Adler Stadtwerke Kitzbühel

AlpsHL: 115-facher ICEHL-Crack verstärkt die Kitzbüheler Defensive!

Die Adler Stadtwerke Kitzbühel verstärken sich in der Defensive mit einem etablierten heimischen Spieler und bekommen in der Offensive Zuwachs durch ein junges, aufstrebendes Talent aus dem Ausland. 

Der 25-jährige Wiener Bernhard Posch wird Teil der Adler-Defensive. Mit dem 190 Zentimeter großen Verteidiger stößt eine Menge Erfahrung sowie physische als auch spielerische Stärke nach Kitzbühel. Er hat alle Stationen in der Jugend der Vienna Capitals durchlaufen, mehr als 70 Einsätze in der Ice Hockey League für die Hauptstädter absolviert und in den letzten Jahren einiges an Erfahrung in der Alps Hockey League gesammelt. Nun kommt er vom Ligarivalen EC Bregenzerwald nach Tirol. „Kitzbühel fand ich immer schon klasse. Die Atmosphäre dort, die wunderschöne Stadt, aber auch das Eishockey, das dort gespielt wird, sind fantastisch. Deshalb freue ich mich sehr, hierherzukommen“, meint Posch.

Vizepräsident Michael Widmoser hält große Stücke auf den 25-Jährigen, der in der letzten Saison bei den Wäldern auch in der Offensive für Furore gesorgt hat. „Er ist nicht nur defensiv stark, sondern auch im Spielaufbau hervorragend. Auch seine offensive Stärke hat er mit 23 Punkten in der vergangenen Saison gezeigt. Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat“, so Widmoser.

Auch seine ehemalige Mannschaft war in der vergangenen Saison lange im Playoff-Rennen mit dabei, bevor die Meisterschaft sehr überraschend endete. „Ich denke, dass auch heuer wieder jeder Meister werden kann. Das haben wir bei Gröden gesehen. Natürlich ist das das Ziel jedes Eishockeyspielers und genauso will ich mit dem Team nächstes Jahr Großes erreichen“, spricht Posch über die Ausgangssituation. Zudem möchte er der Mannschaft als Führungsspieler helfen, denn mit 25 Jahren ist er nicht mehr der allerjüngste im Team: „Das macht mir nichts aus. In Wien war ich immer einer der jüngsten im Team. Ich will jetzt als erfahrener Spieler mit gutem Beispiel vorangehen und hinten in der Defensive für Stabilität sorgen, aber auch offensive Akzente setzen und für Gefahr sorgen“, meint Posch.

Körperliche Präsenz für die Offensive

Im Sturm bekommen die Adler für die kommende Saison Zuwachs aus Schweden. Der 21-jährige Elliot Stahlberg wechselt von der dritten schwedischen Liga nach Kitzbühel. Mit 184 Zentimetern Körpergröße soll der U22-Import für körperliche Präsenz in der Offensive und für Tore sorgen. „Ich freue mich wirklich sehr, ein Teil der Adler zu sein. Ich habe bisher nur Gutes über Kitzbühel gehört. Meine Karriere begann bei meinem Heimatverein Hammarö HC. Mit 15 Jahren wechselte ich zu Färjestad BK, wo ich von der U16 bis hinauf in die SHL spielte“, fasst er seine jungen Jahre zusammen. In der Akademie des schwedischen Topclubs und Finalisten der Champions Hockey League bekam er in den Jahren 2024 und 2025 seine ersten Einsatzzeiten in der schwedischen Topdivision. Danach spielte er für mehrere Klubs in anderen schwedischen Ligen.

„Vor allem seine Fähigkeiten als Eisläufer und die physischen Komponenten haben bei der Kaderzusammenstellung für ihn gesprochen. Wir freuen uns sehr, dass er zu uns nach Kitzbühel stößt und heißen ihn herzlich willkommen“, freut sich Vizepräsident Widmoser über den Neuzugang. Er selbst möchte nicht nur am Platz, sondern auch außerhalb der Mannschaft weiterhelfen und spricht auch seine läuferische Stärke an. Ich würde mich als offensiven Zwei-Wege-Stürmer beschreiben, der sowohl in der Offensive als auch in der Defensive hart arbeitet. Zu meinen größten Stärken zählt mein Laufvermögen, durch das ich Räume für mich und meine Mitspieler schaffen kann. Darüber hinaus möchte ich der Mannschaft auch abseits des Eises helfen, indem ich viel positive Energie in die Kabine bringe“, meint Stahlberg.

dieadler.at , Bild: GEPA pictures/ David Geieregger

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