfalls zu wenig Geld für die Top sechs. Ich hoffe, wie bereits angesprochen, auf die Unterstützung aller Sponsoren.“
Bild: HCI/PAPA Productions








